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 Betreff des Beitrags: Narkoseallergie bei Operation (MB)
BeitragVerfasst: 07. Feb 2006 11:29 
Mir wird am 28.2. die SD entfernt, da ich seit 5 Jahren MB habe. Ich nehme also seit 5 Jahren Favistan und habe ca. 3 Auslassversuche unternommen. Meine Leberwerte sind katastrophal, daher habe ich kurzzeitig auf Prothiucil umgestellt. Leider hab ich das überhaupt nicht vertragen und so habe ich mich zur Operation entschlossen.
Mein Problem ist nun, dass ich noch nie operiert wurde und auch noch keine Narkose bekommen habe. Meine größte Angst ist also aus der Narkose nicht mehr aufzuwachen bzw. sie nicht zu vertragen. Gestern hat mir eine Bekannte von einer Narkoseallergie erzählt. Gibt es so etwas wirklich, wie kann man so etwas feststellen und wie gefährlich wäre so eine Allergie? Ich habe vor einigen Jahren einen Allergietest gemacht und da wurden ein paar Allergien (vor allem gegen Duftstoffe, Nikel) festgestellt. Außerdem vertrage ich Hormonpflaster überhaupt nicht - bekomme sofort einen furchtbaren Nesselausschlag der wochenlang dauert. Sollte ich vor der Operation noch einen Allergietest machen lassen?
Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen bzw. mich ein bisschen beruhigen. :-))
lg
yvonne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Feb 2006 12:50 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Hallo Yvonne !

Vielleicht liege ich falsch, aber lass dich bitte nicht so verunsichern und fertigmachen. Ich finde es immer arg, wenn so genannte Bekannte, diese tollen Informationen geben und nicht wissen, was sie damit anrichten.

Sicherlich kann es vorkommen, dass der Eine oder Andere eine Narkose schlecht verträgt, aber das wird sowieso vorher mit dem Narkotiseur besprochen. Rede mit ihm über deine Ängste und lass dich von ihm beraten und aufklären.

Ich wünsche dir alles Gute und baldige Besserung

LG
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Feb 2006 12:59 
Hallo, sprich mit dem Narkosearzt (wie schon uschi geschrieben hat). In den meisten Spitälern wird jetzt schon ein Mittel gespritzt, damit dir nach der Operation nicht schlecht wird. Ich bin auch gegen Nickel und anderes allergisch, aber die Narkose habe ich immer gut vertragen. Alles Gute und schreib mal wie es dir ergangen ist. Briggi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Feb 2006 13:13 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Nochmals an Yvonne !

Manchmal kann einem schlecht danach sein, aber ich bin mir ganz sicher, dass du wieder aufwachen wirst und wirklich keine Angst haben musst. Es ist sicherlich das Gefühl da, man ist ausgeliefert und kann gegen das Einschlafen nichts machen.

Du wirst sehen, es wird alles gut und im Nu berichtest du uns von deiner überstandene Operation.

Wir sind schon alle neugierig

LG
USCHI


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Feb 2006 14:26 
Danke euch für eure beruhigenden Worte. Es stimmt, man sollte sich nicht von anderen verunsichern lassen. Ich stöbere schon einige Zeit hier im Forum herum und habe auch schon viele positive Erfahrungen über Operationen gelesen. Trotzdem bin ich doch ein bissal nervös. Ich bin nämlichso ein kleiner Perfektionist und möchte vorher immer alles ganz genau wissen.
Beim Besuch in der Narkoseambulanz wurde ich allerdings ziemlich schnell "abgefertigt", meine Fragen wurden überhaupt nicht beantwortet "...das erfahren sie dann, wenn es so weit ist....." und den Fragebogen hab ich ganz gehetzt ausgefüllt bzw. angekreuzt ohne wirklich zu überlegen.
Ich habe mir aber vorgenommen, vor der Operation alles noch einmal mit dem Narkosearzt durchzugehen und mir alles genau erklären zu lassen.
Hoffe also das Beste und freu mich schon mal auf den Sommer den ich heuer erstmals ohne SD-Probleme genießen werde :-))
lg
yvonne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Feb 2006 14:41 
Liebe Yvonne!

Ich hatte genauso 5 Jahre mit Schilddrüsenüberfunktion zu kämpfen und nahm wie Du die gleichen Medikamente. Zum Schluss ist noch ein Knoten bei mir aufgetaucht, weshalb ich mich zur Operation entschloss, welche jetzt 4 Wochen zurück liegt. Ich hatte auch sehr große Angst davor und im Nachhinein kann ich sagen, dass sie unbegründet war. Ich konnte nach 4 Tagen das Krankenhaus verlassen und nach 1 1/2 Wochen zuhause, sitz ich jetzt schon wieder im Büro beim Arbeiten. Der Narkosearzt wird Dich auf "Herz und Nieren" durchchecken und die richtige Art von Narkosemitteln für Dich finden. Also, keine Angst! Du wirst sehen, es kann nur besser werden. Übrigens: Meine Narbe schaut auch nicht so schlimm aus, wie anfangs befürchtet, ich pflege sie jetzt mit Johanniskrautöl und Aloe Vera.

Liebe Grüße
Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Feb 2006 16:01 
Liebe Bettina!

Es tut gut, von Leute zu hören, die eine Operation hinter sich haben und wo alles gut gelaufen ist.
Ich habe mich wirklich genau erkundigt und hoffe das Beste. Ich habe auch schon alle Untersuchungen machen lassen und es ist soweit alles in Ordnung.
Es ist meine erste Operation, drum bin ich ein bisschen nervös. Außerdem bin ich so ein Energiebündl, mache immer alles selbst und bin gewohnt, zu Arbeiten und alles immer gleich uns sofort zu erledigen. Das werde ich halt die erste Zeit umstellen müssen.
Wenn das aber bei dir so gut funktioniert hat bin ich schon mal beruhigt :-)).
Die Narbe pflegst du mit Aloe Vera - mit einer bestimmten Creme oder mit Aloe Vera pur? Wann hast du damit angefangen? Wie ist es eigentlich anfangs mit dem Haar waschen usw. Das stell ich mir ja nicht so einfach vor?
Ab wann hast du angefangen Medikamente zu nehmen bzw. wie funktioniert es bei dir mit der Einstellung der Medikament. Hast du starke Symptome einer UF?

Lg
yvonne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Mär 2006 16:34 
Hi Yvonne,

meine Leberwerte sowie Schilddrüsenwerte waren vor 1 - 2 Jahren auch recht schlecht, und seit dieser Zeit nehme ich Favistan, jetzt war ich neulich bei einem Endo-Arzt, der meinte, man dürfe Favistan höchstens nur 1 Jahr einnehmen, da die Nebenwirkungen doch recht stark sind. Schilddrüsenwerte sind immer noch schlecht. Ich setze F. wahrscheinlich aber erst ab, wenn ich mich zu einer Therapie bzw. Radiojodbehdlg durchringe. Weiß nicht was ich tun soll, da mir die Nebenwirkungen von OP und Radiojodtherapie nun doch sehr Angst machen.

Dir auch eine baldige Gute Besserung, Yvonne
Gast


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Mär 2006 16:41 
Hallo Yvonne,
Haarewaschen: wenige Tage nach der Operation (Totaloperation bei mir) war kein Problem. Ich habe zwar kurze Haare, aber auch bei längeren wäre es keins gewesen. Auch Duschen durfte ich am übernächsten Tag, noch mit Pflaster auf der Wunde. Drei Wochen nach der OP bin ich im Urlaub schon wieder im Pool geschwommen - mit ok des Arztes und ohne Pflaster, weil alles so schön verheilt war.
Liebe Grüße
Eva


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