Hallo Bernadette,
das ist aber sehr, sehr schade, dass man ausgerechnet in einem Sozialberuf bei Krankheit eine Kündigungsdrohung erhält, eigentlich ist das ein Skandal! Vielleicht gibt es da für Dich Änderungsmöglichkeiten - ich habe immer geglaubt, dass die Sozialberufe eher nicht überlaufen sind und man daher froh ist, wenn sich das jemand überhaupt antut, es ist ja eine harte Arbeit!
Meinen Beruf kann ich ja ruhig "outen": ich bin Orchestermusiker, an und für sich in Wien, im Sommer halt immer bei den Bregenzer Festspielen (jetzt kann man auch leicht das Orchester herausbekommen...). Natürlich ist das anstrengend und manchmal auch stress - aber es relativiert sich alles, wenn man das mit Ärzten etc. vergleicht. Bei und stirbt keiner, wenn man einen falschen Ton spielt! Wir sind Menschen und keine Maschinen (die ja auch nicht fehlerlos arbeiten). Meine Burschen sind inzwischen fast 21 und 14, ganz gut gelungen die beiden...
Gestern gab's zwar Sonne hier, aber auch eine Generalprobe, ein Treffen mit Freunden, die Ankunft meiner Frau und meines jüngeren Sohnes, und dann das Konzert. Also keine Radtour, aber das ist halt so. Es war trotzdem ein schöner Tag und nach einem gelungenen Konzert auch ein schöner Abend.
Jetzt regnet es und ich habe auch um 10 Uhr eine Probe, Nachmittagsprogramm weiß ich noch nicht, am Abend eine Tosca-Aufführung am See. Morgen könnte sich wieder eine Tour am Rad ausgehen (meine beiden schlafen eh gerne aus, also bin ich frei in der Früh

)
Liebe Grüße und einen erholsamen Tag
Peter