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BeitragVerfasst: 07. Jul 2011 20:36 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
ich würde mal auf 75µg erhöhen und abwarten.

das mit dem gewicht ist leider ein problem und bleibt bei den meisten von uns lebenslang erhalten. ich habe 20 kg zugenommen und bringe es trotz guter einstellung nichtmehr runter und wenn dann nur ein paar kilos. ich denke damit müssen wir leben, aber wichtiger ist jetzt mal das allgemeinbefinden.

bis man gut eingestellt ist dauert es leider und man brauch geduld, geduld, geduld und regelmäßige wertekontrollen.

lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 12. Jul 2011 14:49 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Hallo Maus!

Es ging mir leider in den letzten Tagen gar nicht gut - wahrscheinlich wegen der neuerlichen Hitze - sodass ich mich nicht früher melden konnte.

Gestern hatte ich nun den besagten Kontroll-Termin beim SD-Arzt mit folgendem Ergebnis:

Von Vitaminen wollte er nicht viel hören - seine Aussage lautete dahingehend, dass ein Mensch der sich normal und richtig ernährt, keine Mangelerscheinungen haben sollte. Ich hatte eine Liste mit - wo es um Nährstoffmängel bei Hashimoto und Morbus Basedow geht - auf dieser Liste hatte ich mein Symptome mit einem Leuchtstift markiert - er hat es sich zwar interessiert angesehen, näher darauf eingegangen ist er aber vorerst nicht.

Ich habe ein neues Rezept bekommen - Combithyrex mite - welches ich einmal 1 Monat testen soll, wie es mir bekommt. In der zweiten Augusthälfte (nach seinem und meinem Urlaub) habe ich dann einen neuen Termin.

Weiters meinte er, bzgl. der Wasseransammlungen und Schmerzen in den Beinen, würde bei mir wohl ein Venenproblem vorliegen und habe ich noch ein weiteres Rezept (Daflon) bekommen, welches ich ebenfalls ausprobieren soll - er meinte, es würde mir dann bestimmt besser gehen - nun bin ich mal gespannt, ich hole mir die Rezepte heute und werde dann sehen, wie es mir geht. Ich klammere mich an jeden Strohhalm, denn die letzten Tage waren wirklich wieder unerträglich.

LG, Maggy


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BeitragVerfasst: 12. Jul 2011 18:53 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo !

mir ist unerklärlich warum du ein combipräparat nehmen sollst ?
ich denke, dass dein arzt doch sehr desinteressiert ist, damit es dir besser geht, sonst würde er deine symptome ernster nehmen.

bei normal gesunden sollte eine normale ernährung ausreichen um den vitamin und mineralstoffbedaf zu decken, jedoch sind wir nicht gesunde und zumindest eine kontrolle ob vielleicht eine zusätzliche einnahme eines bestimmtes mittels notwendig ist, wäre angezeigt.

dein arzt sollte auch wissen, dass bei hashimoto besonders selen und zink empfehlenswert ist.

schade, dass dein arzt anscheinend zuwenig wissen bzgl hashimoto hat. ich hoffe, dir geht es wenigstens mit dem neuen mittel bald besser. die hitze macht den meisten von uns zu schaffen, genauso wie die kälte.

lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 13. Jul 2011 13:21 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Hallo Maus!

Irgendwie hab ich mit so einer ähnlichen Antwort gerechnet, nachdem ich mich in den letzten Monaten sehr intensiv mit dem Thema befasst habe.

Ich muss zugeben, ich war auch etwas verwundert, dass ich nun das Kombi nehmen soll, aber die Dosierung von T4 stimmt ja eigentlich mit der Euthyrox-Dosierung, die ich lt. Arzt hatte überein. Wenn ich nun versuche, zu dem Combithyrex mite 1/4 einer 50er Euthyrox dazuzunehmen, wäre ich auf den 62,5 T4 (die ich ja in den letzten Wochen genommen hatte) und hätte zusätzlich 12,5 T3 - einen Versuch ist es wert, oder?

Ich weiß auch, dass ich Geduld haben muss - aber leider hat meine Umwelt sehr wenig Verständnis für meine Erkrankung und meinen derzeitigen Zustand - inkl. meinem Aussehen nach ca. 30 kg Gewichtszunahme.

Was die Vitamine & Spurenelemente angeht, kann ich den Arzt ja nicht zwingen, dass er mich dahingehend testet - ich kann noch einen Versuch beim Hausarzt starten und schauen, ob ich dort mehr Erfolg habe, aber dass ich meinem Arzt so völlig wurscht bin, glaube ich nicht. Ich habe eigentlich einen guten Eindruck von ihm - und er nimmt sich wirklich Zeit und denkt auch zwischendurch immer wieder nach - das sieht man doch einem Arzt an, ob er interessiert ist oder nicht - ich komme mir keinesfalls abgewimmelt vor - im Gegenteil, er war ja der Einzige, der meine Schilddrüse überhaupt als Übeltäter aufgespürt hatte und sofort in Richtung Hashi getestet hat.

Ich gebe nochmal zu, auch verwundert gewesen zu sein, aber er sagte nochmal beim Verabschieden - er glaubt, es wäre der richtige Weg.

Einen Versuch möchte ich starten - wenn ich merke, es gibt eine massive Verschlechterung und die hält mehr als 2 Wochen an, werde ich die Konsequenzen ziehen.

Liebe Grüße, Maggy


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2011 10:50 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
Hallo, habe persönlich extrem gute Erfahrungen mit Comithyrex mite gemacht - ahtte ähnliche psychische Probleme... - wurden durch das Medi wesentlich besser - nahm Combithyrex ca 3 Jahre und bin jetzt aber umgestiegen auf zusätzlich reines T3 statt Combithyrex( war dadurch bedingt, dass das medi einige Zeit nicht erhältlich war. Würde nie mehr reines T4(euthyrox nehmen - kurz probiert reine Katasthrophe)
lg grisu


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2011 13:03 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Hallo Grisu!

Danke für diese Antwort, das baut mich ein wenig auf, denn ehrlich gesagt war ich jetzt sehr verunsichert, was ich nun wirklich tun soll.

Ich versuche es einfach und hoffe das Beste!

LG, Maggy


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2011 13:46 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo!

dazu ist das forum ja auch da, um sich über seine eigenen erfahrungen auszutauschen.

wart jetzt mal ab, wie es dir geht und berate dich dann mit deinem arzt.

alles gute
MAUS


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2011 13:59 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Hallo Maus!

Genau das habe ich vor! Und ich bin sehr froh, dass es Foren gibt, wo man sich austauschen kann - ich finde das sehr wichtig, denn jeder macht andere Erfahrungen.

Wenn ich merke, dass es mir so gar nicht behagt, dann kehre ich zu den Euthyrox zurück, so habe ich das auch sicherheitshalber mit meinem Arzt abgesprochen, weil er ja ab morgen bis Mitte August auf Urlaub ist und ich dann nicht nachfragen kann, falls es Probleme gäbe.

LG, Maggy


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BeitragVerfasst: 02. Sep 2011 10:37 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Liebe Forianer!

Ich habe gerade meine neuen Werte bekommen und möchte Euch um Eure Beurteilung bitten.

Blut-Befund vom 1.9.2011:
TSH: 0,6 µU/ml (Normal: 0,3-4,0)
FT3: 4,6 pmol/l (Normal: 3,1-6,8) - 40,54%
FT4: 1,0 ng/dl (Normal: 0,7-1,7) - 30%

Der TSH ist ja nun ordentlich gesunken, aber leider auch FT3 und FT4 - was ich nicht ganz verstehe, denn obwohl dem Körper nun jetzt beide Hormone zugeführt werden, sind beide Werte gesunken - FT4 überhaupt soweit runter, wie zu Beginn der Hormoneinnahme, FT3 war schon mal etwas niedriger (im April).

Kann es sein, dass es da zwischenzeitlich einen Schub gab? Vom Gefühl her hätte ich mir das schon öfter mal gedacht gehabt. Ich hab auch immer wieder so ein eigenartiges Prickeln im Hals - es tut nicht weh, es fühlt sich irgendwie an, als hätte man eine Brausetablette verschluckt. Ich weiß aber, dass man eigentlich an der Schilddrüse nichts spüren sollte, deshalb habe ich auch meinen Arzt danach gefragt - er meinte, es wäre wohl eher eine Sache für den HNO-Arzt oder ev. aufsteigende Magensäure (ok. Sodbrennen habe ich immer schon häufig gehabt, schon als Kind - allerdings fühlt sich das etwas anders an), aber er würde es nich ganz ausschließen - es gehöre halt nicht zu den typischen Symptomen von SD-Erkrankungen.

Mein Gesamtbefinden hat sich seit der Änderung auf Combithyrex etwas gebessert, ich bin nicht mehr so sehr müde und die Antriebslosigkeit ist teilweise auch weg. Mit der Konzentration ist das so eine Sache - habe ich Ruhe, dann ist alles perfekt - aber kaum stört irgendwas, ist er vorbei mit der Konzentration. Aber ich glaube, dass es schön langsam bergauf geht.

In Stress-Situationen (und Stress habe ich leider häufig) ist aber wieder alles beim Alten.

Die übrigen Beschwerden (trockene Haut, brüchige Nägel, Haarausfall, Mundtrockenheit, Blähbauch, Hautjucken, Augenprobleme, Lautempfindlichkeit, etc) sind manchmal besser, manchmal schlechter.

Vom Gewicht her hat sich nichts geändert, ich habe weder zugenommen, noch abgenommen. Ich versuche es jetzt seit ca. 10 Tagen mit Low Carb, noch kann ich nicht viel sagen, aber ich fühle mich nicht mehr so stark aufgebläht. Mein 12jähriger Sohn, der sich mir bzgl. Nahrungsumstellung angeschlossen hat, weil er auch etwas übergewichtig ist, hat in den paar Tagen schon mehr als 2 kg abgenommen (obwohl er mehr isst, als ich) - ich vielleicht 0,5 kg. Ich führe nun auch auf http://www.fddb.de ein Ernährungstagebuch, um wirklich genau zu sehen, was ich zu mir nehme und das auch im Notfall den Ärzten präsentieren zu können, die ja größtenteils meinen, man würde einfach zuviel essen....

Aja, und gegen meine Beschwerden, die ich in den Beinen hatte (Ödeme und starke Schmerzen) habe ich bei der Kontrolle im Juli "Daflon" verschrieben bekommen, da der Arzt der Meinung war, ich hätte auch ein Venenproblem. Also die haben wirklich gut gewirkt - die Ödeme sind zwar nicht weggegangen, aber die Schmerzen - und das war mir mal das wichtigste, denn ich konnte kaum noch gehen. Momentan habe ich diese reduziert und nehme statt der verschriebenen 2 x täglich nur noch 1 x täglich eine Tablette. Im Großen und Ganzen geht das gut - bis auf ein paar Ausnahmen, so wie gestern, da hatte ich wieder stärkere Schmerzen. Ich hab das Vorgehen nun aber auch mit meinem Arzt besprochen und er erklärte mir, dass ich die "Daflon" nach Bedarf nehmen könne, was ich künftig auch tun werde.

Mich würde nun Eure Meinung zu meinen Werten bzw. dem Werteverlauf interessieren.

LG, Maggy


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BeitragVerfasst: 05. Sep 2011 8:08 
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Registriert: 26. Apr 2005 9:27
Beiträge: 50
Wohnort: Graz
Hallo!
Bezüglich deiner Laborwerte kann ich dir nicht helfen.
Aber ich könnte die Vorgänge auch mit "brickeln" bzw. manchmal "stechen" wie von einer Nadel oder Druckgefühl beschreiben. Könnte auch die Region, also welche Seite li oder re. bzw. oben oder unten benennen. Dies wird aber von den Medizinern nicht ernst genommen.
Venenprobleme habe ich auch (ein Fuß 2 OPs, der andere 1 Op - also Stripping) bzw. geschwollene und schwere Beine, wobei einer dzt. rot und blau verfärbt ist. Bin mir daher nicht sicher von was diese Beschwerden wirklich kommen. Hatte durch Absetzen des Betablockers bzw. danach die später verschreibenen Blutdrucksenker kurzzeitig eine Besserung der Fußbeschwerden. Wobei mein Blutdruck dzt. ohne Blutdrucksenker auch nicht so schlecht ist. War schon einmal unerträglich hoch, manchmal trotz RR-Medikamente.
Edith


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