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BeitragVerfasst: 25. Dez 2004 19:22 
Ich habe seit etwa zwei Jahren erhebliche Muskelschmerzen im Bereich beider Arme. Inzwischen war ich bei diversen Ärzten-es tauchten dabei Verdachtsdiagnosen wie Dermatomyositis, Polymyositis, Mc Ardle etc. auf. Die Blutbefunde zeigten eine granulär zytoplasmatische Fluoreszenz, auffällige Schilddrüsenwerte und einen erhöhten CK-Wert. Dennoch diagnostizierte man von einer angeblichen "Sehnenscheidenentzündung" angefangen einen "Tennisarm", eine "psychische Überlastungsreaktion", "postinfektiöse Myalgien" etc. Ich wurde immer verzweifelter, die Muskelschmerzen waren (sind) insbesondere nach körperlicher Belastung derart stark, daß ich meine Arme am liebsten garnicht mehr benutzen würde, wenn dies möglich wäre..ein eigener Behandlungsversuch mit "Voltaren" erbrachte zeitweilig eine gewisse Erleichterung. Nachdem ich schließlich noch weitere Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Gewichtszunahme etc. bemerkte und eine Hautärztin mich auf meine Schilddrüsenwerte (die, so schlußfolgere ich) sich bis dato wohl kein einziger Arzt angesehen hatte, aufmerksam machte, suchte ich einen Rheumatologen (gleichzeitig Endokrinologe) auf. Der diagnostizierte nach einem Blutbild, Ultraschall und Sintigraphie eine Autoimmunthyreopathie. Seitdem bekomme ich Thyroxin, meine Schilddrüsenwerte sind fast normal und der CK-Wert hatte sich ebenfalls gebessert. Dies war zuvor auch immer der Fall, wenn ich meine Arme so gut wie garnicht benutzte - daß der CK runter ging). Ich bin dennoch total unglücklich, lebensmüde und verzweifelt, da meine Muskelschmerzen, sobald ich meine Arme benutze wieder unerträglich werden- die kleinsten Betätigungen wie Zeitung lesen, Zähne putzen, Föhnen oder abwaschen bringen mich vor Schmerzen zum Heulen. Neulich waren die Beschwerden besser, worauf ich gleich die Chance nutzte, um meine Wohnung zu putzen-einen Tag später hatte ich derart brutale Schmerzen (die noch 2 Tage anhielten) und nur mit Hilfe von "Voltaren" etwas besser wurden. Kürzlich hatte ich so starke Schmerzen in der Hand, daß ich meinen Arzt bat, mich krank zu schreiben, da ich nichtmal schreiben konnte. Ich wurde nicht krank geschrieben mit der Begründung, meine SD-Werte seien gut und der CK hätte sich gebessert. Ich bin wirklich sehr verzweifelt, kann mir nicht vorstellen, wie ich ein Leben lang mit diesen Schmerzen zurechtkommen soll, da das gesamte Alltagsleben ja dadurch enorm beeinträchtigt ist. Eigentlich habe ich auch einen Kinderwunsch, aber ich könnte das Kind ja vor Schmerzen nicht tragen, anziehen etc. Vor etwa einem Jahr hatte ich eine 3-wöchige beschwerdefreie Zeit, in der dann auch der CK Wert normal war. Während dieser Zeit erfolgte eine Biopsie, die nicht wirklich was ergab..Da ich eine Zeit lang beschwerdefrei war, war ich daraufhin überglücklich, glaubte jetzt auch an die Diagnose "postinfektiöse Myalgien". Wie bereits erwähnt, kehrten die Schmerzen neben anderen Symptomen zurück..ich war so froh, als dann endlich eine Diahnose gesichert war- die der Autoimmunthyreopathie- ich glaubte, wenn ich Hormone nehme, wird alles wieder gut..habe im Netz gelesen, daß bei Autoimmunthyreopathien eine Überlappung zum Fibromyalgie Syndrom vorkommen kann. Was ist dann aber mit der CK Erhöhung, die doch sonst bei Fibromyalgie nicht vorkommt? Kann mir irgenjemand helfen? Ich kann einfach nicht glauben, daß ich es akzeptieren soll, mit derartigen Schmerzen zu leben...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Feb 2005 12:40 
Betr: Muskelschmerzen in den Armen nach körperlicher Belastung.

Ich habe ein ähnliches Problem, wobei die Schmerzen aber vorwiegend in den Beinen auftreten, ebenfalls nach kurzer Belastung (Stehen, Gehen).

Das Ganze fing an mit einer Lithium-Behandlung, wodurch auch Schülddrüsen konten entstanden und ein Restless-Legs-Syndrom ausgelöst wurde.

Was mir gut hilft, ist Methylprednisolon. Ich darf das aber nicht zu oft anwenden.

Mir hilft auch Carbamazepin, Amitryptilin, Katadolon usw. Diese Medikamente haben aber so starke anticholinergische Wirkungen, daß ich sie nicht nehmen kann.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Feb 2005 12:41 
Gast hat geschrieben:
Betr: Muskelschmerzen in den Armen nach körperlicher Belastung.

Ich habe ein ähnliches Problem, wobei die Schmerzen aber vorwiegend in den Beinen auftreten, ebenfalls nach kurzer Belastung (Stehen, Gehen).

Das Ganze fing an mit einer Lithium-Behandlung, wodurch auch Schülddrüsen konten entstanden und ein Restless-Legs-Syndrom ausgelöst wurde.

Was mir gut hilft, ist Methylprednisolon. Ich darf das aber nicht zu oft anwenden.

Mir hilft auch Carbamazepin, Amitryptilin, Katadolon usw. Diese Medikamente haben aber so starke anticholinergische Wirkungen, daß ich sie nicht nehmen kann. Email: wickul@freenet.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Mai 2005 17:30 
Ich würde mich freuen, mit dir Kontakt aufzunehmen, da ich seit einem halben Jahr schleichend auch diese Muskelschmerzen in Armen und Beinen bekommen habe. Ich leide an einer Hashimoto-Thyreoiditis und frage mich, was das ist und ob es nochmal besser wird.
Gruß Rita


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