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BeitragVerfasst: 07. Nov 2005 9:42 
Hallo, ich nehme seit Jahren Euthyrox mit steigender Dosis ein. Alle 3-4 Monate gehe ich zur Kontrolle und werde immer wieder " eingestellt ".
Seit einiger Zeit habe ich keine Lust mehr auf Sex und frage mich, ob ein Zusammenhang besteht zwischen dem Medikament und der schwindenden Lust. Und, gibt es schon Studien darüber. Ich konnte im Internet leider nichts darüber lesen.( bin weibl.)


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2005 10:37 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Gast!

Es liegt nicht am Medikament, wenn Du weniger Lust hast, sondern an der Unterfunktion der Schilddrüse.

Mangelnde sexuelle Lust ist ein Symptom der Unterfunktion.

Das ist daher ein Hinweis darauf, dass Du aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht genügend Hormone zu Dir nimmst und noch weiter erhöhen solltest.

Wie sind Deine aktuellen Werte (samt Normwerten)?

lg
Maria

www.members.aon.at/shg.schilddruese


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2005 12:24 
Hallo!
habe das gleiche problem. bin seit mai in behandlung wegen meiner schildrüsenunterfunktion und nehme derzeit thyrex. die dosierung sollte jetzt eigentlich in ordnung sein (ergebnis vom bluttest steht noch aus) und alle sonstigen symptome und beschwerden sind verschwunden, nur meine unlust auf sex nicht. kann es mir aber auch nicht anders erklären als dass es von der UF oder den medikamenten her kommt. die frage ist nur was man dagegen tun kann/ soll?!
lg
marie


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 10:12 
Nicht davon ausgehen, dass die UF noch immer Schuld ist. Ich sprech aus eigener Erfahrung. Es gibt da so eine Spirale: je weniger Sex man hat (obwohl man könnte, weil der Partner vorhanden ist), desto weniger kann man sich motivieren. Vor allem, wenn man abends von der Arbeit müde ist, und auch noch Kinder hat. Da is nix mit spontanem Sex. Und die Lust geht flöten. Das machen auch Frauen durch, die keine UF haben.
Mein Tipp: die Art Bücher lesen, über die man in aller Öffentlichkeit nur herabsieht (Schundromane) oder Filme ansehen. Es machen, wie die Männer, und schon tagsüber an Sex denken. Sich ausmalen, wie es wäre, wenn. Wie man sich den Abend vorstellt. Oder noch besser: kleine, unanständige Geschichten in der ich-Form schreiben. Die natürlich niemandem zu lesen geben! Wäre zu peinlich, aber einfach mal in Gedanken und in der Phantasie seine sexuellen Gelüste ausleben und niederschreiben.
Mir hat das wirklich geholfen, und mein Partner ist jetzt wieder zufrieden mit mir ;-) Und ich natürlich auch.

Das heißt jetzt nicht, dass ich ununterbrochen Sex will, und dauernd Lust habe, aber es wird besser. Natürlich ist der Alltag der beste Sexkiller, da kann jede langjährige Beziehung drunter leiden. Gut ist auch, wenn man einen relativ fixen Termin ausmacht, sodass man nicht mehr aus kann – und der Partner beleidigt wäre, wenn man sich nicht einmal mehr daran hält. Da kann zwar der Anfang öd sein, aber meistens stellt sich die Lust ein, wenn man dabei ist. (Man kennt das ja aus anderen Bereichen: wenn man richtig faul ist, und sich richtig zwingen muss, zB Bewegung zu machen. Wenn man dann angefangen hat, macht es Spaß). Und wenn es gut war, dann will man mehr – und auch wieder öfter.

Das ist jetzt kein medizinischer Rat, aber das, was mir geholfen hat. Viagra oder andere Potenzsteigernde Mittel kommen wohl für uns Mädchen nicht in Frage…


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 10:13 
Nicht davon ausgehen, dass die UF noch immer Schuld ist. Ich sprech aus eigener Erfahrung. Es gibt da so eine Spirale: je weniger Sex man hat (obwohl man könnte, weil der Partner vorhanden ist), desto weniger kann man sich motivieren. Vor allem, wenn man abends von der Arbeit müde ist, und auch noch Kinder hat. Da is nix mit spontanem Sex. Und die Lust geht flöten. Das machen auch Frauen durch, die keine UF haben.
Mein Tipp: die Art Bücher lesen, über die man in aller Öffentlichkeit nur herabsieht (Schundromane) oder Filme ansehen. Es machen, wie die Männer, und schon tagsüber an Sex denken. Sich ausmalen, wie es wäre, wenn. Wie man sich den Abend vorstellt. Oder noch besser: kleine, unanständige Geschichten in der ich-Form schreiben. Die natürlich niemandem zu lesen geben! Wäre zu peinlich, aber einfach mal in Gedanken und in der Phantasie seine sexuellen Gelüste ausleben und niederschreiben.
Mir hat das wirklich geholfen, und mein Partner ist jetzt wieder zufrieden mit mir ;-) Und ich natürlich auch.

Das heißt jetzt nicht, dass ich ununterbrochen Sex will, und dauernd Lust habe, aber es wird besser. Natürlich ist der Alltag der beste Sexkiller, da kann jede langjährige Beziehung drunter leiden. Gut ist auch, wenn man einen relativ fixen Termin ausmacht, sodass man nicht mehr aus kann – und der Partner beleidigt wäre, wenn man sich nicht einmal mehr daran hält. Da kann zwar der Anfang öd sein, aber meistens stellt sich die Lust ein, wenn man dabei ist. (Man kennt das ja aus anderen Bereichen: wenn man richtig faul ist, und sich richtig zwingen muss, zB Bewegung zu machen. Wenn man dann angefangen hat, macht es Spaß). Und wenn es gut war, dann will man mehr – und auch wieder öfter.

Das ist jetzt kein medizinischer Rat, aber das, was mir geholfen hat. Viagra oder andere Potenzsteigernde Mittel kommen wohl für uns Mädchen nicht in Frage…


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 11:46 
naja, was du da schreibst is alles zu hundert prozent wahr, bloß trifft es nicht auf mich zu. weder habe ich kinder und bin dauerhaft so überlastet, dass ich abends zu müde wäre, noch könnte ich behaupten dass sich routine eingeschlichen hat, weil ich immer sex haben kann (führe eine wunderbare beziehung aber noch nicht soooo lange und wohnen auch nicht in der gleichen stadt... daher nichts mit täglich sex ;-) ). es ist ja auch nicht so, dass ich keinen sex will, aber wenn das erregungsptential praktisch null is- und das ist es im krassen unterschied zur zeit vor der UF leider gworden- dann ist das schon auf dauer schwierig. habe da wirlkich schon viel hin und her überlegt, habe mir nach den ganzen gesundheitlichen problemen und der stressigen studienzeit jetzt den ganzen sommer ne völlige auszeit genommen, wo ihc es mir gut gehn ließ und 3monate zeit für meinen freud hatte... es hat bisher nichts geholfen, wo ich mir dachte dass es damit zu tun haben könnte und geändert werden muss. klar soll man nicht sofort und von vornherein alles auf die UF schieben- schon gar nicht so was sensibles wie sex- aber meiner meinung nach besteht da schon ein direkter zusammenhang und scheint auch nicht immer durch die einnahme von schilddrüsenhormonen zu beheben zu sein.... leider nicht! nur was man dagegen tun kann weiß ich leider auch nicht. habe mir auch schon überlegt, ob es die kombination mit meiner damaligen pille sein kann und habe inzwischen auf andere hormone gewechselt... auch das vergebens... also ich bin mit meiner weisheit langsam am ende...
lg
marie


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 14:25 
Irgendwer hat mal gesagt, die größte erogene Zone befindet sich im Kopf. Das musste ich erst lernen. Anders als ein Mann springe ich noch lange nicht an, wenn man mir irgendwo hintapst… Im Kopf muss es passen. Und oft bringt man sich selbst bei, auf zu viele andere Sachen zu achten, als auf das, was beim Sex gerade abläuft. Das hat etwas mit der Programmierung des Unterbewusstseins zu tun. Man kennt das aus anderen Bereichen: wenn man zb Vokabel lernt, und nebenbei Musik hört, kann es passieren, dass man statt des passenden Vokabels sehr gut das Lied im Kopf hat, das man beim Lernen gehört hat, aber nicht mehr das richtige Wort.
Oder dass man – ohne jemals echte schlechte Erfahrungen gemacht zu haben – Höhenangst hat, oder Angst vor Schlangen und Spinnen. Man assoziiert sozusagen falsch. Man kann zB, wenn man an Weihnachten denkt, das mit dem ganzen Streß verbinden, oder mit dem Spaß an den Vorbereitungen, den man daran hat. Ganz so, wie das Unterbewusstsein trainiert wurde, dass es beim Reizwort „Weihnachten“ reagieren soll. Oder man reagiert auf den Arbeitsplatzverlust mit massiven Existenzängsten, weil man das so gelernt hat. Obwohl die Chance, das man verhungert oder obdachlos wird, gerade in Österreich (oder Deutschland) sehr, sehr gering ist.
Ich hab noch ein Beispiel: jedes Mal, wenn man einen bestimmten Geruch riecht (kann alles Mögliche sein), und man hat dazu eine negative Erfahrung gemacht, dann wird einem Übel. Obwohl andere diesen Geruch vielleicht super toll finden.
Ich hoffe, ich konnte rüber bringen, was ich meine.

Und genauso läuft das beim Sex. Wenn ich also jedes Mal beim Sex an den Haushalt, oder an die Schulden, an die Kinder, was auch immer denke, dann wird mein Unterbewusstsein daraus lernen, dass es das ist, woran ich zu denken wünsche – und mir jedes Mal ungebeten diese Gedanken eingeben. Das ist blöd, aber so läuft das.
Wenn ich also immer mit Lustlosigkeit auf Sex reagiert habe (wegen der echten Lustlosigkeit, die die UF hervorgerufen hat…), und mit einem: „ich machs für ihn, aber eigentlich maaag ich gar nicht“, dann ist das Unterbewusstsein darauf trainiert, auch in Zukunft mit einem „ich mag nicht“ zu reagieren. Und das wird mir keine Erregung gestatten.

Wie man sich umpolt, ist schwer zu sagen. Ganz bewusst auf jeden Fall, und indem man sich hineinsteigert. Indem man sich anfangs vormacht, dass es nichts tolleres gibt, als gerade im Moment Sex zu haben. Man kann sich das wirklich einreden! Und, wie ich schon vorher geschrieben habe, indem man von außen Reize sammelt. Und wenn ich mir lang genug gesagt habe, dass ich doch mag, dann wird das Unterbewusstsein das lernen, als neue Information, und die alte, falsche, sozusagen überschreiben – und dementsprechend wird mein Körper reagieren.

So zumindest erlebe ich das. Wie gesagt: ich mag noch immer nicht andauernd (um ehrlich zu sein, sogar recht selten – wenn es nach ihm geht), aber ich kann mich ganz gut dazu motivieren, wenn es denn sein soll, Spaß daran zu haben. Und auch wenn mein Körper noch immer nicht ganz spontan mit Erregung reagiert, es klappt doch immer besser, sodass ich mich zumindest „dabei“ hineinsteigern kann.
Was für ihn natürlich bedeutet, dass er mehr Arbeit hat… *grins*!


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 15:01 
Ich würde sicherheitshalber aber- wenns länger so bleibt- alle Hormone einmal durchchecken lassen. Wir Frauen kommen zu spät oft auf die Idee dies zu tun. Bei Männern denkt man immer schnell an Hormonveränderungen, wenn sie sagen, daß es mim Sex net mehr fluppt. Anders als bei der Frau geht man beim schnell Mann davon aus, daß er eher weniger psych.Sexprobleme hat- da das Bild in der Gesellschaft noch schön brav existiert, daß Männer die Sexgotts sind und Frauen Sex eher lästig oft finden.

Wir Frauen wissen leider auch net soviel über unsere Hormone- ausser über Verhüterlihormone.

Z.B. weiß kaum eine Frau, daß ein erhöhter Prolaktinwert sogar eine Unfruchtbarkeit verursachen kann. (Prolaktin = Hormon für Milchbildung)

Eine Unterfunktion der Schilddrüse- kann z.B. soweit ich weiß -auch den Prolaktinwert beeinflussen. Ich weiß nicht, ob man dadurch auch weniger Bock auf Sex bekommt?

Bei sexuellen Probs als Frau- würde ich mal anfangen Liste zu führen (wie man es ja eh tun sollte) -wann bekomm ich meine Tage-wielange dauert sie- wie stark ist sie- habe ich viel Schmerzen dabei oder gehts, was machen meine Brustdrüsen (habe ich seit neuestem Schmerzen z.b.?).

Und wenn hier etwas aus der Reihe fällt zu den letzten Jahren- würde ich zum Frauenarzt gehen und ihn bitten einen kompletten Hormoncheck zu machen.
Ich denke- wenn man das nicht alle paar Monate verlangt, wird dies ein Arzt bei sex.Störungen sicher ohne Probs durchführen.

Und wenns tatsächlich keine organischen Ursachen hat- dann kannste durchatmen und geduldig mit Dir sein bis es wieder beim *poppen* klappt ;-))

Grüßle,
Mia


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 15:03 
oh-bevor man es mißversteht:

die Unfruchtbarkeit bei erhöhtem Prolaktinwert- ist nur solange bestehend-wie der Prolaktinwert erhöht ist. Sobald er absinkt- ist man wieder fruchtbar ;-)


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BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 16:04 
Und wenns tatsächlich keine organischen Ursachen hat- dann kannste durchatmen und geduldig mit Dir sein bis es wieder beim *poppen* klappt ;-))

Grüßle,
Mia[/quote]

LOOOOL - ja, so würde ich das auch sehen!
ich hab das mit dem Unterbewusstsein deswegen so ausführlich beschrieben, weil bei mir keine hormonellen Störungen vorlagen... Vieles spielt sich halt leider im Kopf ab.
Und vieles zum Glück nicht. Ich war echt erleichtert, dass meine vielen Symptomchen einfach auf die UF zurückzuführen sind. Und ich nicht in jedem Fall eine Therapie brauche ;-))))
Aber was auch immer die Ursache ist, man kann das in der Griff bekommen, bevor eh kein Mann mehr Interesse an einem hat. Das war für mich wichtig. Man will ja nicht mir 70 dann wieder draufkommen, dass Sex eh lustig ist, oder?

lg
nat


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