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 Betreff des Beitrags: extrem hoher TSH-Wert?
BeitragVerfasst: 23. Feb 2009 1:42 
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Registriert: 22. Aug 2007 9:30
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
Hallo,
ich bin nicht ganz neu hier, habe aber schon länger nicht vorbei geschaut.
Ich bin vor ca. 10 Jahren mit Hashimoto diagnostiziert worden und habe so meine up and downs. Im Nov. 08 war ich bei einer Routinekontrolle, wo ein TSH-Wert von ca. 14 festgestellt wurde, T3 und T4 im Normbereich (ich hab leider die genauen Laborwerte nicht zur Hand). Bis dahin hab ich Euthyrex 125mg 3mal 1 1/2 und 4mal 1 Tbl genommen. Die Dosis wurde daraufhin auf 175mg 1 Tbl täglich gesteigert. Am 12.2. folgte dann die nächste Kontrolle und da war dann der TSH-Wert bei 54,58 (T3 und T4 wieder im Normbereich). Das Labor hat sogar extra angemerkt, dass der Wert zweimal gemessen wurde. Also hier dürfte es keine Verwechslung gegeben haben. Ich war natürlich schon einigermaßen geschockt und mein Arzt war auch überrascht. Ich war inzwischen schon bei einem CT des Schädels (eventuell Problem bzw. Adenom an der Hypophyse meint mein Arzt), Befund ist allerdings noch ausständig. Hat wer Erfahrung mit solch einem extremen Wert??? Ich fühl mich im Moment auch ziemlich mies und hab das Gefühl, es wird täglich schlimmer trotz Tabletteneinnahme. Bin für jeden Tipp/Hinweis dankbar!!!


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 Betreff des Beitrags: TSH und freie Werte
BeitragVerfasst: 24. Feb 2009 13:11 
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Registriert: 13. Feb 2009 19:21
Beiträge: 41
Wohnort: Wien
hallo Mapa!

Also das ist meiner meinnung nach wieder mal typischh Ärzte; sie sehen immer nur auf den TSH Wert und beachten nicht die freien Werte!!!!
klar, der TSH ist enorm hoch und passt absolut nicht zu den freien Werten dazu...Das verstehe ich auch nicht und es bedarf natürlich einer Abklärung...die hoffentlich bald stattfindet!!
ABER: trotz der im Normbereich liegenden fT3 und fT4 Werte Hormone einzunehmen , ist einfach ein Blödsinn, denn dann rutschst Du doch natürlich in einer Überfunktion und kannst Dich damit nicht gut fühlen!!!!

Das befinden kann am ehesten aufgrund der fT3 und fT4 beurteilt werden, nicht aufgrund des TSH!!
Wenn Du also genug davon hast, was soll dann eine zusätzliche Hormoneinnahme noch helfen???
Naja, ich hoffe, Du gerätst an einen guten Arzt, von dem Du eine angemessene Therapie bekommst!

lg Blauetasse


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 Betreff des Beitrags: wo hast du denn diese weisheit her??
BeitragVerfasst: 24. Feb 2009 19:16 
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Registriert: 26. Sep 2005 13:03
Beiträge: 107
Wohnort: Österreich
Hallo Blaue Tasse,
ist schon bißchen kontraproduktiv was du da schreibst.
So ein hoher TSH ist eine extreme UNTERfunktion! Bis Mapa da durch L-Thyroxin in eine Überfunktion (TSH unter 0,5) rutschen könnte passiert lange nichts.
Natürlich gehört es ganz schnell abgeklärt, welche Drüsen an dieser seltsamen Fehlfunktion / Fehlreaktion schuld sind.
Primär diagnostisch ist aber immer der "empfindliche" TSH-Wert ausschlaggebend PLUS das individuelle Befinden / Symptome. Der fT4 ist notwendig um die Euthyreose von einer etwaigen latenten Über- oder Unterfunktion abgrenzen zu können.

Liebe Mapa, ein Absetzten des SD-Hormons ist sicher nicht zu raten!

Viele herzliche Grüße
Viola


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Feb 2009 19:38 
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Registriert: 13. Feb 2009 19:21
Beiträge: 41
Wohnort: Wien
hallo Viola,

was ich nicht versthe ist, warum die Ärzte sich immer so stark nach dem TSH richten, wo dieser in vielen Fällen zu den freien Werten nicht "wie erwartet" zusammenpasst und das Befinden daran festmachen. Die im Körper wirksamen Hormone sind T4 und vor allem T3.. und nicht der TSH.
Ein hoher TSH geht nicht immer mit erniedrigenten freien Werten einher (wie im Fall von mapa)und umgekehrt muss ein niedriger TSH auch keine ausreichende versorgung mit den beiden anderen Hormonen bedeuten.
Im Fall von Mapa wäre es als allererstes nötig die Ursache für dieses Ungleichgewicht zu finden und dafür muss man das Zusammenspiel mehrerer Faktoren beachten, nicht nur den hohen TSH als Ursache sondern als Symptom einer tieferliegenden Störung sehen.

lg Blauetasse


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Feb 2009 22:20 
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Registriert: 22. Aug 2007 9:30
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
Blauetasse hat geschrieben:
hallo Viola,

was ich nicht versthe ist, warum die Ärzte sich immer so stark nach dem TSH richten, wo dieser in vielen Fällen zu den freien Werten nicht "wie erwartet" zusammenpasst und das Befinden daran festmachen. Die im Körper wirksamen Hormone sind T4 und vor allem T3.. und nicht der TSH.
Ein hoher TSH geht nicht immer mit erniedrigenten freien Werten einher (wie im Fall von mapa)und umgekehrt muss ein niedriger TSH auch keine ausreichende versorgung mit den beiden anderen Hormonen bedeuten.
Im Fall von Mapa wäre es als allererstes nötig die Ursache für dieses Ungleichgewicht zu finden und dafür muss man das Zusammenspiel mehrerer Faktoren beachten, nicht nur den hohen TSH als Ursache sondern als Symptom einer tieferliegenden Störung sehen.

lg Blauetasse



Hallo Blauetasse, hallo Viola,

danke für Eure Kommentare. Vorweg muss ich aber anmerken, dass es sich bei den von mir angegebenen Werten nicht um die freien T3 und T4-Werte handelt, sondern um die „normalen“. Es war ja eigentlich nur eine Routinekontrolle und ich bin davon ausgegangen, dass nach der Dosiserhöhung der TSH-Wert zumindest Richtung Normwert gehen würde. Das war eigentlich in den letzten Jahren immer so. Außerdem kenne ich meinen Körper inzwischen auch schon ein wenig (oder dachte ich zumindest bis zum letzten Befund) und weiß, dass ich mich mit leicht erhöhtem TSH-Wert eigentlich auch noch ganz OK fühle, aber dass man halt gegensteuern muss. Ich muss Viola Recht geben, ich fühle mich voll in der Unterfunktion mit all den typischen Symptomen wie Schluckbeschwerden, Müdigkeit, Schwindel etc. Im Moment kann ich leider nicht viel tun. Morgen bekomme ich den CT-Befund. Vielleicht bringt dieser Klarheit. Danke nochmals fürs feedback.
LG, mapa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Feb 2009 8:44 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Hallo Viola !

ich gebe dir natürlich vollkommen recht - der TSH sagt eindeutig eine UF aus.

Hormone sind dringendst angesagt!!!

Die Freien Werte passen sich dann langsam an und regulieren sich - zu einer ÜF anhand der Hormone wird es daher nicht kommen, ausser es wird gleich sehr hoch dosiert oder zuschnell gesteigert.

Mein TSH lag seinerzeit über 7 und meine freien Werte immer noch in der Norm, trotzdem ging der TSH durch die Hormone langsam runter, aber die freien Werte "schappten nicht über".

Daher kann ich Blaue Tasse überhaupt nicht zustimmen und ihre Meinung verteten - Eine genaue Diagnose bzw. Abklärung durch den Arzt ist anzuraten

LG
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Hallo mapa
BeitragVerfasst: 19. Mär 2009 14:42 
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Registriert: 18. Mär 2009 15:07
Beiträge: 29
Wohnort: Salzburg
Ich hatte auch mal so einen hohen TSH - Wert wie du ( 69)
Mir ging es damals auch ziemlich schlecht (vor 4 Jahren)
Ich habe meine Ernährung dann von extrem ungesund auf Bio umgestellt, und alles hat sich wie von selbst gebessert.

Hast du auch sehr viele Antikörper? (TPO und TAK)
Auf deine Eisenwerte musst du auch achten, die können auch extreme Müdigkeit verursachen.

Auf keinen Fall darfst du jetzt die Medikamente absetzen, aber deine Dosierung ist sschon extrem hoch.

Wenn du dich mit gesunder Ernährung besser fühlst, kannst du langsam versuchen, die Schilddrüsentabletten einbißchen herunterzusetzen. Aber wie gesagt, das braucht Zeit , womöglich viel Zeit, aber es ist zu schaffen.

Mit Heruntersetzen meine ich von 1,75 Euthyrox vielleicht mal auf 1,50

Liebe Grüße
Rosenblatt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Mär 2009 14:54 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
Wohnort: wien
hallo rosenblatt!

da du dich ja gemäß deiner eigenen aussage sehr ausführlich mit dem thema auseinandergesetzt hast, habe ich nun eine frage an dich:

aus welcher quelle beziehst du deine informationen?


liebe grüße
maerchen


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 Betreff des Beitrags: Hallo Märchen
BeitragVerfasst: 19. Mär 2009 16:19 
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Registriert: 18. Mär 2009 15:07
Beiträge: 29
Wohnort: Salzburg
Ich habe zu dem Thema sehr viele Fachbücher gelesen.
Ausserdem schreibe ich schon jahrelang auf, wie ich mich ernähre und lasse mir dazu alle drei Monate ein Blutbild machen.
Ich habe alles schwarz auf weiß. Meine Blutbefunde geben mir recht.

Liebe Grüße
Rosenblatt


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo Märchen
BeitragVerfasst: 19. Mär 2009 16:31 
Offline

Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Rosenblatt hat geschrieben:
Ich habe zu dem Thema sehr viele Fachbücher gelesen.
Ausserdem schreibe ich schon jahrelang auf, wie ich mich ernähre und lasse mir dazu alle drei Monate ein Blutbild machen.
Ich habe alles schwarz auf weiß. Meine Blutbefunde geben mir recht.

Liebe Grüße
Rosenblatt


Schön für dich - aber es sind wahrscheinlich sehr veraltete fachbücher und du wirst auch im netz (wenn du goggelst) einiges zu jod und hashimoto finden.

das betrifft im ganz speziellen hashimoto und jod - aber du hast ja hashi lt antikörper. gut du läßt blutwerte machen, auch empfehlenswert - und wer interprediert dir dann den befund?
welchen TSH hast du denn und wie liegen die freien werte?
kannst du die bitte einmal reinstellen.
vielleicht hast du ja auch noch die alte norm und für dich ist ein TSH von 3 super gut oder dein arzt sagt dir das. dein arzt (solltest) du überhaupt einen habe, sagt natürlich auch viel jod essen - ist gut für die sd.

ich bin schockiert und enttäuscht über so eine aussage und empfehlung an unsere forumsmitglieder.

lg
MAUS


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