Ich habe jetzt 12 Jahre lange KEINEN Gynäkologen mehr besucht. ich hatte lange VOR der Hashimotodiagnose 5 Jahre lang chronisch Blasenentzündung, wodurch die eine Niere total kleingeschrumpelt war zuletzt. ich hatte von den Ärzten nur Antibiotika bekommen, meist immer das gleiche. Erst ein echter Urologe hat sich dann meiner richtig angenommen und alles in einem Aufwasch geheilt.
Kieferschmerzen, Knie- udn Fussgelenkschmerzen hatte ich oft, Migräne wenn ich in der SD-Unterfunktion war.
Die Gynäkologen haben mir fast immer nur geschadet. Sie haben immer
irgendwas gemacht, meist war es für mich als Mensch mit der Veranlagung zu Autoimmunerkrankungen kontraproduktiv.
Zielführend war nur zweimal, wo mir leider nur punktuell
Progesteron verordnet worden war, VON GYNÄKOLOGEN. Da haben sie mir geholfen, die Eierstockzyste schrumpfte, OP wurde unnötig und ich wurde sogar schwanger!!! Wenn sie das nun durchgehend gemacht hätten und regelmässig nach der SD geschaut hätten, den Hashimoto (bemerkt und richtig) therapiert hätten, den sie höchstwahrscheinlich sogar selber durch Verordnung der Antibabypille Diane ausgelöst haben (wenn nicht dadurch dann durch Nichttherapie des Progesteronmangels), wenn IVF/IXCI auch mit optimaler Progesterontherapie und regelmässiger TSH-Kontrolle durchgeführt worden wäre, dann würde ich heute anders über Gynäkologen denken. Deutschland würde wieder mehr Kinder bekommen.
Morgen gehe ich allerdings auf besondere Empfehlung doch nochmal zu einer besonderen Gynäkologin, Spezialistin für Pränataldiagnostik. Vielleicht hätte die meine 27 Jahre Kinderwunsch mit Erfolg gekrönt. Jetzt ist das Thema abgehakt - mit Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft und Verkrüppeltem Unterleib wegen unnötiger Myom-OP mittels Bauchschnitt. Ich gehe völlig desillusioniert dorthin, also realistisch. Ich kann nicht
mehr enttäuscht werden.
Tut mir leid deine Geschichte zu hören. Vitamin D muss auf ein hohes Niveau in der NEUEN Norm aufgefüllt werden. Mir ging es letztes Jahr im Hochsommer sooo gut als ich bei 125 mit dem Vitamin D-Spiegel war. Die neue gute Internistin hatte den hohen Spiegel begrüsst. Aber in 3 Monaten war er schon wieder auf 50 gesunken und mir ging es wieder schlechter.
Aktuell (mitten im tiefsten Winter) hab ich wieder einen Heisshunger auf Sardinen in Chiliöl gehabt, die kleinen roten Dosen von ALDI haben die beste Qualität. Davon hab ich mir jetzt täglich einen griechischen Salat gemacht. Jetzt hab ich endlich wieder auch gar keine Symptome mehr, der Zyklus ist perfekt, die Nerven werden ruhiger.
Du musst als Autoimmunkranker sehr viel besser Vitamin D substituieren als ein Gesunder.
Lass dir Dekristol 20.000 I.E. verschreiben, davon 1 Weichkapsel pro WOCHE. Anfangs nimm jeden 2. Tag eine um deinen Spiegel zeitnah aufzubauen - WICHTIG: zusammen mit Magnesium 400mg oder Tomatensaft täglich. Beides weit entfernt vom Thyrex. Letzteres zerkaut mit calziumarmen Wasser eingenommen frühmorgens oder mitten in der Nacht.
Die Gelenkschmerzen müssen verschwinden, das Herz muss sich beruhigen, die Psyche, der Zyklus, die Verdauung. ERST dann bist du richtig eingestellt. Lass dir nie mehr was von den Ärzten einreden oder seltsame Kausalitätszusammenhänge verkaufen, die Dir suspekt vorkommen.
Kann sein, dass du viele der anderen Medikamente reduzieren bis weglassen kannst, wenn du besser mit Thyrex eingestellt bist. Die Verkleinerung der SD zeigt den Hashimoto. Dass es autoimmun ist kann man bei Dir vorraussetzen wegen des SLE, auch wenn jetzt keine Antikörper aktuell gemessen werden können. Auch weil andere Familienmitglieder an der SD erkrankt sind.
Als ich so richtig darniederlag, nutze mir mein ganzes Wissen nur wenig. Ich wurde von der ärztlich verursachten Thyroxin-Unterdosierung sogar dement, war vor den Ärzten anschliessend nicht mehr in der Lage mich ausreichend zu artikulieren, WENN ich überhaupt noch in der Lage war sie aufzusuchen. In den schlimmsten Phasen ging das gar nicht..und WENN, dann habe ich nur die nahesten fussläufig erreichbaren Ärzte aufsuchen können. Und die hatten keine Ahnung.
Gegen meinen Willen hatten Ärzte 2010 meine Thyroxindosis reduziert. Ich war zuvor ganze 5 Jahre mit 200µg gut eingestellt gewesen. Meine Arbeitsunfähigkeit war ärztlich verursacht, aufgrund Thyroxindosisreduktion gegen meinen Willen. (Zuvor hatte ich mit 200µg grosse berufliche Erfolge eingefahren gehabt).
Aber nach drei Jahren Unterdosierung hatte ich dann den ersten kompetenten SD-Spezialisten..und seither fügt sich was. Ich konnte dann im Hochsommer zur besten in bens liste (
http://www.top-docs.de) empfohlenen Ärztin meines jetzigen Wohnortes endlich gehen und diese hat mir nun auch diese Gynäkologin empfohlen. ALLE diese Ärzte sind Hormon-Spezialisten, die Autoimmunerkrankungen im Fokus haben und viel mehr bzw ganz andere Blutwerte bei mir kontrollieren als das Gro der anderen Nullachtfünfzehn-Ärzte.
JETZT werden meine Herzprobleme, Unterleibskrämpfe, Zyklusstörungen, Depressionen, Panikattacken, Hitzewallungen usw als SYMPTOM der Schilddrüsenunterfunktion VERSTANDEN. Ich bekomme keine anderen Medikamente als
Thyroxin, Vitamin D und Selen. Ich hoffe bald auch Progesteron ärztlich verordnet zu bekommen (solange ich noch Blutungen habe), das ich mir bislang selber aus Pflanzen extrahieren musste..dieses
WOHLFÜHLhormon der Frau!
Bei meiner Freundin hat sich der Lupus völlig beruhigt, sie geht 1x im Monat zur Kosmetikerin..hat mittlerweile wunderschöne Haut:) Meine Psoriasis hat sich auch beruhigt, sieht verschwunden aus.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich bei Dir mit perfekter Einstellung mit Thyroxin auch der Lupus weiter beruhigt. Achte darauf dass fT3 udn fT4 im oberen Drittel der Norm verbleiben. TSH, solange auswertbar, sollte unter 1,0 bleiben. Wenn er ganz verschwindet, keine Dosisreduktionen akzeptieren solange die freien Werte IN der Norm verbleiben.
Wieviel µg Thyrex bekommst du derzeit bei welchem Gewicht? Und kommst du damit schon etwas vom Übergewicht weg?
Nimm auch Selen 200µg tgl.
Test welche Wirkung Aspirin bei Dir hat. Aber bitte nicht vor Blutkontrollen.