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hallo kerstin.
laut meinen befunden wurde hashimoto 2001 festgestellt. das problem war bzw. ist, daß mir niemand erklären konnte/wollte was hashimoto ist.
2001 war ich im krankenhaus (steyr), weil ich keine luft bekommen habe. sie haben dort einige routineuntersuchungen gemacht, unter anderem auch eine sd-untersuchung. ich kann mich zwar erinnern daß ich damals im kh sd-medikamente bekommen habe, aber ich wurde nicht darauf hingewiesen, daß ich weitere schritte einleiten muß.
2006 habe ich mich wieder untersuchen lasse (akh linz), weil es mir wieder schlecht ging (typischen beschwerden die alle von uns haben). dort wurde wieder eine hashimoto diagnostiziert. es wurden sogar die antikörper untersucht (die bei mir sehr hoch ausfielen). mein hausarzt hat nur gemeint, daß hashimoto nix anderes ist als eine unterfunktion und wenn ich die thyrex 100 nehme (eine halbe tgl.), dann geht es mir in ein paar wochen wieder gut.
nun es hat länger als ein paar wochen gedauert, aber es ist dann tatsächlich etwas besser gegangen. habe abgenommen, meine energie war wieder da, ich fühlte mich ausgeglichener.
es hat jedoch nicht sehr lange gehalten. seit ende 2007 gehts mir wieder schechter. ich hab fast 15 kilo zugenommen und von den anderen beschwerden will ich gar nicht erst reden. im september dj hab ich mich wieder untersuchen lassen, weil ich mir von meinem hausarzt nicht mehr einreden lassen wollte, daß ich mir das nur einbilde oder daß ich weniger essen soll.
als ich erneut die diagnose hashimoto gelesen habe, habe ich beschlossen mich selbst schlau zu machen.
nun, jetzt weiß ich was los ist und niemand-kein spezialist oder hausarzt-kann mir jetzt noch weiß machen, daß ich mir irgendetwas einbilde. besonders nicht seit dem ich euch "kenne" und weiß, daß es so vielen gleich geht.
ich habe nächste woche (29sten) eine termin bei einem endokrinologen. ich werde dir gerne bericht erstatten.
was deine frage bzgl. schwangerschaft betrifft. ich weiß nur so viel, daß frau eine tsh-wert von 1,00 haben sollte, da mit einem erhöhten tsh-wert es schwierig ist schwanger zu werden.
das daß risiko einer fehlgeburt bei uns hashi-frauen größer ist hab ich auch schon öfter gehöhrt bzw. gelesen. ich persönlich hatte schon eine, obwohl ich dir keine angst machen möchte. bei mir habe damals sehr viele faktoren eine rolle gespielt. aber da du und dein freund gemeinsam eine familie gründen wollt, und du von deiner krankheit weißt, bin ich sicher daß das gut klappen wird.
ich wünsch euch auf jeden fall alles gute.
bis dann, patricia
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