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 Betreff des Beitrags: Symptome
BeitragVerfasst: 21. Okt 2008 12:40 
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Registriert: 20. Okt 2008 12:55
Beiträge: 9
Hallo!

Wollte allgemein einmal fragen, wie man euch drauf gekommen ist, dass ihr Hashimoto bzw. eine Unterfunktion habt?
Nach 5 Jahren Ärtzelauferei ist man bei mir erst heuer im Sommer drauf gekommen, obwohl lt. der Ärtzin ALLE meine Beschwerden auf die Schilddrüse - Hashiomoto hindeuten bzw. das genau die Symptome davon sind. Verstehe bis jetzt nicht, warum niemand früher daraufgekommen ist. Die Hormontabletten nehme ich jetzt seit Juli und Verbesserungen merke ich schon.

Im Internet habe ich gelesen, dass es für Frauen die Hashimoto haben, schwer sein kann, Kinder zu kriegen. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen darin? Ich habe nämlich vor 2 Monaten die Pille abgesetzt, weil ich mit meinem Freund ein Kind plane und habe jetzt etwas Angst, dass es deswegen nicht funktionieren könnte. Aber mit den Hormontabletten dürftde das kein Problem sein, oder?

Liebe Grüße
Kerstin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Okt 2008 14:50 
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Registriert: 07. Okt 2008 12:33
Beiträge: 20
Wohnort: linz
hallo kerstin.

laut meinen befunden wurde hashimoto 2001 festgestellt. das problem war bzw. ist, daß mir niemand erklären konnte/wollte was hashimoto ist.

2001 war ich im krankenhaus (steyr), weil ich keine luft bekommen habe. sie haben dort einige routineuntersuchungen gemacht, unter anderem auch eine sd-untersuchung. ich kann mich zwar erinnern daß ich damals im kh sd-medikamente bekommen habe, aber ich wurde nicht darauf hingewiesen, daß ich weitere schritte einleiten muß.

2006 habe ich mich wieder untersuchen lasse (akh linz), weil es mir wieder schlecht ging (typischen beschwerden die alle von uns haben). dort wurde wieder eine hashimoto diagnostiziert. es wurden sogar die antikörper untersucht (die bei mir sehr hoch ausfielen). mein hausarzt hat nur gemeint, daß hashimoto nix anderes ist als eine unterfunktion und wenn ich die thyrex 100 nehme (eine halbe tgl.), dann geht es mir in ein paar wochen wieder gut.
nun es hat länger als ein paar wochen gedauert, aber es ist dann tatsächlich etwas besser gegangen. habe abgenommen, meine energie war wieder da, ich fühlte mich ausgeglichener.

es hat jedoch nicht sehr lange gehalten. seit ende 2007 gehts mir wieder schechter. ich hab fast 15 kilo zugenommen und von den anderen beschwerden will ich gar nicht erst reden. im september dj hab ich mich wieder untersuchen lassen, weil ich mir von meinem hausarzt nicht mehr einreden lassen wollte, daß ich mir das nur einbilde oder daß ich weniger essen soll.
als ich erneut die diagnose hashimoto gelesen habe, habe ich beschlossen mich selbst schlau zu machen.
nun, jetzt weiß ich was los ist und niemand-kein spezialist oder hausarzt-kann mir jetzt noch weiß machen, daß ich mir irgendetwas einbilde. besonders nicht seit dem ich euch "kenne" und weiß, daß es so vielen gleich geht.

ich habe nächste woche (29sten) eine termin bei einem endokrinologen. ich werde dir gerne bericht erstatten.

was deine frage bzgl. schwangerschaft betrifft. ich weiß nur so viel, daß frau eine tsh-wert von 1,00 haben sollte, da mit einem erhöhten tsh-wert es schwierig ist schwanger zu werden.
das daß risiko einer fehlgeburt bei uns hashi-frauen größer ist hab ich auch schon öfter gehöhrt bzw. gelesen. ich persönlich hatte schon eine, obwohl ich dir keine angst machen möchte. bei mir habe damals sehr viele faktoren eine rolle gespielt. aber da du und dein freund gemeinsam eine familie gründen wollt, und du von deiner krankheit weißt, bin ich sicher daß das gut klappen wird.
ich wünsch euch auf jeden fall alles gute.

bis dann, patricia


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 Betreff des Beitrags: Hallo Patricia
BeitragVerfasst: 21. Okt 2008 15:05 
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Registriert: 20. Okt 2008 12:55
Beiträge: 9
Vielen Dank für deine Antwort - bin auch gespannt was du dann von dem Besuch bei dem Arzt zu erzählen hast.

Mir hat auch niemand genau erklärt was Hashimoto eigentlich ist - nur das es eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse bzw. Unterfunktion ist. Hab mich Großteils dann auch im Internet schlau gemacht und zum Glück dieses Forum hier gesucht.

Mir haben auch viele einreden wollen ich bilde mir alles nur ein und das kommt alles nur von der Psyche. Man hat mir die Mandeln rausnehmen lassen, unzählige Untersuchungen und Falschdiagnosen gestellt (Leukämie, Hirnhautentzündung, etc..) wobei's mir jedes Jahr durch das Hashimoto schlechter ging und heuer sind sie endlich drauf gekommen. Und seit ich die Tabletten nehme, merke ich schon, dass es mir besser geht. War seit dem nicht mehr krank - REKORD!! Müde und geschlaucht bin ich allerdings schon noch oft.

Mein Wert liegt momentan bei 1,42 - der Hausarzt meinte zu mir, das schaut schon gut aus. Hm, wenn er aber drunter sein sollte??
Ich hab mir überlegt, im Krankenhaus nochmal nachzufragen oder bei meiner Frauenärztin, wobei ich nicht weiss, wie sehr sie sich damit auskennt. Habe trotzdem Angst dass es nicht klappt bzw. vor einer Fehlgeburt. Dachte zuerst (so hat mir's der Arzt gesagt - mehr oder weniger), dass sobald ich regelmäßig die Tabletten nehme, alles wird gut wird. Ganz so, is es ja nun auch wieder nicht.

Würde mich freuen wenn du mir von deinem Arztbesuch dann erzählst. Interessiert mich sehr.
Bin sehr froh, hier Leute zu treffen, die das selbe haben, denn davor hab ich von Hashiomot überhaupt noch nie etwas gehört.

Liebe Grüße
Kerstin


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 Betreff des Beitrags: PS
BeitragVerfasst: 21. Okt 2008 15:08 
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Registriert: 20. Okt 2008 12:55
Beiträge: 9
Noch etwas. Zugenommen hab ich in letzter Zeit auch wieder. Wobei das in den letzten zwei Jahren bei mir nicht so schlimm war, weil mir zuerst Allergiefachärzte (!!) weiss gemacht haben, dass ich außer Fisch, Fleisch und Mais nix mehr essen darf. Hab mich zwei ganze Jahre dran gehalten und da eine Menge abgenommen - allerdings gings mir in den zwei Jahren noch mieser durch die mangelnde Ernährung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Okt 2008 9:21 
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Registriert: 07. Okt 2008 12:33
Beiträge: 20
Wohnort: linz
hi kerstin,

was deine sorge bzgl. deiner frauenärztin angeht - es gibt auch gynäkologen mit einer fachausbildung endokrinologie. wobei ich der meinung bin, daß das nicht unbedingt die besten sein müssen.

wenn du mit deiner frauenärztin zufrieden bist, und du dich gut aufgehoben fühlst ist das mehr wert als ein hormonspezialist, der nur so tut als ob und deine empfindungen nicht ernst nimmt.

wegen deinem tsh-wert solltest du darauf achten, daß er konstant bleibt. dh. regelm. kontrollen, aber vor allem ist dein eigenes körpergefühl am wichtigsten. nur weil lt. befund alles in ordnung ist, muß das physisch noch lange nicht der fall sein.
bis man richtig eingestellt ist daurt eine weile.

also, werd´mich melden sobald ich in wels gewesen bin.

ciao, patricia


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