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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wieder Knoten nach Entfernung der SD
BeitragVerfasst: 02. Nov 2004 20:09 
Warum bildet sich nach kompletter SD-Entfernung (vor 10 Jahren) und richtiger Einstellung (TSH 0,8) erneut ein Knoten (Höhe Kehlkopf) ? Das Zintigramm zeigte nichts an, erst im MRT war der Knoten 3,5 x 2,5 x 2 cm zu erkennen. Müßte Schilddrüsengewebe nicht im Zitigamm zu sehen sein ?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2004 17:13 
Ich tippe mal auf ungesunde Lebensweise bzw. Stress. Das sind nämlich auch nicht ganz unwesentliche Faktoren.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Dez 2004 15:35 
Hallo,

habe leider erst heute deine frage gelesen und dieses forum gefunden.
auch bei mir hat sich nach über zehn jahren wieder ein knoten gebildet bzw. meine schilddrüse ist zur normalen größe nachgewachsen, laut arzt.
meine erstaunte frage wie das möglich sei und dass ich ja sd-hormone nehme, um dies zu verhindern, hat mein arzt nicht sehr befriedigend beantwortet. nach seiner ansicht sollten die sd-hormone verhindern, dass die schilddrüse gleich wieder nachwächst.
mich würde interessieren, was dir der arzt hinsichtlich des knotens empfohlen hat, was zu tun wäre. meiner kontrolliert nur in einem abstand von einem jahr - der bald wieder um ist - das letzte mal machte er nur einen ultraschall.
da es mir gesundheitlich gut geht, weiß ich natürlich nicht, ob ich doch mehr nachhaken sollte oder ob die jährliche kontrolle genügt.
mir ließ der chirurg zwei kleine inhomogene sd-reste stehen.

wenn du noch hier liest, würde mich interessieren, wie dein knoten behandelt wird.

liebe grüße

red nose


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Jan 2005 13:36 
Offline

Registriert: 30. Dez 2004 17:13
Beiträge: 27
Wohnort: rheintal
Gast hat geschrieben:
Ich tippe mal auf ungesunde Lebensweise bzw. Stress. Das sind nämlich auch nicht ganz unwesentliche Faktoren.


Hallo lieber Gast,

ich glaube nicht, dass du richtig tippst.
Mir wurde vor gut einem Jahrzehnt die Schilddrüse wegen Überfunktion entfernt. Nicht einmal mein Arzt konnte meine damaligen Beschwerden einordnen, weil meine Blutfettwerte und Cholesterinwerte sehr gut waren.
Er meinte, ich kann mich nur sehr gesund fühlen. Erst als ich nicht locker ließ, testete er noch die Schilddrüsenwerte, da waren dann für ihn auch meine Beschwerden ersichtlich.
Noch heute sind meine Bluttfettwerte und Cholesterin sensationell gut und doch ist Schilddrüsengewebe nachgewachsen. (Als Gast schrieb ich unter red nose in Anlehnung an die Kliniclowns. - nie den Humor verlieren - ist auch gesund).
Ich habe immer Thyrex 0,16mg genommen.
Manchmal auch gegen den Willen meiner Ärzte. Drei habe ich seit meiner Operation "verbraucht" :-).
Einer gab mir einmal nur die Hand, mit der Bemerkung, ich muss die Thyrex zweimal in der Woche aussetzen. Auf meine erstaunte Frage, wie er das sagen könne. Meine Hand sei feucht.
Ein Glück für mich, dass es damals kein Internet gab und ich nicht wusste, wie wichtig es ist, nur den SD-Hormon-Bestimmungen der Ärzte zu glauben. So habe ich mich immer nach meinem Wohlbefinden gerichtet und mich nicht lange mit Müdigkeit, depressiven Empfindungen, frösteln usw. herumgeschlagen. Und mich bei der Einnahme der Thyrex nach mir gerichtet und nicht nach dem Arzt.
Aber bitte macht das nicht nach. Vor allem bei Krebs.
Sondern lasst euch nicht von eurem Arzt abspeisen, bis er die von euch richtige Dosis gefunden hat.

Ich lebe so gesund wie möglich, ohne mich zu sehr zu stressen, denn:
"die gesund leben, leben nicht wirklich länger. Es kommt ihnen nur länger vor".
Das behauptet mann von den verheirateten Männern auch immer, um noch einen Witz einzuflechten. :roll:

Liebe Grüße

miriam


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Jan 2005 21:01 
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es mit Sicherheit so ist, aber die Faktoren Ernährung und Psyche sind sicher sehr stark. Ich hatte auch einen Knoten und mein TSH war immer nieder und Jodmangel hatte ich sicher auch keinen. Also in meinem Fall tippe ich eindeutig auf Psyche, aber man soll nicht verallgemeinern und wie gesagt alle Risikofaktoren kann man nie ausschalten. Meine Meinung ist nur eine von vielen, wollte mich nicht wichtig machen hier.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jan 2005 12:08 
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Registriert: 30. Dez 2004 17:13
Beiträge: 27
Wohnort: rheintal
Gast hat geschrieben:
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es mit Sicherheit so ist, aber die Faktoren Ernährung und Psyche sind sicher sehr stark. Ich hatte auch einen Knoten und mein TSH war immer nieder und Jodmangel hatte ich sicher auch keinen. Also in meinem Fall tippe ich eindeutig auf Psyche, aber man soll nicht verallgemeinern und wie gesagt alle Risikofaktoren kann man nie ausschalten. Meine Meinung ist nur eine von vielen, wollte mich nicht wichtig machen hier.


Hallo lieber Gast,
ich habe in keinster Weise daran gedacht, dass du dich wichtig machen wolltest, sondern nur deinen tipp widerlegt in dem konkreten Fall. Ich hoffe nur, du denkst das nicht von mir. :mrgreen: :wink:
Bei mir ist sicher Jodmangel schuld oder auch Tschernobyl.
Im deutschen Forum schrieb jemand, dass sich die ev. vorhandenen Knoten zu dieser Zeit hungrig auf das radioaktive Jod gestürzt haben könnten. Was mir irgenwie plausibel erscheint.
Ich hatte damals Probleme. Die weder ich noch ein Arzt auf die Schilddrüse bezogen.
Nach dem dritten Kind nahm ich 15 Kilo zu - mehr als in der ganzen Schwangerschaft. Jeder gab dem Stillen schuld. Ich fühlte mich schwerfällig, lustlos und lag nachts wach im Bett mit dem Gefühl dieser Körper ist nicht meiner. Obwohl mir jeder weismachen wollte, du bist doch immer noch nicht dick. Ich konnte mich mit meiner neuen Figur nicht intendifizieren.
Plötzlich purzelten die Kilos.
Ich machte zwar eine Diät, indem ich das Abendessen durch einen Getränkemix ersetzte.
1 L Honig, 1 L Apfelessig aufgespritzt mit Mineralwasser langsam löffeln.
Ich hatte danach keinen Hunger. Den ganzen Tag habe ich normal gegessen. Und vor allem nicht darüber nachgedacht, was mich dick machen könnte.
Ob das schuld war oder sich die Schilddrüse beruhigte, weiß ich nicht.
Ein paar Jährchen später, hatte sich die Schilddrüse so vergrößert, dass sie die Trachea eindrückte und ich operiert werden musste.

Die Ursachen einer Krankheit werden wir wohl nie eruieren können, wenn man halbwegs gesund gelebt habt.
Dem einen hilfts darüber nachzudenken, dem anderen bringts nichts.
Da hast du schon recht. Es gibt verschiedene Meinungen. Jeder muss es für sich selbst entscheiden.

Ich fühle mich nicht krank und solange der Arzt den Knoten als normal empfindet, werde ich mich auch nicht verrückt machen.

Liebe Grüße
miriam


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jan 2005 21:14 
Na ja, so wie du sagst, du hast alles oder vieles getan, man kann eh nicht alle Risikofaktoren ausschalten - das Leben ist immer Risiko. Tschernobyl ist sicher auch ein Faktor.

Zusammenfassend deine Einstellung ist die richtige, mach dich nicht verrückt - alles Gute


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Jan 2005 11:28 
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Registriert: 30. Dez 2004 17:13
Beiträge: 27
Wohnort: rheintal
Hallo,

da hast du wohl recht.

"Das Leben ist ein zeitweiliger Sieg über die Ursachen, die zum Tode führen".
sagt Sylvester Graham

ich seh das durchaus positiv.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jan 2005 12:44 
Hi Miriam,

du bist eine weise Frau... - schöner Spruch. Schon komisch wir sind alle so jung und haben schon so viele Sorgen, dir auch alles Gute, Kevin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jan 2005 21:11 
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Registriert: 30. Dez 2004 17:13
Beiträge: 27
Wohnort: rheintal
Hi Kevin,
bei mir wäre es wohl die Weisheit des Alters :roll:, wenns denn Weisheit wäre .... :lol:
Bei dem Spruch handelt es sich um die Weisheit Sylvester Grahams, der ich mich bedient habe ;-).
Positiv sehe ich wieder, wie ihr mit euren Problemen trotz eurer Jugend umgeht.

Liebe Grüße und alles Gute auch für dich
miriam


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