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BeitragVerfasst: 29. Feb 2004 19:09 
Habe eine SD-Unterfunktion, die letztes Jahr im April diagnostiziert wurde. War seitdem ca. alle 12 Wochen beim Nuklearmediziner, und die Werte haben nie gestimmt, jedes mal bekam ich ein neues Medikament verschrieben. Zuerst Thyrex 1/2 am Tag, dann Novothyral 1/4 am Tag und jetzt gerade nehme ich l-Thyroxin 0,75mg 1 Tablette am Tag. Ich hatte meine Regel erst nach einer Behandlung mit Hormonen zum Auslösen ebendieser bekommen, und bis Dezember ging alles gut, dann war sie wieder vorbei.
Mein Frauenarzt will sie jetzt wieder künstlich auslösen. Aber ich weiß nicht ob das so gut ist, ich bekam im Sommer zwischen der Zeit wo ich die Tabletten nahm und dem Tag an dem ich die Regel bekam wieder Depressionen. Und auch bei den Tabletten die ich bisher nahm war es so dass ich nach ein paar Wochen Einnahme einen Leistungsabfall bemerkt habe.
Ich habe mit dieser Therapie begonnen weil mein Freund und ich ein Kind bekommen wollen, und langsam überlege ich ob es nicht sinnvoller ist dies mit einer Hormontherapie herbeizuführen, da mein Arzt anscheinend kein Medikament finden kann auf das ich reagiere.

Was ratet ihr mir dazu, wie lang habt ihr gebraucht bis die Medikation bei euch gestimmt hat?
Danke im Voraus
Christina aus Graz


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2004 8:53 
Hallo Chistine!
ich kann Dir zwar nicht wirklich weiterhelfen, aber ich kann mir denken, dass es Dir nicht sehr gut geht. ich selbst habe gar keinen Sd mehr, wegen Krebs ist alles drausen und nehme Euthyrox125. Ich hatte wirklich das Glück, dass ich dieses Medikament von Anfang an super vertragen habe.Darf ich fragen zu welchen SD Spezialisten du gehtst? Ich komme auch aus der Stmk und war bei Dr.Buchinger in Behandlung.
Mein Partner und ich wollen auch in naher Zukunft ein Kind und ich weiß nicht, wie es mir ergehen wird. Ob ich so einfach auf natürlichen Weg eines bekommen werde. Überlege Dir aber sehr gut, was eine Hormontherapie alles mir sich bringen kann. Ich glaube, du solltst erst mal Deine SD Hormoneinstellung in den Griff bekommen. Wenn Du dann schwanger bist und die Einstellung passt von Anfang an nicht, kannst Du wärend der Schwangerschaft echt Probleme bekommen.
alles Gute, Lilli


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2004 10:48 
wohne in graz und war bis jetzt bei prof. füger, zu dem mich mein frauenarzt überwiesen hat. bei der vorletzten untersuchung hatte ich bereits überlegt ob ich nicht auch zu dr. buchinger wechseln soll, aber ich habe erst vor einem monat zu arbeiten begonnen (studiere nebenbei) und konnte daher das geld für die untersuchungen nicht aufbringen, auch wenn ich es nachher wiederbekommen hätte.
auf dr. buchingers homepage habe ich gelesen dass man vor der sd-untersuchung keine tabletten einnehmen darf, die assistentin bei prof. füger hat mir geraten sie doch vor der untersuchung einzunehmen, weiß jemand wie sich das auf die untersuchung auswirkt?
ich weiß dass eine hormontherapie ein großes risiko ist, aber ich habe durch dieses dauernde auf und ab mit den verschiedenen tabletten einfach angst dass es nie passen wird.
ja, ich bin noch jung und habe noch viel zeit, aber wenn ich zurückblicke und sehe dass im letzten jahr nichts besser geworden ist, denke ich mir manchmal wofür ich das wirklich auf mich nehme.
aber man soll ja nicht die hoffnung aufgeben. weiß jemand wieviel man bei der untersuchung bei dr. buchinger ungefähr bezahlt. ich hätte nämlich gerne einen sd-spezialisten mit dem ich auch mal reden kann. bei dr. füger wurde mir bis jetzt immer nur ein fragebogen vorgelegt, blut abgenommen und ein ultraschall der schilddrüse gemacht. die ergebnisse mit einem vorschlag für die umstellung der medikamente bekam dann immer mein frauenarzt zugeschickt, der mir dann ein neues rezept ausstellte. leider konnte mein frauenarzt meine fragen bezüglich den sd-problemen nie ausreichend beantworten, da er ja kein spezialist ist.

vielleicht schickt mir ja jemand seine erfahrungsberichte.

und dir lilli danke ich recht herzlich für deinen beitrag.


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2004 15:10 
Hallo!
Also, ich bin jetzt schon etwas geschockt! Dieser Arzt bei dem Du in bBehandlung bist kommt mir schon ein wenig spanisch vor. Vor einer Blutabnahme oder egal welcher Untersuchung an der SD habe ich noch nie meinen Tabletten bekommen. Das aller Wichtigste ist das Gespräch mit dem Arzt und wenn Dein Arzt dafür keinen Zeit hat oder sich keine Zeit nimmt, dann bitte wechsle doch mal. Heutzutage sollte mann sich soetwas nicht mehr gefallen lassen und sich einfach mich 100 unbeanworteten Fragen zurückziehen.
Ich kann Dir leider nicht sagen, wieviel eine Behandlung bei Dr. Buchinger kostet. Aber ich hätte da einen Idee, wei Du das umgehen kannst. Also, lass Dir von Deinem Hausarzt einen Überweisung für die SD Ambulanz der Barmherzigen Brüder ausstellen. Es kann zwar sein, dass Du dann länger warten musst bis Du drann kommst, aber Dr. Buchinger arbeitet auch auf der SD Abulanz. Und so mußt Du nicht als Privatpatient zu ihm gehen, war bei mir ja auch so. ich bin im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zur Sd Ambulanz geschickt worden, bei mir haben die Ärzte dann leider Krebs festgestellt.
Und übrigens, ich bin auch erst 27, aber warten solltest du mit diesen Dingen nicht zu lange.
Alles Gutte Lilli


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BeitragVerfasst: 02. Mär 2004 15:37 
Hallo ihr Steirer!
Ich bin derzeit auch bei dr. füger und bin relativ zufrieden damit. Ich habe einfach das glück, eine gute praktische Ärztin zu haben, die sich für mich und die Befunde zeit nimmt und mir dann alles erklärt.
OK früher wars nicht so, aber ich hab mein recht als patient einfach eingefordert.
Zum Kinderwunsch: Mir wurde (unteranderem auch in diesem Forum) gesagt, dass zuerst meine SD-Werte stimmen müssen, bevor ich ein kind bekommen kann. Bei mir wird das noch 5-6 Jahre dauern, bis sie einigermaßen stabil sind. Selbst dann muss ich bei einer Schwangerschaft regelmäßig untersuchungen machen, damit die Gefahr für mein Kind auch hashimoto zu bekommen relativ gering ist.

Ich wünsche euch für euren Kinderwunsch alles Gute

Edith aus Graz


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BeitragVerfasst: 04. Mär 2004 13:21 
habe jetzt gerade meinen hausarzt gewechselt, als ich diese Woche bei ihm war hat er mir auch geraten den arzt nicht zu wechseln. dafür hat er mir aber vorgeschlagen sich mit mir nächste woche zusammenzusetzen und mir alles zu erklären.
ich bin euch sehr dankbar für eure beiträge, trotzdem hoffe ich dass es sich bald bessert.
lg christina


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BeitragVerfasst: 15. Mär 2006 16:08 
ich bin seit langem beim prof. füger in behandlung kann nur sagen, dass die dr. ortner dort sehr super ist.
wenn du deine befunde bzw. die dosierung der medis selbst wissen willst, brauchst du nur am nachmittag des untersuchungstages dort anrufen.
bei mir hat's bis jetzt immer super funktioniert.
und ich bin auch erst schwanger geworden, als ich dorthin gegangen bin und nicht mehr zum internisten, so wie vorher immer.
lg


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BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 5:32 
Tipps bei Kinderwunsch und SDUF/Hashi:
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1039846


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2006 11:47 
Zitat:
auf dr. buchingers homepage habe ich gelesen dass man vor der sd-untersuchung keine tabletten einnehmen darf, die assistentin bei prof. füger hat mir geraten sie doch vor der untersuchung einzunehmen, weiß jemand wie sich das auf die untersuchung auswirkt?


wenn du vor der blutabnahme die tabl. nimmst, erhöht sich zumindest der (f)t4-wert und wahrscheinlich auch der (f)t3 - somit sind die relevanten werte verfälscht und das ergebnis nicht aussagekräftig. ich kann das aus eigener erfahrung auch bestätigen. 24 std. sd-medi-abstinenz wäre empfehlenswert. blutabnahme auch immer zur gleichen zeit machen lassen, da auch der tsh während des tages (zwar nur gering) schwankt und wenn geht, im gleichen labor auswerten lassen, da unterschiedliche messmethoden zu unterschiedlichen ergebnissen führen.

lg,
patrizia


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