Chelsea hat geschrieben:
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir weiter helfen...
Habe seit fast 6 Jahren sehr viele Beschwerden, die nie richtig zuordenbar waren,
Ewig hieß es immer, alles i.O. beim Blutbild.
Letztes Jahr sagte mein Hausarzt dann mit TSH 2,8, dass die Beschwerden davon kommen könnten - lt. ihm war der Wert vor 5 Jahren noch schlechter,
Chelsea
Also ha(ä)ttest du zweimal eine gesicherte Hypothyreose DIAGNOSTIZIERT bekommen (müssen)
Geh zu deinem Frauenarzt sage ih, dass bei Dir HPU und Schilddrüsenunterfunktion(2x sicher!) diagnostiziert worden sind. Du bist jetzt wegen HPU in guter Behandlung. Bezüglich der Schilddürsenunterfunktion wurde mal kurz angefangen mit der Thyroxindosisfindung..aber gleich -noch bei unphysiologischer Einstiegsdosierung - wieder gestoppt,
OBWOHL es dir erstmals seid 6 jahren wieder BESSER ging damit. Du bittest ihn jetzt um eine suffiziente Thyroxindosisfindung. Ob er das mit Dir machen könnte oder ob ereinen Arzt empfehlen könnte, der sowas gut kann. Das könnte auch als Heilversuch laufen. Wegen Östrogendominanz bzw
Progesteronmangel besteht oft
Umwandlungsstörung von T4 in T3. Deshalb fliesst kein T4 ab und der TSH bleibt niedrig. Und obwohl ein niedriger fT3-Wert die Unterfunktion zeigen könnte, wird der leider zu wenig/nie gemessen.
Auch mein Vater hatte in den letzten Lebenjahren aus diesem Grunde leiden müssen wie ein Tier. Ich war ständig dabei wegen TSH, fT3, udn fT4 bei ihm nachzufragen. Und als ich mal mit seinen Ärzten Kontakt aufnahm, da haben die Ärzte so beschissen reagiert, dass sie meinen Vater fast als Patienten abgelehnt haben...einen sterbenskranken Menschen!!! Das zur Ethik unserer Schulmedizin. Eid des Hippokrates-PFLICHT müsste SOFORT wieder eingeführt werden, wenns nach mir ginge.
Bis zuletzt haben sie mich belächelt. Eine befreundete Chefärztin, zu der wie Papa dann in unserer Not im eigenen PKW hintransportierten(aus der anderen Klinik raubten), liess dann medizinisch widerwillig aber aus Freundschaft zu mir und meinem Vater, doch nochmal ALLE Schilddrüsenwerte bestimmen und der TSH war völlig unauffällig, deshalb überreichte sie mir die Werte selbstbewusst: "Siehst du, ich hab dir ja gesagt, es ist nichts mit der Schilddrüse!" Das hatte ihr auch der Chefendokrinologe der Klinik bestätigt anhand der Werte. Wenn ich sowas nicht vorher am eigen Leib erfahren hätte, hätte ich dann beruhigt sein müssen.
KEINER hat auf den fT3 geschaut...der heillos unter der Norm war. Mein Vater litt die letzten Jahre seinem Lebens offenbar ständig am low T3-Syndrom bei VÖLLIG unauffälligem TSH...er siechte ganz schlimm dahin. Wenn wir das unseren Ärzten nicht beibringen besser zu machen, dann krepieren die Deutschen, zumindest 30% von ihnen weitehin auf so brutale Weise. All mein kleinen "naturheilmethoden" die mir ohne Thyroxinrezept möglich waren, haben meinem Vater wieder Lebenqualität geschenkt...in den Armen der Mediziner ist er jedesmal verblüht, zusammengebrochen, schliesslich gestorben...dabei hatte er sieben Leben.
Du musst jetzt selbstbewusst auftreten und
die RICHTIGEN Schritte fordern.Sage: Du möchtest es einmal versuchen RICHTIG mit Thyroxin eingestellt zu werden (Stuichwort: Heilversuch -weil der TSH nur 2x schulmedizinsich als Hypothyreose gewertet werden konnte). Und wenn sich die kürzlich gemachte Erfahrung wiederholt, als dein Körper so positiv auf das erste substituierte Thyroxin reagiert hat (und in Zahlen exakt xy Symptome zu lindern sind damit), dann ist ein Heilerfolg MÖGLICH (nicht sicher).
Ich denke, der neue Arzt und Gynäkologe wird sich die Chance nicht durch die Lappen gehen lassen. Lass dir jetzt nicht immer nur Blut abnehmen, was zu 3 von 4 Tageszeiten, Zyklusphasen, Jahreszeiten "ohne Befund" sein kann. Sage
du HAST die Diagnose SD-Unterfunktion UND HPU. Sage du hättest
Kinderwunsch aber keine Libido und Schmerzen bei GV sowie Zyklusstörungen (wie lang ist dein Zyklus?). Mit Kinderwunsch ist ein Gynäkologe nochmal mehr dran interessiert, dir zu helfen(traurig aber wahr-vielleicht hätten wir Frauen framatisch mehr Kinderwunsch wenn die unsere SD nicht so sträflich behandeln würden, ich hatte ihn 25 Jahre lang!). Ab TSH von 2,0 ist die Fehlgeburtsrate VERDOPPELT. Mit Kinderwunsch soll der TSH um die 1,0 eingestellt werden.
Bei Dir gehe ich auch von
Progesteronmangel und
Vitamin D-Mangel aus. Progestogel könnte dir der Frauenarzt verschreiben..ansonsten erhitze Schafgarbe in Olivenöl.
Ich pflanze mittlerweile Schafgarbe in fast jeden Blumentopf..als Medizinreserve für mich und gleichzeitig Therapie für die Pflanzen: Two in one:)) Habs sogar als "Body guard" gegen Wühlmäuse und böse Nachbarn gepflanzt.
Progesteronmangel ist oft die Ursache all der Folge-Hormonprobleme, Frau Dr. Brakebusch vermutet darin die Ursache der meisten Hashimotoauslösungen. Das ist schwer zu diagnostizieren, weil die Blutwerte so stark schwanken, der Körper keine Reservemechanismen hat. Du solltest für alle Hormonbestimmungen einen Termin in der 2. Zyklushälfte VOR deiner Periode machen. Jetzt nach den kalten dunklen Winter ist die beste Zeit für eine suffiziente Schilddürsenmedizin. Für den Arzt leichter/wahrscheinlicher die passenden Werte zur Erkrankung zu bekommen.
Geht es Dir mit dem Einsetzen der Blutung schlafartig besser?
Ziel ist 1,5µgThyroxin/Kg Körpergewicht. Vielleicht verordnet dir dein Gynäkologe das sofort und du beginnst mit einer viertel Tablette und steigerst eigenverantwortlich alle 2 Wochen bis zu einer ganzen Tablette.