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 Betreff des Beitrags: Gewicht unter Thyroxin-Einnahme
BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 9:25 
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Registriert: 13. Feb 2009 19:21
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Hallo liebe Leute,

da Hashimoto Betroffene immer wieder darüber klagen, sogar unter Medikation unter Gewichtsproblemen zu leiden und das obwohl die Werte oft im guten Bereich liegen, möchte ich fragen, woran das nun eigentlich liegt? Gewichtszunahme ist ja ein typisches UF-Symptom, der durch den Mangel an SD-Hormonen zustande kommt. Abgesehen von anderen Ursachen, die daran schuld sein können, warum haben so viele Betroffene weiterhin Gewichtsprobleme trotz oder gerade wegen der Hormoneinnahme ?? Wie ist das nun wirklich?

lg Blauetasse


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BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 14:10 
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hallo blauetasse,

tja, das ist ein problem, mit dem viele kämpfen... aber gewichtszunahme muss nicht zwangsläufig immer passieren. mein gewicht hat sich nicht nach oben verändert Smile

bezüglich der euthyrox habe ich allerdings den verdacht, dass sie wassereinlagerungen fördern (unter thyrex habe ich dieses problem nicht mehr).

wie ist das denn bei dir? nimmst du schon die schilddrüsenhormone?

ich finde, die angst vor einer potenziellen gewichtszunahme (die ja eh nicht immer passieren muss) sollte kein grund sein, um auf die hormone zu verzichten. langfristig wird nämlich i.d. meisten fällen erst recht OHNE die hormoneinnahme eine gewichtszunahme entstehen, da ja der stoffwechsel immer mehr verlangsamt und bei gleichbleibender nahrungsaufnahme weniger energie verbraucht wird. (abgesehen von den anderen drohenden schäden, wenn die organe nicht mehr ausreichend versorgt werden....)

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 14:23 
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Hallo maerchen!

Danke für Deine Antwort!
Also ich nehme noch keine Hormone, da ich immer noch auf meinen Termin am 4. Mai warte..
Bei mir sind aber die Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen (im Gesicht vor allem) die führenden Symptome der UF. Deshalb frage ich mich (ohne bis jetzt jegliche eigenen Erfahrungen damit gemacht zu haben), was sich davon dann in positive Richtung verändert oder ob es sich gar vielleicht noch verschlechtert!
In ungefähr 8 Monaten habe ich so ca 3 kg zugenommen. Vorher hatte ich keine eindeutigen Symptome und erst damals, wo ich meine SD Werte genauer untersuchen habe lassen, haben die Beschwerden eigentlich so richtig begonnen und halten bis heute an. Vorher kann ich sagen, waren sie so schwach oder gar nicht da, dass ich noch nichts von irgendwelchen SD problemen geahnt habe.

Aufgrund der 'normalen' THS bekam ich aber keine hormone, trotz freier T3 und T4 im unteren Bereich. jetzt warte ich wie schon gesagt auf den termin in einem anderen Spital. Vielleicht ist mein TSH mittlerweile auch schon gestiegen, sodass sie es für angebracht halten, mir endlich zu helfen...*Stöhn*

liebe grüße
Blauetasse


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BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 15:23 
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hallo blauetasse!

Blauetasse hat geschrieben:
Also ich nehme noch keine Hormone, da ich immer noch auf meinen Termin am 4. Mai warte..


dann kann ich dir nur die daumen drücken, dass du die zeit bis dahin noch gut überstehst... warum verschreibt dir dein zuweisender arzt nicht bereits jetzt hormone?

Blauetasse hat geschrieben:
Bei mir sind aber die Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen (im Gesicht vor allem) die führenden Symptome der UF. Deshalb frage ich mich (ohne bis jetzt jegliche eigenen Erfahrungen damit gemacht zu haben), was sich davon dann in positive Richtung verändert oder ob es sich gar vielleicht noch verschlechtert!


Blauetasse hat geschrieben:
In ungefähr 8 Monaten habe ich so ca 3 kg zugenommen. Vorher hatte ich keine eindeutigen Symptome und erst damals, wo ich meine SD Werte genauer untersuchen habe lassen, haben die Beschwerden eigentlich so richtig begonnen und halten bis heute an. Vorher kann ich sagen, waren sie so schwach oder gar nicht da, dass ich noch nichts von irgendwelchen SD problemen geahnt habe.


ja, so ähnlich ging es mir auch. nach allem, was ich inzwischen in erfahrung gebracht habe, muss meine sd ja schon jahrelang mehr schlecht als recht gearbeitet haben - massiv gespürt habe ich aber erst vor ca. 1 - 1,5 jahren etwas. alle anderen symptome, die ich zwar vorher schon hatte, habe ich entweder als vernachlässigbar kategorisiert oder (aus unwissenheit) natürlich nie im leben mit der sd in verbindung gebracht... aus heutiger sicht ist zb meine verstopfung, die ich schon seit sehr langer zeit mit mir herumgeschleppt habe (und deswegen schon beim magen-darm-röntgen war - natürlich ohne ergebnis...), ein typisches uf-symptom.


Blauetasse hat geschrieben:
Aufgrund der 'normalen' THS bekam ich aber keine hormone, trotz freier T3 und T4 im unteren Bereich.


wer hat das entschieden? hausarzt?

Blauetasse hat geschrieben:
jetzt warte ich wie schon gesagt auf den termin in einem anderen Spital. Vielleicht ist mein TSH mittlerweile auch schon gestiegen, sodass sie es für angebracht halten, mir endlich zu helfen...*Stöhn*


darf ich fragen, welches spital? falls du im KES sein solltest, kann ich dir versichern, dass die dort auch schon hormone verschreiben, wenn die werte noch im referenzbereich sind! :-) meine werte waren damals alle noch offiziell euthyreot (TSH 3,9; beide freien werte ca. 13%) und ich erhielt euthyrox 50 µg verschrieben.

wenn du mal hormone bekommst, ist das schlimmste schon überstanden! ;-) dann musst du nur darauf achten, sie wirklich einzuschleichen und die erstverschlimmerung aussitzen (falls es überhaupt eine gibt - ist ja nicht bei allen menschen gleich).

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 21:15 
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Registriert: 13. Feb 2009 19:21
Beiträge: 41
Wohnort: Wien
Danke für Deine antwort maerchen. das as Du schreibst, klingt schon ein wenig hoffnungsvoller, denn ich habe einen Termin genau im KES!
Zuvor war ich in der Rudolfsstiftung, wo sie einen fT3 von 1.74 [2-4.5] als nur "geringgradig erniedrigt" betitelt haben und nicht verstanden haben, "warum es mir denn so schlecht geht" *kopfschüttel*, da ja der TSH bei 1,29 gelegen ist (und sie eben nur darauf schauen..!).
das Problem war bei mir bis jetzt immer der TSH, der nicht einmal die runtergesetzte obere Grenze von 2,5 überschritten hat, während die f T Werte daneben immer im Keller waren.
Der TSH lag zuerst bei 2,3, zwei Monate später bei 1,29, dann bei 1,13. Der letzte Befund im März ergab einen TSH von 1,96, aber fT3 bei 3,05 [2,8-7.1] und ft4 14,2 [12-22].

Naja, natürlich hat der TSH eine Aussagekraft. wenn man aber über einen längeren zeitraum so miese freie Werte beobachtet, dann sollte ich von den Herrschaften zumindest erwarten können, dass sie einmal schauen was da sonst noch schief läuft...

Das erhoffe ich mir nun vom KES und dass ich dort auf ein wenig gewissenhafere Ärzte treffe, die dem Patienten helfen wollen.
Ob sie mir aber bei einem so tiefen TSH was verschreiben, das ist die Frage :-/
Oder er ist jetzt mittlerweile von 1,96 wieder ein wenig weiter gestiegen, sodass es nun auch aufgrund dessen angezeigt ist, Thyroxin zu verschreiben.
sollten meine freien Werte weiterhin so tief sein, dann wünsche ich mir auch einen entsprechend hohen TSH, denn auf eine Wunderheilung hoffe ich schön langsam nicht mehr... :-(

liebe grüße
blauetasse


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BeitragVerfasst: 21. Apr 2009 21:30 
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Registriert: 13. Feb 2009 19:21
Beiträge: 41
Wohnort: Wien
Darf ich Dich noch etwas fragen, maerchen?

und zwar; falls ich die Ärzte dort im KES darauf sensibilisiere, dass ich ausgerechnet vor Wasseransammlungen solche Angst habe, da sie jetzt schon ein massives Problem für mich darstellen, ist es möglich, dass sie mir statt dem Euthyrox gleich Thyrex verschreiben?? Oder glaubst Du, dass sie solche Laienbefürchtungen erst gar nicht ernstnehmen wollen, da ja noch hinzukommt, dass sowieso jeder anders reagiert??- Also wie würdest Du deren Kooperationsbereitschaft einschätzen im Hinblick auf ein solches Problem?

Ich frage mich auch, warum als erstes immer ausgerechnet das Euthyrox verschrieben wird-als Einstiegspräparat und nicht Thyrex oder zumindest beide gleich häufig.. Bis jetzt habe ich nämlich immer davon gehört, dass das so gehandhabt wird-hmm (?).

liebe Grüße
Blauetasse


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2009 10:13 
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Beiträge: 397
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hallo blauetasse!

ich glaube, die euthyrox sind "standardprogramm" bei der erstverschreibung... denk mir mal, du kannst es ja probieren und nach thyrex fragen? allerdings befürchte ich, dass du vermutlich in einen argumentationsnotstand geraten könntest, da du selbst sie ja noch nie genommen hast und daher gar nicht wissen kannst, ob du sie verträgst...

falls es in deiner familie jemanden gibt, der ebenfalls schilddrüsenprobleme hat und die euthyrox nicht vertragen hat, könntest du evtl. dies als argument ins spiel bringen.

zu mir hat mein internist damals gesagt, beide medikamente haben die gleichen wirkstoffe - ich hab halt argumentiert, dass ich euthyrox m.e. nicht vertrage (hab halt die wassereinlagerungen, das starke anfluten usw. ins spiel gebracht) und damit nicht die einzige in meiner familie bin (meine schwester verträgt auch die thyrex besser). damit hatte ich dann erfolg.

andere mitglieder meiner verwandtschaft wiederum haben überhaupt kein problem mit den euthyrox. also es kommt sicher auf den einzelfall an... lass dich nicht verunsichern, vielleicht hast du ja gar keine probleme damit. hier im forum gibt es auch viele, die euthyrox problemlos vertragen!

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2009 10:36 
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ich glaube schon, dass man im KES auch auf die freien werte achtet. deine liegen ja noch viel niedriger als meine damals:

dein ft4 beträgt 10% und dein ft3 beträgt gar nur 3,52% !!!! also ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass dich das KES mit solchen werten wieder wegschickt, nur weil dein TSH geruht, vorläufig noch im referenzbereich zu verweilen... bin sicher, dass du gleich hormone verschrieben bekommst.

und du darfst eines nicht vergessen: im KES werden ja auch antikörpermessung, ultraschall und szinti gemacht, und damit hat man schon ein aussagekräftiges instrument bei der hand, um hashimoto zu diagnostizieren. (wobei es mich grad sehr wundert, dass dies in der rudolfsstiftung nicht gemacht wurde??? die haben doch auch eine schilddrüsenambulanz, oder? warum hat man dort nicht sofort reagiert?)

und such dir gleich einen guten facharzt, denn diese geschichte mit der hausärztlichen kontrolle (wie es ja im befund empfohlen wurde) hab ich auch einige monate lang mitgemacht, das funktioniert einfach nicht. grad zu beginn ist es wichtig, einen facharzt zu haben, der sich wirklich mit der sd auskennt und nicht gleich beim erstbesten supprimierten TSH was von überfunktion und tabletten-absetzen faselt...


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2009 15:53 
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hallo maerchen!

ich habe in der Rudolstiftung auch eine Szintigraphie und einen Ultraschall gemacht. Die Antikörper wurden ebenfalls gemessen. In der Szinti kam auf einer Seite eine echoärmere Struktur heraus und beim Ultraschall ein 4mm grosser Knoten. Beides wurde als unbedeutend abgetan.
Meine Diagnose lautet: Autoimmunthyreopathie bei euthyreoter Stoffwechsellage (was natürlich ein Blödsinn ist bei den freien Werten).

Meine hausärztin wollte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, irgendwas daran zu rütteln, wenn es laut "Spezialisten" nicht notwendig ist..
Ich habe dann den Termin im KES ausgemacht, auf den ich ca 3 monate lang gewartet habe, aber so lang sind dort die Wartezeiten. Nun bleiben mir nur mehr ein paar Tage bis dahin aber das ist nach der langen Zeit jetzt ohnehin schon ein klacks.
Danke jedenfalls fürs Aufbauen bezügl. der ärztlichen kompetenz im KES!
ich bin nun zuversichtlicher was eine richtige Diagnose betrifft!

liebe Grüße
Blauetasse


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