Hallo liebes Forum,
ich habe seit Jahren einige "unspezifische" Symptome und weiß langsam nicht mehr weiter. Es fing vor etwa 4 Jahren mit zunehmender Müdigkeit an, sprich: mein Schlafbedürfnis ist stark gestiegen und trotzdem bin ich tagsüber müde, hab nachts Einschlafprobleme. Vor etwa 2 Jahren kamen Antriebslosigkeit und allgemeine Schwäche hinzu.
Das war damals Anlass für mich zum Hausarzt zu gehen. Der Hausarzt hielt es aber für unnötig etwas zu untersuchen, nahm dann aber trotzdem Blut ab und untersuchte den TSH... ist mit 3,8mU/L (0,3 - 4,2mU/l) in Ordnung gewesen.
In den letzten 2 Jahren sind dann noch weitere Symptome dazugekommen, die da wären: starkes Frieren/Kälteempfindlichkeit/Zittern und Konzetrationsprobleme sowie Benommenheitsgefühl.. ich fühle mich geistig einfach nicht mehr fit...
Seit etwa 6 Monaten bin ich zusätzlich fast ständig blass... so Borgdrohnen-like ^^ z.B. 3 Wochen im April war ich dauerblass und das ist meiner Familie, meinen Studienfreunden und allen anderen Bekannten aufgefallen.
Anfangs sind die Beschwerden nicht so auffallend gewesen, haben sich dann aber von Quartal zu Quartal langsam verschlimmert. Also insgesamt ein sehr gradueller Prozess.
ich bin jetzt vor einem Monat beim Arzt gewesen: ein umfangreiches Blutbild, EKG und Schilddrüsen-Sonografie sind gemacht worden:
Soweit: Schilddrüsensono war laut Arzt in Ordnung, die SD war nicht groß, aber auch nicht besonders klein, keine Knoten, das Gewebe laut Arzt etwas "verdichtet"... Belastungs-EKG war auch OK!
Die Blutwerte sind eine andere Sache: Dem Arzt ist vorallem der erhöhte TSH aufgefallen. Laut Arzt ein Anzeichen für eine SD-Unterfunktion. Beim nächsten Termin sollen dann auch noch die Antikörper(Hashimtoto) bestimmt werden.
Vorgehen laut Arzt: Die nächsten 6 Wochen Levothyroxin schlucken, täglich 25 Mikrogramm, und dann nach 6 Wochen noch mal zur Blutentnahme um zu prüfen, ob sich die Werte normalisiert haben. Das war's soweit. Was sagt ihr dazu?
http://h-3.abload.de/img/blutwerte1ehe.pngTSH basal: 6,62 uU/ml (0,27 - 4,2)
fT3: 4,08 ng/l (2,0 - 4,2)
fT4: 16,11 ng/l (5,1 - 14,1)
Der TSH deutet laut Arzt auf eine SD-Unterfunktion hin, allerdings sind die SD-Hormone (fT3, fT4) recht hoch. Passt das so zusammen? Wenn ich jetzt Levothyroxin nehme, steigen die dann nicht noch weiter?
Gruß!
filius_martis
Zu mir:
23, männlich, 175cm groß, 60kg schwer.