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 Betreff des Beitrags: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2015 14:18 
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Registriert: 26. Feb 2015 0:19
Beiträge: 7
Hallo Ihr lieben,

ich bin neu und habe schon ein wenig hier und überhaupt im Netz rumgestöbert.

Kurz zu meiner Geschichte , die es hier wohl oft gibt. Seid ca. 3 Jahren habe ich ein Kribbeln in den Armen und Beinen, Schwäche gefühl so das ich manchmal nicht mal die Treppe hoochkomme, schwitzen, frieren, ich nehme stetig zu ob wohl ich sogar schon angefangen habe zu hungern !

Seid 1 Jahr habe ich ein Globus gefühl im Hals, Auch rieche ich Rauch (Zigarrete/ bin nichtraucher) wo keiner ist. Ich sehe ab und zu alles Milchigverschwommen und einiges mehr.

Nun wurde ich von einem Artzt zum anderen gejagt. Erst wegen einem Ulinaris Symtom, daraus wurde Verdacht auf MS... dann Rheuma... alles ohne wirklichen Befund. Ich hatte gestern nun meinen "letzten" Termin beim Rheumatologen, der meinte ich solle mal auf Reizdarm untersuchen lassen oder LActose, da ich oft Verstopfung und dann wieder Durchfall habe...

Soweit so gut. Ich komme mir schon blöd vor beim Arzt.

Nun habe ich das erstemal alle befunde auch für mich angefordert udn habe einige Fragen.

Ersteinmal habe eine linksbetonte knöchernde gestützte Bandscheibenprotrusion des HWS 5/6 mit leichtseitiger Duralschlaucheineingung.

Hier die Frage, könnten davon die Arme einschlafen ??? Google sagt ja viel und gibt mir recht. Das würde doch dieses bei mir erklären oder ???

Der Arzt meinte alles gut ist ja knöchern gestützt da ist nix.

Zum anderen habe ichden TSH erhöht. Erst ohne Tablette (wurde zweimal getestet):

TSH (ohne Tablette): 3,12 mit: 2,85 --> Labor: 0,27 -2,5
FT3 : 3,1 --> Labor: 2 - 4,4
FT4 : 12,5 --> Labor: 9,3 - 17
ACTH : 9,8 --> Labor: 4,7 - 48,8
Cortisol Basal : 202,1 mit: 201,0 --> Labor: 23 - 194
PROLACTIN : 19,2 --> Labor: 4,8 - 23,3
LH : 8,2 --> Labor: 7,7 - 58,5
FSH : 8,8 --> Labor: - 13
Estradiol : 45,5 --> Labor: 5 - 54,7
IGF-I/Somatomedin C: 213,2 --> Labor: 76 - 277
Wachstumshormon basal: 0,34 mit: 3,12 --> Labor: 3,12
Cortisol nach Dexamethason: 9,9


Morbus Cushing ist ausgeschlossen.
Das TSH ist grenzwertig erhöht. Eine Notwendige Medikation von L-Thyroxin derzeit nicht notwenidig. diese Werte sind von April 2014


Dann hatte ich im Dez. 2014 eine Sonografie wegen dem Globus gefühl.

Recht kleine Schildrüsenlappen, glatt konturiert ohne zystische oder solide Läsionen. Die Echotextur ist inhomogen, insbesondere im rechten Schilddrüsenlappen.
Vilumen rechter lappen 3ml, linker Lappen 2,43ml.
kein Ishumsverbreitung (was ist das ?)
Glandula submandibularis symetrisch intakt. Entlang der zervikalen Halsloge bds. keine LKS (Was ?).

Beurteilung: Kein Nachweis einer Struma oder nodulärer Läsion. rechts kl. Schilddrüsenlappen. Zervikal kein LWS.

Was soll mir das sagen ? Ich ahbe gestern extra die rheumatologin gefragt weil auch sie dies im Hinterkopf hatte. Aber Sie sagte das sei ausgeschlossen. Warum weiss ich nicht.

Was kann ich tun ? Muss ich was tun ? Google macht mich verrückt. Da steht immer wieder Hashimoto, die Ärzte sagen aber nein.

Würde mich freuen wenn ihr mir helfen könnt. Traue mich nicht ma mehr zum Arzt. Die denken doch ich spinne !

Lieben Dank
Mel


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2015 18:25 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Du hast mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Hashimoto-Thyreoiditis. Normalerweise haben Frauen bis 18 ml SD-Grösse, du hast nur 5,5 ml. Hashimoto frisst die Schilddrüse auf, meine ist bereits ganz weg. Aber ich bekomme schon seit 25 Jahren Schilddrüsenhormone. Eine Verkleinerung kennt man nur bei Hashimoto.

Für einen schilddrüsenversierten Facharzt müsste deien SD behandlungsbedürftig erscheinen.

Was meinst du mit Tablette vorher eingenommen? hattest du bis dahin Thyroxin bekommen? oder Jod?

ICH finde du benötigst dringend (mehr) Thyroxin, denn dein fT4-Wert (freies Thyroxin im Blut) ist erschreckend niedrig IN der Norm. fT3 udn fT4 sollten im oberen Drittel der Norm liegen.

Dass du überhaupt damit noch fast 50% fT3, das eigentlich stoffwechselaktive SD-Hormon hinbekommst, ist ein Glück, sonst wärst du bettlägerig, suizidgefährdet, arbeitsunfähig....wer weiss was noch.

Deine HWS-Probleme sind auch schilddürsenbedingt. Könnte sich mit genug Thyroxin und Vitamin D in den nächsten 7 Jahren wieder regenerieren.

Du brauchst jetzt eine Bestimmung der SD-Antikörper: TSH-Rezeptor-Autoantikörper, Mikrosomale Schilddürsn-Antikörper (TPO) und Thyreoglobulin-Autoantikörper. Wer sparen muss entscheidet sich mindestens für den TPO, dafür würde ich noch Progesteron udn Vitamin D mitbestimmen lassen. Eisen/Ferritin sollte der arzt veranlassen.

Bezahle notfalls diese werte selber...sie ersparen dir eine weitre Ärzteodyssee und bestätigen deine Einschätzung, dass was mit Dir nicht stimmt.

WENN du bereits Thyroxintherapie vor der Blutanalyse hattest, dann war die Dosis zu gering, deshalb meine Frage, was das für eine Zitat: "Tablette" war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2015 23:03 
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Registriert: 26. Feb 2015 0:19
Beiträge: 7
Hallo,

und danke für die schnelle Antwort. Sitze so ein bisschen auf heissen Kohlen :(

Ich bekomme gar keine Medikamente !

Der Test war bei einem anerkannten Endokreminologen. Die erste Blutentnahme war ebend auffällig, so das ich dann ein zweites mal hin musste und eine Tablette bekommen habe . Ich glaube Dexamethason. Danach wurde dann ebend nochmal Blutabgenommen.

Wie meinst du das meine SD ist 5,5 ? Beide zusammen ???

Ich verstehe nicht das der Endokriminologe, der Rheumaarzt und auch mein Hausarzt meinen alles sei ok. :roll:

Ich hatte schon oft Vitamin B12 Mangel und habe eine 7 Wochen Spritzenkur bekommen, danach ging es. Auch Eisen ist derzeit etwas niedrig laut Arzt und Vitamin D ist auch immer wieder zu wenig. Mir wurde gesagt ich solle mehr Fleisch essen ! :shock:


Zitat: dein fT4-Wert (freies Thyroxin im Blut) ist erschreckend niedrig IN der Norm. fT3 udn fT4 sollten im oberen Drittel der Norm liegen.

Warum sehen das die Ärzte nicht ? Und was bewirkt das ?

Zitat: Dass du überhaupt damit noch fast 50% fT3, das eigentlich stoffwechselaktive SD-Hormon hinbekommst, ist ein Glück, sonst wärst du bettlägerig, suizidgefährdet, arbeitsunfähig....wer weiss was noch.

Das macht mir Sorge !!! Echt so doll ??? Will keine Panik mache haben, sondern wirklich Fachwissen. Verstehe nicht warum ich beim Arzt als Hypochonder abgestempelt werde :(

Diie Rheumatologin meinte ich hätte keine Antikörper, darum auch kein Hashimoto. Daran erinnere ich mich grad.

Was ist ein TPO ??? Was muss ich sagen damit der Arzt das macht ??? Mir ist es echt schon peinlich hinzugehen. Ich sagte ich ahbe mich in Google belesen, dann winkt sie ab und meint da steht zuviel , ich solle mcih nicht verrückt machen lassen. Ja aber irrgendwas is ja nciht richtig Oder ???

Bin über jede Antwort und Hilfe dankbar !

Gruss mel


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 27. Feb 2015 0:40 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Hallo Mel,

also hast du Kortison bekommen.

Geh zu all diesen Ärzten ins Vorzimmer lass dir von der Sprechstunde die Ergebnisse der Untersuchungen ausdrucken, dann hast du alles in der Hand. Hebe das auf udn bringe das auch zu anderen Ärzten mit. Denn die Schilddürse beeinflusst alle anderen Organe.

Vielleicht stellt dich dein Frauenarzt mit thyroxin ein, wenn du ihm das alles erklärst..oder auch nur die Kopien vorlegst.

Die Aussagen der Ärzte sind oft fehlerhaft bis unrichtig wenn es um die Einschätzung der SD geht. Sie beachten nur den TSH, die Normbereiche sind allesamt zu weit. Wärend der Arzt sonst einfach nur drauf achten muss dass die werte IN der Norm liegen, müsste er für die SD genaueres wissen. Die Normbereiche sind kein Garant für ihn oder dich.

Du kannst seronegativen Hahsimoto haben. Jeder 5. Hahsimotopatient zeigt (noch) keinen Antikörper im Blut. Ein Arzt der dann hashimoto einfach AUSschliesst geht fehl. SOOO einfach ist das nicht bei der Autoimmunerknakung Hahsimoto.

Ja da werden die beiden Hälften zusammengerechnet. SD ist schmetterlingsförmig normalerweise. Zusmman kommst du nur noch auf 5,5 ml statt 18.

Alle Patienten (fast) machen die gleichen Erfahrungen wie Du. Sie MÜSSEN sich notgedrungen dann selber ins Thema einarbeiten, weil sie merken dass die Ärzte das nicht ganz richtig machen, sich wiedersprechen, es ihnen trotz Therapie evt sogar schlechter geht...oder ihnen die zielführende Therapie verwehrt wird..nicht richtig dosiert wird.

Ich würde tatsächlich nochmal zu einem neuen Arzt gehen. Frauenarzt? ENDO, NUK sind die ausgewiesenen Fachärzte für die SD. Leider sind viele ENDOs aber Diabethesspezialisten, haben dann u.U. kaum mehr Ahnung mit SD als Hausärzte.

Lege ihnen die Blutanalysen vor. Die "Diagnosen" würde ich vielleicht gar nicht dazulegen, weil die höchstwahrscheinlich falsch sind.

SAGE und zeige dem neuen Arzt, dass dein TSH erhöht ist (>2,5)...deine Mutter Hashimoto hat...und du folglich auch, vorerst noch seronegativ. Bitte um Neueinstellung mit Thyroxin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 27. Feb 2015 0:53 
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Beiträge: 7
... Ich danke dir..

Wusste gar nicht das der Frauenarzt was damit zu tun hat, denn der ist der einzige dem ich wirklich vertraue und der unter anderem den Krebs (Ureterkarzenom) bei meiner Mutter festgestellt hat, wärend alle anderen Ärzte meinten sie werde alt und die Schmerzen kommen von den Knochen (Sie hatte dann Schmerzspritze bekommen, dabei waren die Nieren schon im wahresten Sinne des Wortes matsch !!! Und sie hatte 40 Fieber).

Meine Mutte rist dann in nicht mal 6 Monaten verstorben :cry: (2010)

Mein Vater hatte Akromekali... der war bei dem endokreminologen wie ich jetzt aus. Er sit tatsächlich Diabtes Arzt und hat die sehr seltene Krankheit meines Vaters vor Jahren richtig erkannt (verstorben Juni 2014) :cry:

Ich selbst habe Fibrome, Myome und Zysten, juvelierende mehrkammerige Knochenzyste, Polyp im Darm recht groß... aber alles noch gutartig.

Besuch steht eh bald an... ich werde ihn dann mal ansprechen darauf. Wäre NIE auf die Idee gekommen... :wink:

Haben andere auch Meinungen zu meinen Befund ?

Ich habe nur Sorge das niemand was tut. Ich kann die ja nicht zwinken mir was zu verschrieben, wenn sie der Meinung sind ich bin "gesund"...


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 27. Feb 2015 5:42 
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Beiträge: 541
Auch deine Rechtschreibfehler kenne ich von der Schilddrüsenunterfunktion..macht reversibel dement..auch wegen Vitamin D-Mangel. Wenn du vergesslicher geworden bist, dien Zyklus verlängert, Störkere Monatsblutungen, Zysten, Myome, Endometriose ALLES kann von der Schilddürse zusammen mit Progesteronmanggel udn Vitamin D-mangel kommen.

Ich HOFFE man entfernt dir den grossen Polypen im Darm so schnell wie möglich, fordere das. DAS wird mal Krebs und das ist leicht verhinderbar. Bei meinen Coloskopien wurden die Polypen immer entfernt.

Solche Wucherungsneigungen sind bei SD-UF begünstigt, deshalb sollten alle dafür sorgen wollen, Dir mit der SD zu helfen.

Meine beiden Eltern sind an Darmkrebs verstorben.

Ich habe bei Darmkrämpfen Gänsefingerkraut für mich entdeckt. Hilft auch bei Periodenkrämpfen.

Schön dass du zu deiner Frauenärztin Vertrauen hast. Dann wird alles gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 27. Feb 2015 22:18 
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Registriert: 26. Feb 2015 0:19
Beiträge: 7
Hallo Melissa,

naja meine Darmspiegelung war überaus schmerzhaft. Trotz Spritze war mir als hätte ich gar keine bekommen ! Habe geschrien wie am Spiess, weil ich dachte mein ABuch reisst auseinander.

mir wurde nur gesagt ich solle leise sein, was sollen denn die anderen Patienten denken ? Dann musste abgebrochen werden. Soll nochmal hin, weigere mich aber derzeit aufgrund der Erfahrung mit Händen und Füssen.

Der Arzt meinte ich hätte mir die Schmerzen eingebildet. PFFFFFF ... naja... irrgendwann kommt er weg.. habe heut starke Unterleib und Magenkrämpfe... :( Aber das vergeht.

Man bekommt ereverzible dement ??? Wegen der SD ??????? Ich merke zwar das ich Sprachstörungen bekomme und das ich die Buchstaben verwechsle,...aber davon ??? MRT Kopf war ok.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 28. Feb 2015 2:58 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Ich weiss, keiner kann sich vorstellen was ALLES von der SD kommt. Doch..ich habe unterrichtet. Als mir die Thyroxindosis aufgrund eines fehlinterpretierbaren TSH gesenkt worden ist bin ich dement geworden, bekam massiven Vitamin D-Mangel. Vielleicht auch Eisenmangel. Letzteres wurde nie getestet. Jedenfalls hab ich soviele Schreibfehler gemacht..und immer länger nachdenken müssen was ich da Lehren wollte. Zur Vorbereitung die Nacht mitdazunehmen müssen. Ich musste meinen Job aufgeben..bzw ist mir dann abgenommen worden diese Entscheidung.

Deine Sprach- und Schreibstörungen kommen von der Unterfunktion der SD, mit ziemlicher Sicherheit. Desweiteren die Unterleibskrämpfe (krampfkraut, Anserina Potentilla hat mich gerette,m wenn Buscopan nicht mehr hilft). Desweiteren der Riesen-Darmpolyp. Desweiteren deine stark erniedrigte Schmerzschwelle.

Mein (alter Kinder-)Zahnarzt, der mich mein ganzes Leben kannte, hatte in meiner Partientenkartei schon lange vermerkt, dass ich mehr Spritze benötige, mehr Schmerzmittel. Bei ihm hatte ich nie Angst vorm Zahnarztbesuch haben müssen.

Ein späterer Zahnarzt hat mir für einen massiven stundendauernden Eingriff nur einmal soviel gespritzt wie es für fast alle anderen Patienten normalerweise reicht. Ich bin fast gestorben vor schmerzen...konnte nix sagen, habe beim Abdruckmachen so extrem vor Schmerz zugebissen, das danach anhand dessen angefertigte Kronen kürzer oder krum waren. Ich hatte danach noch 1-2 Jahre Schmerzen, wären chronisch geworden, wenn ich nicht jeden Tag zuhause TagesHöchstdosis Aspirin eingenommen hätte.

Meine Tante (seit 40 Jahren meine Hypothyreosesymptome, in mittleren dreissigern arbeitsunfähig geworden!) schilderd das gleiche Problem wie du. Sie wird jetzt unter Vollnarkose koloskopiert. Aber soll man auch noch Nervenzellen opfern?

Ist es nicht an der Zeit, dass Ärzte kapieren, dass Hashimoto-Patienten entweder korrekt mit Thyroxin eingestellt gehören ODER mehr Anästhesie benötigen?

Mein Vater hat in seinen letzten Lebens-Tagen 5x soviel Morphin benötigt wie das Gro der Krebspatienten. Er hatte sich zuvor panisch zuhause alleine nur noch von seinen vielen Schmerzmitteln ernährt...deshalb kamen auch noch Magenpolypen hinzu..

Da waren auch viel kreislaufsenkende SchmerzMittel darunter. Als ich ihn dann pflegte, habe ich versucht mit den uns zugänglichenn Mitteln ihm Linderung zu verschaffen. Ich fokussierte dann aus die kreislaufanregenden Schmerzmittel/-methoden: Aspirin, Ibupropfen, Mistel, viel Wasser trinken, Kaffee, Bewegung, Sauerstoff, Sonne, Vitamin D, Wärmflasche-Hyperthermie, gute Einstellung der Herzmedikamente, Magnesium.

Ich schaffte es ihn fast gänzlich Schmerzmittelfrei zu bekommen für kanppe 3 Wochen!!! Wahrscheinlich war meine 25-jährige Expertise mit eigenem Hashimoto (niedrigen Stofwechsel) dran schuld, dass ich mich da reindenken konnte in seine Situation.

Nur noch in Notfällen, meist wenn ich grad mal nicht da war, hatte mein Vater dann noch Tramadol benötigt. Auch das haben wir vorsichtiger dosieren gelernt.

Aber dann übernahm ein anderes Kind die Pflege (weil ich nach 3 Wochen auf war) und mein Vater verfiel stante pede wieder, musste ins Krankenhaus...war durchmetastasiert. 2 Jahre hatten die Ärzte nicht erkennen können, dass die Riesenschatten auf seiner Lunge Krebs waren, Lungenkrebs.

IMMERHIN hab ich dann Morphium für ihn rausgehandeln können. Das wäre den Ärzten alles so nicht gleich eingefallen. Und er hatte noch 3 schmerzfreie Wochen, wo sich sein Gesicht merklich glättete, seine Psyche, sein Verhalten wieder freundlicher wurde (wie damals schon als ich ihn alleine zuhause gepflegt habe). Wir hatten noch schöne Stunden!

Werde LAUT, sage dass deine Schmerzen/Schmerzempfinden durch Hashimoto stärker sind/ist als bei anderen, dass du entweder (mehr) Thyroxin oder mehr Schmerzmittel benötigst.

Und WENN solche Eingriffe notwendig sind, dann muss das im Vorfeld abgeklärt/besprochen/dokumentiert werden.

ICH habe das im Angesichts des baldigen Todes meines Vaters(!!!) für seine (den ärzten unabwendbar erscheineden????) Bronchioskopie rausgeHANDELT. Papa hatte solange sich geweigert, weil er an der ersten Bronchioskopie, die keine Ergebnisse zeitigte, 2 Jahre zuvor in einer Klinik fast verstorben war.

ERST als den Ärzten die Ausnahmesituation KLAR wurde, uns allen auch die ZEIT wegrann...haben sie zugehört. Sie haben mir/uns versprochen, dass mein Vater "Schlafen wird wie eine Baby". Ihnen war ENDLICH bewusst, dass sie hier vorsichtiger arbeiten mussten. Allem bis zum Chefarzt war es klar.

Und dann hat Papa schliesslich diesem VORletzten grossen Eingriff zugestimmt...soviel brutale DIAGNOSTIK...nix wurde gegen seinen Krebs getan, der laut CT mittlerweile OFFENSICHTLICH war...durchmetastasiert, Knochen- Hirnmetastasen. ABER weiter brutalste Diagnostik. Unser Vater hat uns Kinder und Schwiegersöhne als Body guards in die Klinik gerufen, damit die nicht alles machen was denen grade so in den Kopf kommt, was state of the art ist..was für den betreffenden Patienten in Einzelfall aber abträglich bis tödlich sein kann. Ich habe insgeheim das Wort: STANDARDSCHEISSE gegenüber den ärztlichen Herangehensweisen kreiert.

Du MUSST darauf bestehen, dass vor der Coloskopie die Thyroxin-Dosisfindung abgeschlossen ist UND dann noch den Darmgucker instruieren, dass du BISHER immer mehr Änästesie benötigt hast. Und dass man Abbrechen musste mit den Standarddosierungen..und dass das mit deinem Hashimoto (erniedrigte Stoffwechsel->erniedrigte Schmerzschwelle) zusammenhängt.

Mein Vater hatte die letzten 2 JAHRE ein low T3-Syndrom. Aber TSH war maximal nur bei 2,25 in all den Jahren wo ICH gestresst habe, doch bitte immer den TSH ZUMINDEST mitzumessen. Alle Ärzte haben es NICHT für nötig befunden den TSH überhaupt zu messen (wieso, sie habend och so schickere andere Diagnosen wie DarmKREBS). Ich habe mich übermässig anstrengen müssen, es zu schaffen,dass überhaupt der TSH dann ab und an mal nebenbei mitbestimmt worden ist.

Mein Vater hat die letzten 2 jahre dahingesiecht, menschenunwürdig. Die befreundete Chefärztin hat dann schliesslich NUR damit ICH Ruhe gebe mal alle SD-Werte bestimmen lassen im Labor. Papa hatte keine Antikörper..TSH war nur bei 1,73. DASS der fT3 bei Minus 30% lag interessierte keinen. Low T3-Syndrom sei normal bei so infauster Situation. Hätte man es nicht irgendwann mal zwischendrin alles genauer untersuchen könne, Ultraschall der SD. Vielleicht war k(aum )eine mehr da. Ich hatte fest vor das POSTHUM dann durch Obduktion nachweisen zu lassen. Pathologen erkennen das sehr oft posthum, was ihre Kollegen zu lebzeiten Jahrezehntelang übersehen haben. Aber wozu...ICH kämpfe ums LEBEN. Es war zu spät. Bei mir hat Progesteronmangel die werte so seltsam gemacht dass auch kein Arzt trotz BEKANNTEM Hahsimoto meien SD-Hormoen richtig einstellen konnte-...aber welcher arzt achtet in so einem fall auf Progesteron? Sind ja nur geburtenstarke Jahrgänge die in den Wechseljahre kommen..die jetzt vermehrt arbeitsunfähig werden, zumindest die Frauen mit AI-Disposition.

WAS war die Henne und WAS das Ei!!!! ICH diskutiere das derzeit mit einem Professoren der Endokrinologie. Da ich den Dialog begann, als mein Vater im Sterben lag, hörte mir endlich mal ein älterer Meinungsbildner zu. Wahrscheinlich wünschte er sich, dass seine Kinder auch einmal so um ihn kämpfen und in seinen letzten Tagen um ihm sind.ODER weil ich ihm DANKTE, dass er mir ein halbes Jahr vor Papas Tod endlich die SD-Hormone so hochdosiert hatte, DASS ich mich überhaupt um meinen Vater kümmern KONNTE. Ich lag zuvor wie er menschenunwürdig unfähig auf dem Sofa oder im Bett. Auf einmal ging das Leben wieder los....langsam. Heute arbeite ich wieder an exakt den gleichen Fächern/Büchern/Dissertation wie damals als ich dank Thyroxindosissenkung in den "Dornröschenschlaf" fiel. War schonmal 2005 so.

Warum habe ich als Hashimoto-Tochter, Papas Vater hatte Psoriasis, seine Oma MultipleSklerose!, KEINE Möglichkeit bekommen ihm THYROXIN als Schmerzmittel,Prophylaxemassnahme rechtzeitig gegen ein Rezidiv seines DARMkrebes und Verhinderer von Lungenkrebs, als Mittel damit er wieder laufen kann, seinen Garten machen kann, SAUERSTOFF und SONNE selber tanken kann...???? Ich war mal Lungenkrebsforscherin..bis ich Hashimoto DIAGNOSTIZIERT bekam. Ich hab die modernsten Krebsmedikamente mitentwickelt, Studien geplant, Präparate auf den Markt gebracht, als Goldstandard etabliert. HEUTE will ich nur noch PROPHYLAXE machen, WENN man mir die SD-Hormone gnädigerweise gut einstellt.

Aspirin kaschiert Schilddrüsenunterfunktionsprobleme (holt T3 und T4 vermehrt aus der Plasmaeiweissbindung. erhöht also fT3 und fT4 im Blut).

Rauchen verbessert die SD-Hormone kurzzeitig. Wer süchtig raucht und nicht von wegkommt, hat womöglich ein Schilddrüsenproblem.

Die ganzen Schmerzmittelabhängigen leiden oft an nichterkannten Autoimmunerkrankungen, meine Meinung, meist Hashimoto. Die Psychiatrien sind voll mit fehldiagnostizierten Autoimmunkranken.

Auch Alkohol ist ein Schmerzmittel und Beruhigungsmittel, das Unterfunktionsymptome beruhigt. Solange die Ärzte die Schilddrüsenunterfunktion so wenig/spät beachten, erkennen KÖNNEN und so spät oder nie behandeln, solange hat ein ganzes Volk hohen Bedarf an Zigaretten und Alkohol.

Mit einer besseren SD-Medizin werden wir also auch die LUNGENKREBS und DARMKREBS Inzidenz wieder senken können.

Die Frauen bekommen immer mehr Lungenkrebs seit das Volk massenjodiert wird. Seither brauchen sie immer mehr den Griff zur Zigarette -können bekanntermassen schlecht-nie selber aufhören. Nicht alle, nur die 40% mit der Prädisposition für AI irgendwann im Leben, jetzt früher statt später...sind gefährdeter.

Als wir noch höher dosiert massenjodiert worden sind, wurden unsere Kinder/Pubertierenden zu Komasäufern. Jetzt hat man die Jod-Dosis offiziell gesenkt. KÖNNEN jetzt die nachwachsenden Pubertierenden etwas mehr dem Alkohol widerstehen? Sieht so aus!!!

Stell dich auf die Hinterbeine, da hängt jetzt ALLES von ab.

ICH habe die letzten 25 Jahre die Diagnose Hashimoto und bekomme Thyroxin. Wenn ICH gut eingestellt bin, denke ich dran mein Rezept rechtzeitig abzuholen UND einzulösen. Ansonsten bin ich immer in Gefahr dement und Schmerz- und Darmkrebspatient zu werden.

Ich habe eine ambulante Coloskopie nur mit Propofol ohne Vollnarkose einmal an bewusster Stelle, wie bei Dir durchstanden. Ich brauchte auch eine Extraspritze dort am Knick. Hab so gezuckt, dass die Ärztin schimpfte, weil da ja auch was passieren kann, wenn der Patient zu unruhig ist dabei (Darm perforieren!). ABER damals bekam ich schon Thyroxin, nur etwas zu gering dosiert.

ALSO lass dich nicht beirren, lass dich nicht für dumm verkaufen. Wenn dann sind die Ärzte dran schuld, die dir das Thyroxin bisher nicht geben, SIE machen dich dement-reversibel.

DU bist nicht alleine mit dem Problem!

Deine Ärzte sollen alle auf deine Akte "Hashimoto -> MEHR Schmerzmittelbedarf" vermerken. SIE sind diejenigen,die die Augen aufmachen müssen, dir helfen sollen, dazulernen müssen. SIE sollten endlich dieser unerkannten Volkskrankheit ihre Aufmerksamkeit schenken!!!

Kämpfe auch Du darum,ich tus seid 4 Jahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 01. Mär 2015 0:44 
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Registriert: 26. Feb 2015 0:19
Beiträge: 7
Hallo Melisa...

musste das nun 3 mal lesen .. das soviel das ich das erstmal verarbeiten musste :)

Das mit deinem Papa tut mir unentlich leid.

kenne das von meiner MAMA.... was bin ich mit ihr gerannt :(

Ich habe so das Gefühl, das die Ärzte gar nicht hingucken. Selbst wenn es für Laien offensichtlich ist, sehen sie nix und schicken einen nach Hause! Als wenn sie den Doktor im Lotto gewonnen hätten.

Ich selbst Arbeite in einem gr. Unternehmen in der Eskalation, Beschwerde, Reklaabteilung... es hängt kein Leben davon ab, aber wenn ich so unterkühlt wäre für die (manchmal echt kleinen) Nöte der Kunden.... oder gleich abblocke, dann hätte ich den Job nicht mehr lange !

Warum werden die nicht auf den Prüfstand gestellt wie man es beim Finanzamt wird ????

Egal nutzt ja alles nix.

Ich selbst habe wirklich schon probleme was zu sagen da alle mich blöd angucken. Ich musste mir nun anhören das ich mit den Tod beider Eltern viel duch habe, alleinerziehend von 2 Kindern und der Job... da hat man manchmal psychisch Probleme ... :evil:

Sag mal du schreibst Aspirin verdeckt die SD ? ich hatte sehr oft Migräneund habe Sumatriptan 100 oder dann 50 bekommen (vertrage die kaum, mir wird schwindelig und schlecht..macht sich auf Arbeit schlecht, ist aber oft der letzte weg, da nach 3 Std alles ok ist).

Ich habe nun festgestellt, das ich oft nur eine (derzeit 2) Eudolin oder ASS nehmen muss und die Spannungskopfweh gehn weg ohne das daraus Migräne wird.

Sollte ich vor der nächsten blutabnahme paar Tage nix nehmen ????? Beinflusst das die Befunde ?

Lieben Dank vor ab.

(Freue mich auch von anderen zu lesen :) )


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto ja oder nein ?
BeitragVerfasst: 01. Mär 2015 12:23 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Danke für deine Anteilnahme, liebe melodie.

Ja richtig, ASS - habs auch gerade wieder genommen, die letzte ganze Woche vor einem Blutabnahmetermin meiden. Am Morgen der Blutabnahme Thyroxin weglassen, wenn man schon darauf eingestellt ist. Viele Kaffeee oder Schwarztee morgens trinken...damit werden grenzwertige Blutwerte einer kranken Schilddürse eher mal auffällig. In der 2. Zyklushälfte, nachmittags udn im Winter Blut abgeben erhöht die Chance das Schieflagen frühzeitiger erkannt werden können. Denn in der ersten zyklushälfte leiden wir Frauen weniger unter Progesteronmangel und SDUF-Symptomen, auch am vormittag weniger.

Mein Endokrinologe bestellt mich immer erst ab 14:00 Uhr nachmittags ein udn da wird mir dann auch Blut abgenommen. Ich nutze dann den Morgen um vioel Kaffee zu trinken udn richtig aktiv zu sein, weit zu laufen, Treppensteigen..Hausputz...was alles so gemacht werden kann.

Wenn man da als (dank UF gewordene) Coachpotatoe ohne Kaffee frühmorgens und wegen der Schmerzen noch aspirinvollgepumpt zum Arzt geht, dann kann der meist gar nix feststellen. Der Thyroxinbedarf könnte dann höchstens auf das demente Coachpotatentum eingestellt werden und nicht auf das eines aktiven leistungsfähigen Menschen.


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