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 Betreff des Beitrags: Radiojodtherapie
BeitragVerfasst: 04. Dez 2005 19:09 
Hallo,
ich wurde schon im April 2003 wegen pap. Schilddrüsencarcinom links und rechts opersiert, nach sechs Wochen bei der Voruntersuchung zur Radiojodtherapie hatte ich so große Lymphknotenmetastasen, daß sofort eine Neckdissektion (alle Lymphknoten im Hals und Brustbereich) beids. wurden entfernt und nach 2 Wochen dann Radiojodtherapie. Jetzt im November hatte ich meine dritte stationäre Kontrolle ( bis dahin wurde nichts gefunden) und es wurde eine bösartige Neubildung der Schilddrüse sowie sekundäre Lymphknoten im Kopf, im Gesicht und supraclviculär vermutet. Jetzt muß ich ich nochmals zur Untersuchung unter Thyrogenspritze und danach Radiojodtherapie. Bis jetzt war ich im SMZ Ost - bin an und für sich nicht unzufrieden, aber tagelang im Bunker eingesperrt als Raucher, nicht rauchen zu dürfen, noch dazu bei dieser Diagnose finde ich einfach unmenschlich und halte ich nicht nochmals durch, da sterbe ich ja noch lieber.
Weiß jemand, ob es wo einen Bunker gibt, ohne Rauchverbot?
Danke im voraus
lg
Edit


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Dez 2005 8:36 
Hallo Edit!
In Graz im Kastanienhof gibt es eine ambulante RJTh. Im Vorjahr bekam ich sie im Abstand von 4 Wochen.
Möglich dass es dir zu weit ist und deine Diagnose diese Art ausschließt. Außerdem ist die Frage der Kostenübernahme.
LG Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Dez 2005 8:36 
Hallo Edit!
In Graz im Kastanienhof gibt es eine ambulante RJTh. Im Vorjahr bekam ich sie im Abstand von 4 Wochen.
Möglich dass es dir zu weit ist und deine Diagnose diese Art ausschließt. Außerdem ist die Frage der Kostenübernahme.
LG Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Dez 2005 0:57 
Hallo Edit,

in Wien gibt es - nachdem Lainz leider geschlossen wurde - nur noch im SMZ Ost und im AKH die Möglichkeit einer Radiojodtherapie. Diese kannst du auch ganz sicher nicht ambulant machen, weil die Strahlendosis einfach zu hoch ist. (Anders ist es bei einer Radiojoddiagnostik - die geht ohne weiters auch ambulant.)
Nach den österreichischen Strahlenschutzbestimmungen solltest du ja selbst im Anschluss an die RJT noch zuhause eine Woche in Quarantäne bleiben und darfst da auch keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.


Als Nichtraucherin hab ich nicht so drauf geachtet, ob man rauchen darf, glaube aber wohl kaum, ist auch irgendwie verständlich.
Wenn du viel trinkst, kommst du mit Sicherheit nach 4 Tagen raus aus dem Bunker, und 4 Tage ohne Zigarette sind wohl schon auszuhalten. (Zur Not deck dich mit Nikotinpflastern ein.)

Die meisten finden den Bunker weit weniger arg als die wochen- und monatelange Unterfunktionsphase davor. Es wäre sehr sehr nett, weil die Frage hier schon oft gestellt wurde, und du die erste zu sein scheinst, die nicht aus der Steiermark ist und nicht (oder bist du doch?) bei der Krankenkasse der Gewerblichen Wirtschaft versichert ist - dort wird das schon lang übernommen -, die in den Genuss einer Thyrogenspritze kommt. Zwar soll es das als Kulanzlösung angeblich geben, allerdings bist du dann (seit 2 Jahren) die erste, die ich kenn, die tatsächlich in den Genuss dieser Kulanzlösung kommt - den meisten wird nicht mal gesagt, dass es das gibt, weil diese Injektion ein Vermögen kostet. Ich hatte mehrere mehrwöchige Unterfunktionsphasen völlig ohne Schilddrüsenhormone durch, war total kaputt und hab ein Jahr komplett verloren dadurch, es ist die reinste Folter. :-(

Doch nun wieder zu dir: Wo wurdest du denn operiert? Hat man bei dir nicht ein paar Lymphknoten entnommen, gleich als man deine Schilddrüse operierte? Normalerweise wird die Schilddrüse bei Krebs komplett entfernt (wenn das nicht gleich bei der Erstop geschah, extra nochmal eine weitere Op angesetzt, und da werden immer beidseitig auch ein paar Lymphknoten mit rausgeschnitten und im Labor untersucht - wurde das bei dir nicht gemacht? Ich kann mir nicht vorstellen irgendwie, dass beidseitig 3 Lymphknoten überhaupt nicht befallen waren und es dann plötzlich so heftig losging, mit den ganzen Lymphknotenmetastasen, ebenso auch jetzt wieder - dass bei zwei Kontrollen absolut gar nichts ist, also du offenbar gut auf die RJT und die sonstige Behandlung angesprochen hast, und plötzlich so viel, kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Deine Hormone hast du ja wohl hoffentlich immer ordentlich (nüchtern, und mindestens 30 min vor dem Frühstück, dieser Abstand ist schon der Minimalabstand - ich halte ne ganze Stunde ein, weil das bei meinem Präparat so empfohlen wird) genommen??

Wünsch dir alle Gute für deine weitere RJT, und wär nett, wenn du - vielleicht, wenn du die dann hinter dir hast, kann mir vorstellen, dass du jjetzt vielleicht grad nicht den Nerv dazu hast, auch die Fragen zu Thyrogen beantwortest.



Hallo,
ich wurde schon im April 2003 wegen pap. Schilddrüsencarcinom links und rechts opersiert, nach sechs Wochen bei der Voruntersuchung zur Radiojodtherapie hatte ich so große Lymphknotenmetastasen, daß sofort eine Neckdissektion (alle Lymphknoten im Hals und Brustbereich) beids. wurden entfernt und nach 2 Wochen dann Radiojodtherapie. Jetzt im November hatte ich meine dritte stationäre Kontrolle ( bis dahin wurde nichts gefunden) und es wurde eine bösartige Neubildung der Schilddrüse sowie sekundäre Lymphknoten im Kopf, im Gesicht und supraclviculär vermutet. Jetzt muß ich ich nochmals zur Untersuchung unter Thyrogenspritze und danach Radiojodtherapie. Bis jetzt war ich im SMZ Ost - bin an und für sich nicht unzufrieden, aber tagelang im Bunker eingesperrt als Raucher, nicht rauchen zu dürfen, noch dazu bei dieser Diagnose finde ich einfach unmenschlich und halte ich nicht nochmals durch, da sterbe ich ja noch lieber.
Weiß jemand, ob es wo einen Bunker gibt, ohne Rauchverbot?
Danke im voraus
lg
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Dez 2005 13:11 
Ich hab heimlich im Klagenfurter LKH geraucht. Abends kommt keine Schwester mehr und man konnte das Fenster kippen. Dort hab ich mich auf´s Fensterbankerl gesetzt und mir meinen Kummer von der Seele geraucht. Einmal haben sie mich erwischt - außer eine Moralpredigt hatte ich nichts zu befürchten. Da muss man sich nichts antun, was sollen sie denn machen? Man strahlt und gehört isoliert, das war´s.
Wünsch dir alles Gute, Gruß Manu


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Dez 2005 23:01 
Offline

Registriert: 25. Dez 2005 22:49
Beiträge: 16
Wohnort: Ebreichsdorf
War heuer im August im AKH zur Radiojodtherapie. Finde die Station sehr OK. Rauchen ist allerdings auch dort nicht angesagt.
Liebe Grüsse,
Hubert


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