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 Betreff des Beitrags: Wer kann mir den Befund erklären?
BeitragVerfasst: 19. Dez 2004 16:30 
Durch etwas erhöhte Prolaktinwerte - zur Schilddrüsenabklärung geschickt worden.Meine Werte:
Calcitonin <1 Referenzsbereich(0-6)
FT3 4,38 (3,00 - 7,5)
FT4 1,36 (0,9 - 1,9)
TSH 2,27 (0,25 - 4,2)
a-TPO-LIA 56,51 ( 0 - 63)

Scheinen für mich ganz normale Werte zu sein, deshalb verstehe ich das Ergebnis bzw. den Therapievorschlag nicht!

Volumen re: ca. 7 ml
li: ca. 5,5 ml
Beide Schilddrüsenlappen sind mäßig echoreich und inhomogen strukturiert
Rechts zentroventral, sonwie caudal finden sich je ein inhomogen echoärmeres, knötchenförmiges Areal von 10 x 5,7 bzw. 11 x 7,3 mm DM.

Ergebnis: Normgröße,inhomogen und rechts teils kleinknotig strukturierte SChidldrüse bei Verdacht auf chron.Autoimmunthyreopathie.
(TPO derzeit im oberen Referenzbereich) Derzeit Eutyreose.

Therapievorschlag: Schilddrüsenhormontherapie Eutyrox 75 1/2 Tablette 3 Wochen hindurch dann
1 Tablette bis zur nächsten Konrolluntersuchung im Mai 2005

Kann mit diesen Ergebnissen wirklich nichts anfangen,möchte doch nicht auf Verdacht einer Krankheit Tabl. schlucken.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Herzlichen Dank im Voraus
LG tina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Dez 2004 21:20 
Offline

Registriert: 26. Sep 2003 11:00
Beiträge: 4
Hallo.

Ich bin ja auch keine Expertin, aber diese Antikörper konnten ja bei dir nachgewiesen werden, nicht wahr?
Dann denke ich, dass die medikamentöse Unterstützung bestimmt sinnvoll ist bezüglich des Ergebnisses der Sonographie (...knötchen usw.)

Aber ich würde dir empfehlen, dass du dir zumindest noch einen Arzt suchst oder empfehlen lässt in deiner Wohnnähe, damit du dir mehr Sicherheit einholen kannst.

Ich leide übrigens auch seit 2002 an einer Unterfunktion und mich störte das Tablettenschlucken nie- aber seit 3 Wochen (da ich auch mit den weibl. Hormonen Probleme habe und diese auch wieder abgesetzt habe)keine Medikamente mehr nehme, weil ich einfach nicht mehr kann.
Ich müsste auch wegen meiner chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung zu jeder Malzeit Tabletten nehmen (wegen den fehlenden Verdauungsenzymen)....

Mir reicht´s.

Jetzt hat sich bei meinem Blutbefund natürlich folgendes ergeben nach 3 Wochen absetzen der Medikamente:
ein sehr hohes TSH: 9,41 (0,27-4,20),
T4 gesamt: 6,6 (5,1-14,1)
T3 gesamt: 122 (80-200)
Prolaktin: 37 ng/ml (weiß nicht, was das genau bedeutet??)

Tja, leider weiß ich auch nicht genau, was ich jetzt weiter tun soll.
Ich habe sehr stark zugenommen und durch Stress und sehr großer Traurigkeit und Resignation durch meinen bisher sehr erfolglosen (Berufs-)Lebensweg mit der Zeit auch begonnen- nach einer langen Phase der Gewichtszunahme ohne mehr zu essen- viel mehr zu essen.
Dies hat mich dazu gebracht, 3mal so schnell dick zu werden, wie andere Menschen.

Ich wünsche dir alles Gute und auch wenn es leicht klingt zu sagen: "ja, hol dir einen oder mehrere Ärztemeinungen ein"- und dann erfährt man nur Informationen, die einem noch mehr verwirren- ich auf jeden Fall wünsche es dir, denn es ist bestimmt jemand hier oder im deutschen Forum der/die dir einen guten Arzt weiterempfehlen können!

Mlg und mach´s gut!
Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Dez 2004 23:52 
Hallo Tina !
Ich habe ähnliche Werte (außer TPO, sind niedriger), auch die Größe der SD ist sehr ähnlich, einen Knoten habe ich auch (etwas kleiner), wurde aber nicht eingestellt. Leider habe ich an Gewicht (ohne Änderung meiner Ernährung) zugenommen und bin auch immer sehr abgeschlagen. Nun wäre meine Frage an Dich, wo Du warst.... Vielleicht könntest Du mir schreiben (e-mail Adresse wäre : hammerschmid@gmx.at) ?
Liebe Grüße, Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Dez 2004 0:41 
Meiner Meinung nach sind deine Werte nicht außerordentlich bedenklich, die Antikörper sind halt eher an der Untergrenze des tolerierbaren. Vielleicht steuerst du auf eine Hashimoto zu? (Keine Panik, die Medikation, die dir der Arzt verschrieben hat ist völlig ok und hilft dir die beginnende UF bisserl auszugleichen. Damit wird sich dein Übergewicht auch beruhigen bzw denke ich wirst du zumindest nicht mehr zunehmen.
Falls du verunsichert bist, dann kannst du ja einen zweiten Endokrinologen zu Rate ziehen - ist zwar aufwendig, verschafft aber Gewißheit.


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