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 Betreff des Beitrags: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 15. Jul 2011 10:50 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Hallo ihr lieben !

nachdem ich mitte mai wegen herzprobleme im spital war, davor allerdings noch meine wert checken habe lassen und damals alles ok war - kam nur der "tiefe fall".

da ich knapp vorm spital mit der pille pausieren musste, wußte ich dadurch eventuell in eine üf zu rutschen, was aber nicht so schlimm gewesen wäre, da es sich janur um 1 monat gehandelt hätte. ich habe angenommen danach wieder damit beginnen zu müssen und wollte keineswegs an der hormondosis was zu ändern.

die ärzte im spital waren da natürlich gaannnnnzzzzz anderer meinung, denn eine üf geht doch aufs herz ist gefährlich und blablabla......ebenso, dass thyrex und euthyrox eh das gleiche ist und solle ruhig das mittel nehmen was sie mir geben, was ich natürlich verweigert habe - da ich thyrex nehme.

na gut, ich habe mich erweichen lassen und die dosis reduziert - der oberarzt war eh nicht gut auf mich zu sprechen, weil ich bzgl sd mit ihm zu diskutieren begann.
habe dann von 125µg auf 100µg reduziert. nachdem wie ich vermutet habe der gyn wieder sein ok gab die pille weiterzunehmen, bin ich (selbst schuld) bei der neuen dosis geblieben. ich hatte nämlich vor sowieso meine jährliche untersuchung machen zu lassen und da solle man gleich sehen, wie meine werte abrutschen.

diese woche war es soweit und ich war bei dr.zetting. der empfang in der ordination und von ihm war wie jedes mal sehr freundlich. ich wurde gewogen und blutdruckgemessen und habe alle meine befunde mitgenommen. ausserdem habe ich alle meine sd-werte die ich ja brav sammle zusammengeschrieben, damit man den verlauf gut nachvollziehen kann. ich mache die kontrollen ja immer über den hausarzt, der sich allerdings damit absolut nicht auskennt, mir aber freie hand läßt, solange die werte in der norm bleiben.

dr.zettinig hat sich alles angesehen und sich mehr als genug zeit genommen mir zuzuhören und meine sorgen und vermutungen bzgl sicherlich jetzt eine uf zu haben ernstgenommen. es wurde ein ultraschall gemacht, alles erklärt und blutwerte angenommen (ich schreibe dies für die neulinge, da ich den ablauf ja kenne).

naja wie vermutet kam heute der befund der folgendermaßen aussieht:
TSH 2,06 (ich bin sonst immer unter 0,50)
fT3 10,71 % ----------schrecklich
fT4 38,1 %----------noch tiefer gehts ja wohl nichtmehr !!

eh klar, dass ich ab morgen sofort wieder meine alte dosis nehme und hoffe, bald wieder meine früheren werte und mein befinden zurückzubekommen.

da sieht man wieder einmal was eine reduktion, nur weil die ärzte (nicht einmal spezialisten) glauben es besser zu wissen ausmacht und wie schnell man im keller mit den werten und natürlich auch dem befinden ist.

leider kämpfe ich derzeit besser gesagt seit jänner auch mit einem bandscheibenvorfall mit nervenwurzeleinengung und seit kurzen auch kurzfristigen lähmungserscheinungen im bein. ich war bei 2 orthopäden, keiner erkannte das problem, meinten nur es kommt von der hüfte, ein MR sei nicht nötig usw. erst die neurologin bei der ich jetzt war, hat ein MR machen lassen und dabei kam die diagnose zum vorschein. also ich habe von ärzten derzeit wirklich mehr als genug.

ich wünsche euch trotzdem ein schönes wochenende
und alles liebe
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 19. Jul 2011 10:35 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
Hallo Maus!
Kann mir vorstellen, wie du dich fühlst :x :x . Was ich nicht verstehe, warum immer gleich in 25 Schritten dosiert wird. Bei Euthyrox z.B gibt es auch das 112- momentat meine Einstellung - habe zuerst 125 genommen, dann auf Anraten reduziert. Hab aber nicht auf 100 sondern auf 112 reduziert und siehe da - mir gehts super. Bezüglich deiner WS kann ich dir nur sagen, wie leid du mir tust. Habe im März eine WirbelsäulenOP mit verplattung und verschraubung hinter mich gebracht - kann also ein Lied davonmsingen. Jetzt aber wieder alles im grünen Bereich. Nach vier Monaten krankenstand bin ich wieder voll aktiv.
Alles gute grisu


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 19. Jul 2011 13:58 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo grisu !

ich glaube die wenigsten wissen, dass es eine dosis von 112,5µg gibt - vorallem gibt es die noch garnicht solange, da ich sie seinerzeit selbst kaufen wollte und da hat es geheissen nur in deutschland ist diese dosis verfügbar.

naja ich wußte ja, dass mir jede dosisreduzierung eine satte UF einbringt und wollte dies eigentlich auch auf meinen blutwerten offiziell nachweisen. komisch nur, dass es mir diesmal trotz der schlechten werte garnichtmal sooo schlecht ging. ich war innerlich ruhiger und nahm alles viel lockerer.

jetzt nehme ich wieder meine alte dosis und ich weiß, dass mich die 25mg mehr wieder aus den socken werfen werden, bis mein körper wieder die volle dosis aktzeptiert. aber ich bin zuversichtlich :-)

aha, du bist also bandscheiben operiert worden.
was hast du denn genau gehabt bzw wo bist du operiert worden, bist du auch auf reha gewesen???

vielleicht hast du lust mir deine story zu mailen. meine adresse steht in meinem profil. würd mich freuen.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 28. Jul 2011 16:30 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
liebe maus,

OJEGALE, das klingt alles ja echt nicht gut *knuddl*

ich musste schmunzeln, als ich gelesen habe, dass der arzt im KH nicht erfreut war, weil du mit ihm diskutiert hast - kennen wir ja gelle? aber nur so erreichen wir das, was uns gut tut, leider lassen sich viel zu viele von den ärzten was vorschreiben, was ihnen nicht gut tut.
ich kann dich in ALLEM sehr gut verstehen, weils mir ähnlich geht. ich hatte vorigen sommer einen *bandscheibenvorfall* lt KH. jetzt hat sich rausgestellt, dass es zu 99% kein bandscheibenvorfall war, sondern eine nervenwurzelentzündung im lendenwirbel - ich frag mich oft, ob ärzte bei den untersuchungen eine lostrommel haben, wo sie die diagnose rausziehen???????????
im übrigen können bandscheibenvorfälle SEHR oft von psychischen Problemen kommen, das ist erwiesen.
ich kann zeitweise vom sofa gar nicht aufstehen, weil mein *kreuz* so steif ist und weh tut. auch diesen schmerz bis ins unterbein (wade) kenn ich nur zu gut, hatte auch schon lähmungserscheinungen im bein. da ich hochgradig thrombosegefährdet bin, war ich sofort in der ambulanz, um abzuklären, ob ich eine thrombose habe - der arzt meinte dann, das alles ok wäre, ich aber mit sicherheit eine nervenwurzelentzündung der lendenwirbel habe und das die schmerzen verursacht.

zu der dosis und den werten: anfang des jahres hatte ich eine schlimme ÜF, hab auch 100 thyrex reduziert und mir gings gut. im juni die jährliche untersuchung, wo die untersuchung ergeben hat, dass ich wieder auf 125 erhöhen soll. hab ich getan - SCHRECKLICH sag ich dir - ich hatte tagelang herzrasen, eine ruhepuls von 111 - hab dann wieder auf 100 reduziert und bis heute ist alles gut.
meine Hausärztin meinte am mittwoch: wenns ihnen mit 100 gut geht, dann nehmen sie 100 und lassen sie sich nix einreden - ihnen muss es gut gehn und sie wissen am besten, wie sie steigern sollen.

bezüglich pille: ich nehm sie auch - und zwar cerazette, eine mikropille. ich muss die nehmen, weil sie kein östrogen enthält. östrogen darf ich wegen der thrombosegefahr nicht zu mir nehmen - hab keine probleme mit der pille oder der kombi mit thyrex. vielleicht steigst du einfach auf eine andere pille um?

ich wünsch dir alles gute, kraft und durchhaltevermögen,

lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 29. Jul 2011 13:16 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo claudia !

ich nehme seit jahrzehnten die mercilon und habe nach wie vor keine probleme damit. ich musste nur 1 monat pausieren, weil der arzt aufgrund eines hormonstatus (mit pille) glaubte ich wäre im wechsel. dem war aber dann doch
nicht so und nach dem 2. hormontatus ohne pille stand fest, kein wechsel in sicht.

ich hab nur jetzt wieder die steigerung auf meine alte dosis - also um 25µg nicht vertragen. bin wieder für einige tage auf 100µg zurück und nehm jetzt 112,5µg. das passt und mir gehts gut. werd jetzt mal abwarten und dann irgendwann weiter auf die 125µg steigern.


ansonsten gehts mir jetzt eh wieder ganz gut.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 31. Jul 2011 15:56 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi mäuschen,

was mich wundert, ist die tatsache, dass du pausieren musstest - musste ich nicht. aber das kann auch an der art der pille liegen.

blöde frage - musst du die pille nehmen? gibts keine alternative zu den hormonen?

aber trotzdem zu lesen, dass es dir trotzallem halbwegs gut geht!

mich reissts momentan zwischen panikattacken und herzrasen hin und her - aber ich weiss mit sicherheit, dass es nicht an der dosis, sondern an dern privaten problemen liegt. ganz blöde sache sag ich dir!

lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 31. Jul 2011 17:50 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo claudia !

sag mal was wurde wegen deiner nervenwurzelentzündung gemacht?
hab vorgestern wieder infiltrationen bekommen, aber null verbesserung bemerkt.

also ich möchte auf jedenfall die pille weiternehmen, ausser ich bräuchte wirklich keine verhütung mehr.

nachdem ich eben das 1 monat mit der pille pausiert habe (wegen dem hormonstatus) wußte ich ja, dass ich wenn ich bei der gleichen hormondosis bleibe eine ÜF droht - was ja auch tatsächlich eingetreten ist. ich wußte aber auch, dass ich sicherlich nochnicht im wechsel bin und mit der pille weitermachen kann.

die ärzte auf der herzstation meinten aber ich muss unbedingt mit der dosis runter, weil eine ÜF aufs herz geht. klar ich hätte natürlich nicht darauf hören können, aber ich wollte mir und auch den ärzten beweisen, dass dies dann eine satte UF zur folge haben wird. und so war es auch !!!

nur ging es mit dem reduzieren um 25µg einfacher, als mit dem jetzigen neuerlichen hochdosieren um die 25µg, weil ich diese erhöhung nicht vertrage.

seitdem ich im spital war nehme ich aber einen betablocker wegen dem herzrasen und stolpern (2x täglich) und mir gehts auch besser damit. ich habe auch schon tage gehabt wo ich nur morgens den blocker gebraucht habe - derzeit muss ich ihn aber wieder 2x nehmen.

ja, der derzeitige private und auch berufliche stress und auch das wetter machen mir sehr zu schaffen. zusätzlich bin ich stinksauer, weil auch meine wurzelspitzenresektion nicht so verlaufen ist, wie mir die ärzte gesagt haben. jetzt ist es 3 wochen seit der operation her und ich spüre den zahn noch immer. mich nerven mittlerweile die ganzen schmerzen und zipperlein. das heurige jahr ist so heftig wie schon lange nicht mehr - und kein ende in sicht.

ich wünsch dir alles gute und auch baldige besserung

LG
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefpunkt
BeitragVerfasst: 31. Jul 2011 18:42 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi maus,

bzg. nervenwurzelentzündung - bei akuten anfällen muss ich ins KH und krieg infusionen, auf dauer helfen nur physiotherapie, um die wirbelsäule zu entlasten, bzw die haltung zu stabilisieren, damit die nerven sich nicht entzünden.
grossartiges kam von seite der ärzte nicht :(

ich finds so schlimm, dass es nichts gibt was einem wirklich hilft - dass frau/mann immer selber rausfinden muss, was einem gut tut und hilft.
ich war die letzten wochen extrem schleifend bei der einnahme meiner vitamine - und grad im frühjahr haben die mir so geholfen - hab gestern wieder damit angefangen - und auch wenn ich schleichwerbung machen - von amway *1xtäglich* da ist alles drin, was ich bzw mein körper braucht.

und ich merke leider, dass private und psychische probleme hashi vorantreiben - ein teufelskreis - leider!

ich wünsch dir alles liebe und natürlich das allerbeste in gesundheitlichem
lg claudia


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