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BeitragVerfasst: 11. Dez 2008 12:15 
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Registriert: 09. Dez 2008 14:30
Beiträge: 10
Hallo!

Ich weis nicht wohin ich mich sonst wenden kann. Ich leide seit Jahren mal mehr mal weniger an Depressionen. Durch Tabletten, Therapie und Familie hatte ich es gut im Griff.

Jetzt wurde bei meinem Gatten ein Knoten am rechten Schilddrüsenlappen festgestellt und er muß operiert werden. Ich habe irrsinnige Angst um ihn.

Wir wissen noch nicht ob warm oder ob kalt, ob gut oder böse.

Ich leide jetzt an richtigen Panikattaken, ich will aber meinen Mann nicht auch noch belasten, deshalb versuche ich anders damit umzugehenund viel zu lesen.

Meine Fragen:
1) Wie gefährlich ist es wenn es heist das der Knoten böse ist?
2) Wie schnell nach der OP geht es ihm wieder "gut".
3) Welche Komplikationen können entstehen?
4) Wie lange muss er im Spital bleiben?
5) Wie lange darf er nichts tun?
6) Wie sieht er nach der OP aus? Weil ich nicht weis ob ich es psychisch packe wenn ich ihn sehe. Das würde ihn dann ja auch noch belasten.
7) Wenn nur der eine Lappen genommen wird, kann es dann sein, das er auch am anderen einen Knoten bekommt?

Wie war das bei euch? Wann habt ihr Besuch empfangen? Wie ist es euch gegangen? Hat man euch einen Teil oder die ganze genommen?

Ich hätte so viele Fragen, aber ich glaub das ist es einmal.

Danke.

Liebe Grüße

Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Dez 2008 15:45 
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Registriert: 07. Dez 2008 18:00
Beiträge: 7
liebe sabine - auch ich habe erst vor 1 woche erfahren, dass meine schildrüse knoten hat!
ich nehme es gelassen - kenne einige personen, welche ein karzinom hatten!
alle haben überlebt, sind gut eingestellt und fühlen sich wohl!
optisch ist eigentlich gar nicht zu erkennen.
suche dir einen spezialisten mit guten referenzen!
l.g.
evely


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 Betreff des Beitrags: Hallo Sabine!
BeitragVerfasst: 13. Dez 2008 21:56 
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Registriert: 04. Nov 2008 10:48
Beiträge: 29
Hallo erstmal keine Panik!

Die OP ist nicht so wild wie sich das anhört!

Wurde selbst vor ca. 6 1/2 Wochen operiert. Hatte auch einen großen und viele kleinere Knoten und Zysten auf beide Lappen verteilt.
Es wurde mir die ganze SD bis auf eine kleinen Rest herausgenommen, muss jetzt Medikamente nehmen da nach der letzten Kontrolle der Rest der noch da ist zuwenig arbeitet.
Meine Befund war gutartig!

Eigentlich geht es nach der Op gleich wieder einigermaßen gut ausser dass, das Schlucken etwas schmerzt aber da bekommt man ja etwas zum Einnehmen.

Komplikationen können bei jeder Op auftreten. Da wird man aber vor der Op sehr gut darüber aufgekärt.
Man darf aber gar nicht darüber nachdenken ob oder was für Komplikationen sein oder entstehen können.
Denk einfach daran das alles gut gehen wird.
Diese OPs werden fast in jedem Krankenhaus täglich durchgeführt.

Er wird so ca. 5 Tage im Krankenhaus sein nach der Op ca. 3-4 Tage.

Er sollte sich dann aber zu Hause schonen und ca. 6 Wochen nicht schwer heben.
Das erklären die aber auch im Krankenhaus wie es nach der Op weitergeht.

Also dein Mann sieht nach der OP gleich aus wie vorher, nur das er einen Verband am Hals trägt und ein kleines Schläuchlein aus der Wunde herausragt indem das Sekret abläuft.

Meine Wunde ist schon nach drei Wochen sehr schön verheilt und jetzt sieht man sie fast nicht mehr. Die Ärzte sagen nach ungefähr einem halben Jahr sieht man sie gar nicht mehr.

Ich weis auch nicht so genau ob wieder neue Knoten entstehen können, aber ich glaube eher schon so lange etwas drinnen ist.

Ich denke aber einfach jetzt nicht daran damit befasse ich mich erst wieder wenn ich irgendwas spüre oder sehe oder wenn mich ein Arzt darauf hinweist, denn wenn man in ständiger Angst lebt da könnte etwas kommen da würde ich mich ja selbst verrückt machen.
Wenn wieder etwas nachkommen sollte kann man eh nichts machen als es wieder in Angriff zu nehmen und nochmals operieren zu lassen.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig die Angst nehmen!!!!!

Liebe Grüße

Solltest du noch Fragen haben helfe gerne wider!!!


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 Betreff des Beitrags: gutartiger Knoten:)
BeitragVerfasst: 15. Dez 2008 8:10 
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Registriert: 09. Dez 2008 14:30
Beiträge: 10
Hallo!

Also der Knoten ist gutartig. Ist aber wieder gewachsen. Also Gott sei Dank wird er am 9.1. operiert.

Ich hätte jetzt nur noch Fragen betreffend der Zeit nach der OP.

Was darf er dann tun? Auf was soll er achten? Was darf er nicht tun?

Seine Mutter (typisch Schwiegemutter denke ich), meint er darf 4-5 Wochen gar nichts heben. Irgendwie möchte sie gerne, das er 4 Wochen nur im Bett herum liegt. Wir haben eine Kleine Tochter mit 27 Monaten. Auf was sollen wir da aufpassen?

Ich hätte gerne irgendetwas schriftliches was ich ihr unter die Nase halten kann.

Er wurde vor Jahren wegen etwas anderem operiert. Damals war er mit seiner Ex noch zusammen und seine mutter hat sie nichteinmal ordentlich in die Nähe von ihm gelassen, geschweige denn das sein Sohn zu ihm durfte. Ständig hörten die beiden nur, "lasst ihn in Ruhe, ihr tut ihm weh". Das würde ich keine einzige Woche aushalten. Deshalb möchte ich ihr sagen können, auf was zu achten ist und was er darf und nicht. (Gerne auf einer Hompage nachzulesen, vielleicht direkt von einem Arzt.

Ich versuche schon vom KES etwas zu erhalten, wo er operiert wird. Vielleicht schreibt mir der Doc dort eine Mail die ich ihr zeigen kann.


Danke für eure Antworten.

Liebe Grüße

Sabine


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 Betreff des Beitrags: Re: gutartiger Knoten:)
BeitragVerfasst: 15. Dez 2008 8:59 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
sabine78 hat geschrieben:
Hallo!
hallo sabine !

Also der Knoten ist gutartig. Ist aber wieder gewachsen. Also Gott sei Dank wird er am 9.1. operiert.
Ich hätte jetzt nur noch Fragen betreffend der Zeit nach der OP.
Was darf er dann tun? Auf was soll er achten? Was darf er nicht tun?

***http://www.chirurgie-prager.at/arzt_primar--Operation-Schilddruese__wien--de__ccccontainer--edit__spezialist--operation_schilddruese__austria--25__oesterreich--2.html***



Seine Mutter (typisch Schwiegemutter denke ich), meint er darf 4-5 Wochen gar nichts heben. Irgendwie möchte sie gerne, das er 4 Wochen nur im Bett herum liegt. Wir haben eine Kleine Tochter mit 27 Monaten. Auf was sollen wir da aufpassen?

***ich denke mal du solltest schon ein bisserl auf deinen mann rücksicht nehmen und nicht nur versuchen, deiner schwiegermutter eins auszuwischen. versuch dich mal selbst in seine situation zu versetzen - da hättest du sicherlich auch gerne einige zeit deine ruhe und erholung.

ausserdem heißt es ja nicht, wenn er nichts heben darf, dass er nur im bett herumliegen muss - er darf nichts heben. bei einer unterleibs- oder augenop darf man schließlich auch einige zeit kaum etwas heben und soll sich schonen - aber herumliegen braucht man deswegen nicht - ich denke jetzt hat er zeit sich genügend mit euer kleinen tochter zu beschäftigen ;-)***

Ich hätte gerne irgendetwas schriftliches was ich ihr unter die Nase halten kann.

Er wurde vor Jahren wegen etwas anderem operiert. Damals war er mit seiner Ex noch zusammen und seine mutter hat sie nichteinmal ordentlich in die Nähe von ihm gelassen, geschweige denn das sein Sohn zu ihm durfte. Ständig hörten die beiden nur, "lasst ihn in Ruhe, ihr tut ihm weh". Das würde ich keine einzige Woche aushalten. Deshalb möchte ich ihr sagen können, auf was zu achten ist und was er darf und nicht. (Gerne auf einer Hompage nachzulesen, vielleicht direkt von einem Arzt.

***tja mutterliebe kann oft extrem sein - aber du bist seine frau und solltest eigentlich das sagen haben bzw. dein mann selbst - schließlich ist er ja alt genug und sollte wissen, was er möchte und was nicht!!! ****

Ich versuche schon vom KES etwas zu erhalten, wo er operiert wird. Vielleicht schreibt mir der Doc dort eine Mail die ich ihr zeigen kann.


Danke für eure Antworten.
Liebe Grüße
Sabine

LG
MAUS




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 Betreff des Beitrags: Danke
BeitragVerfasst: 15. Dez 2008 9:15 
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Registriert: 09. Dez 2008 14:30
Beiträge: 10
Danke Maus!

Das was auf der Internetseite steht, das weis ich schon, aber dennoch herzlichen Dank.

Ich vergönne meinem Ehemann seine Ruhe und deshalb fahre ich auch mit meiner Kleinen ein wenig fort, damit er sich erholen kann.

Aber wie gesagt, seine Mutter hat damals schon seine Ex und deren gemeinsamen Sohn von ihm ferngehalten, das wird sie sicher bei uns jetzt auch machen wollen. Ich finde jedoch, dass er (wenn er sich selbst in der Lage dazu fühlt) sehr wohl mit ihr spielen kann, ihr vorlesen kann, mit uns kuscheln kann usw. Das wird sie jedoch anders sehen. Deshalb hätte ich gerne etwas schriftliches betreffend nach der OP aber zu Hause. Für nach der OP im Krankenhaus usw findet man im Internet vieles, aber auf was zu Hause aufgepasst werden soll, da steht nirgends etwas.

Das er nichts heben darf ist klar, das lasse ich auch nicht zu, obwohl ich Bandscheibenprobleme habe. Ich möchte nicht, das er innere Blutungen oder derglaichen bekommt. Das ist zu gefährlich.

Seine Mutter ist extrem, er hat 34 Jahre bei ihr gelebt, sie hat immer noch das Sagen. *leider* Ich bin ja erst 30 und hab keine Erfahrung und somit keine Ahnung und er mit 38 ist ja ihr Kind und weis somit auch nicht was gut ist und was nicht. Sie versuchte sich auch in punkto unsereer Tochter einzumischen, aber das hat sie nicht geschafft weil mein Mann gesehen hat was sie für Fehler bei seinem Sohn gemacht hat.

LG

Sabine


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 Betreff des Beitrags: Hallo!
BeitragVerfasst: 16. Dez 2008 19:47 
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Registriert: 04. Nov 2008 10:48
Beiträge: 29
Hallo du Arme!!!
Kann gut verstehn wenn du da Gewissheit brauchst um es ihr unter die Nase zu legen.
Am besten fragst du den Arzt der deinen Mann operiert es kommt auch darauf an wie die OP verläuft.
Eine Mutter kann sich auch nicht 4 Wochen lang ins Bett legen.

Er muss die kleine ja nicht heben er kann sich ja auch zu ihr auf den Boden setzen und mit ihr spielen, das gefällt ihr sicher.

Ich hab halt so zwei Wochen nicht viel gehoben die Wäsche hab ich Stück für Stück aufgehängt und es ging auch, mann muss ja nicht alles auf einmal tragen sondern alles nach einander. Ist zwar mühsam aber es geht auch und im Krankenstand hat man ja jede Menge Zeit. Und erfinderisch wird man auch.

Wirst schon sehen wenn ihm langweilig wird dann macht er schon einige Sachen die er sich selbst zutraut. Er spürt schon selbst was zu viel ist und was nicht.

Und übrigens deiner Tochter wird das auch gefallen wenn sie dem Papi bei manchen Sachen helfen darf. Du schreibst sie ist über 2 Jahre da lieben Kinder es wichtig zu sein und helfen zu dürfen.
Mach dir nicht zu viele Sorgen!!!!

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Dez 2008 9:04 
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Registriert: 09. Dez 2008 14:30
Beiträge: 10
Danke butterfly!

Ich bin jetzt ein wenig ruhiger. Hab nicht mehr so viel Angst um ihn.

Das einzige was mich sehr beschäftigt ist die Zeit (DO bis DI) die er im Spital ist. Aber da muss ich allein durch, da kann mir von Euch niemand helfen.

Danke Euch für Eure netten Mitteilungen.

Liebe Grüße Sabine


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 Betreff des Beitrags: Hallo Sabine!
BeitragVerfasst: 17. Dez 2008 18:50 
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Registriert: 04. Nov 2008 10:48
Beiträge: 29
Hallo!

Du wirst sehen die Zeit vergeht sehr schnell.

Kannst du ihn jeden Tag besuchen oder ist das KH weit weg?

Du hast ja eine Tochter die lenkt dich schon ab.

Muss er Morgen ins KH? Dann ist er wenigstens zu Weihnachten wieder zu Hause, oder?

Die besten Wünsche für euch und die OP!!!!!!


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 Betreff des Beitrags: @ butterfly
BeitragVerfasst: 18. Dez 2008 13:47 
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Registriert: 09. Dez 2008 14:30
Beiträge: 10
Also die OP ist am 9.1. am Tag davor muss er schon am Vormittag rein.Mir wurde gesagt, dass es durch das Wochenende möglich ist,dass er erst am Dienstag nach Hause darf.

Das Krankenhaus ist nicht gar so weit weg. Ich glaub aber nicht, dass ich ihn besuchen werde, er meinte auch ich soll ihn nur besuchen wenn es meine Psyche aushällt, dass er bleiben muss und ich wieder fahren muss.

Abholen werde ich ihn auf jeden Fall.

Liebe Grüße Sabine


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