Huhu,
Ach du Schande, wann bist du denn schon am PC bitte

?
Also, ich war heute bei meiner praktischen Ärztin und die hatte sowas von überhaupt kein Problem damit, mich krank zu schreiben. Sie weiß ja, dass ich sonst höchstens alle paar Jahre mal im Krankenstand bin und nicht einfach bloß jammere. Sie hat gar nicht lange gefragt, nur noch gemeint, ich soll mich ausruhen und viel spazieren gehen.
Das ist schon mal eine große Erleichterung jetzt. Ich werde es mir gut gehen lassen und das Handy abdrehen. Und schauen, wie lange es dauert, bis mich das schlechte Gewissen plagt
Hm, eine Kollegin hat mir mal von einer Ärtzin erzählt, die viel homöopathisch arbeitet und auch andere alternative Methoden kennt und anwenden kann, die hat ihr bei ihrer Krebsdiagnose sehr geholfen. Vielleicht schaue ich mir die mal an. Nach meiner Erfahrung mit dem komischen TCM Arzt, war ich da eher skeptisch, aber hilfst net, schadets net ...
Ich muss ehrlich sagen, dass der Arzt im AKH zu, ersten Mal mit mir über die Ernährung geredet hat. Im Elisabethspital hatte ich sogar mal danach gefragt, ob ich mit der Ernährung die Sache positiv unterstützen kann. Dort sagte man mir - nein, nix Besonderes, das ich beachten muss. Und der Kerl in der Rudolfsstiftung war ja sowieso indiskutabel ... Dr. Li war der erste, der mir gesagt hat, dass ich keine Meeresfische und auch keine Algen (Sushi) essen soll, unjodiertes Salz verwenden soll und auch Milchprodukte nur in Maßen zu mir nehmen soll. Bei dem habe ich mich aber sowieso gut aufgehoben gefühlt, der scheint ganz gut zu sein. Er hat auch gemeint, dass es durchaus möglich ist, dass wir das doch noch in den Griff kriegen - ohne OP. Er versteht, dass ich einProblem damit habe, mir den Hals aufschneiden zu lassen - wie übrigens meine praktische Ärztin auch

.
Leider esse ich gerne Fleisch ... Ich halte es in Maßen, koche selbst auch gern mal vegetarisch, ab und zu sogar vegan. Aber es ist ein guter Tipp darauf zu achten, was das Vieh, das ich esse, vorher gefressen hat. Wenn man das Fleisch beim Bauern kauft, kann man das eher nachvollziehen, als bei Fleisch aus dem Supermarkt. Schwieriger wird es in der Kantine ... Ich muss tagsüber was essen, sonst esse ich jemanden

. Und meistens freut es mich nach einem langen Tag abends nicht mehr sonderlich, mir Abendessen oder für den nächsten Tag etwas zu kochen. Aber da werde ich in den nächsten Tagen mal drüber nachdenken, wie ich das so einfach wie möglich bewerkstelligen kann. Ich glaube, ich brauche ein paar neue Kochbücher

. Und unjodiertes Salz habe ich sowieso meistens daheim.
Was das Einkaufen anbelangt - das muss ich nur besser organisieren, da gibt es Möglichkeiten, auf - echtes - Bio zu achten. Direkt beim Erzeuger ist es meistens gar nicht so schlimm teurer und man gibt so viel Geld für anderen Blödsinn aus ...
Ich danke dir wirklich vielmals für deine lieben Worte, für deine Tipps und dass du mir Mut machst!
Jetzt gönne ich mir mal etwas Ruhe, der Stress im Job ist ja vorübergehend beseitigt, das ist schon mal eine Hälfte. Wie mein Mann damit umgeht, das werde ich sehen, im Notfall schleppe ich ihn mit zu meiner Ärtzin, dass die ihm erklärt, dass er jetzt zumindest vorübergehend erwachsen werden muss, weil ich sonst kaputt gehe
Liebe Grüße
Bemike