Amy hat geschrieben :
> Hi Ihr,
>
> danke für die Antworten.
>
> Hier erstmal meine aktuellen Werte:
>
> Mein TSH war Ende März bei 5,7 (0,2-4,2)
> wurde daraufhin mit 75 Euthyrox eingestellt,
>
> TSH Anfang Juni bei 3,2
> keine Dosiserhöhung, Wert sei "gut" und es ging mir tatsächlich
> ein wenig besser.
>
> TSH jetzt Mitte August bei 6,3 (!)
> trotz täglicher Einnahme v. Euthyrox 75
> jetzt lt. Hausarzt Dosiserhöhung auf 125 Euthyrox
> auf meine Frage, warum der Wert wieder schlechter wäre, meinte der
> Hausarzt, es wäre ein Schub und es wäre wahrscheinlich wieder
> SChilddrüsengewebe zu Grunde gegangen. Bin daraufhin ziemlich geschockt
> gewesen, was der Arzt bemerkte und meinte, ich soll mich beruhigen, das
> wäre eine Autoimmunerkrankung und ja schließlich keine Krebserkrankung.
> Warum, wenn diese Krankheit nach Meinung der Ärzte so harmlos ist, warum
> macht sie dann, dass es einem so schlecht geht???????????????
>
> Über T3 T4 Werte weiß ich nicht Bescheid...
>
> @Freude 23:
> Wie geht es dir mit M.Basedow, kannst du momentan arbeiten?
> Ein Kuraufenthalt in einer psychosomatischen Klinik wurde mir vom
> Psychiater empfohlen und auch Antidepressiva, damit ich
> "stabil"dafür werde.
> Antidepressiva zu nehmen, wenn man ohne schon nicht schafft die Augen offen
> zu halten, führten dazu, dass ich fast 1 Woche durchgeschlafen habe, habe
> sie dann selbstständig wieder abgesetzt, hatte aber schon oft den Gedanken
> wirklich mal in eine Kur zu gehen, nur an Mut fehlt es noch...
>
> Auch an eine öffentliche Beratungsstelle habe ich mich schon gewandt, was
> zuerst sehr gut getan hat, weil einem einfach jemand zuhört.Es wurde viel
> nach der Ursache der Erkrankung z. B. durch die Kindheit (speziell bei dem
> Symptom Schwindel)gesucht und das hat mir leider nicht viel weitergeholfen.
>
> Ich denke du hast Recht, dass ich erstmal die Krankheit selbst erstmal
> annehmen muß und ich weiß, dass hier auch mein größtes Problem liegt. Ich
> verstehe es selbst nicht, warum es mir so schwer fällt Schwäche zu zeigen
> und zuzugeben, dass ich krank bin, danke für deine treffenden Worte.
>
> @Maus:
> Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht ging. Nur wer sowas erlebt
> hat, weiß wie schrecklich man sich fühlt.
>
> Als ich die Diagnose Hashi noch nicht hatte, war ich mir zu 100% sicher:
> Wirklich ich werde verrückt. Ich hatte so unbeschreibliche Angst, dass ich
> eine psychische Erkrankung habe und wollte, dass es niemand mitbekommt.
>
> Ich traute mich nicht, es meinem Freund zu erzählen, dass man nach 5
> Jahren, in denen man immer alleinen einkaufen ging, plötzlich nicht mehr
> alleine kann und so begab ich mich immer wieder in meine
> Angstsituationen,saß manchmal 10min im Auto auf dem Parkplatz des
> Supermarktes und habe überlegt, ob ich es schaffe reinzugehen, oder nicht.
> Zu Hause geblieben bin ich nicht. Ich habe eigentlich nie eine solche
> Angstsituation gemieden, weil ich wußte, dass sie dann noch schlimmer
> werden. Also habe ich mich immer wieder in eine solche Situation begeben,
> z. B. Supermarkt, Nachtdienst gemacht, aber es wurde trotzdem immer
> schlimmer, sodass ich sogar in meiner allerschlimmsten Zeit(vor 1/2 Jahr)
> schon Magenschmerzen beim Autofahren bekam, Angst vor einem Unfall und ich
> könnte Durchfall bekommen, nicht schnell genug dort wegkommen...
Hallo!
Infos über mich findest Du auf der Seite von Morbus Basedow. Da tut sich aber nicht viel, drum schau ich gerne bei Hashi rein
Arbeiten geh ich nach 14 Tagen Krankenstand seit gestern wieder. Ist zwar mühsam, aber der Chef und die KollegInnen unterstützen mich. Vorallem machen mir Schweißausbrüche, Müdigkeit, Ängste und Haarausfall zu schaffen.... und nächste Woche fahr ich auf Kur. Dort bekomme ich lt. Diätassistentin jodfreies, bzw jodarmes Essen. Freu mich schon darauf. Alles Liebe Andrea