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BeitragVerfasst: 18. Jul 2008 14:19 
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Registriert: 18. Jul 2008 10:26
Beiträge: 1
Hallo,

im Rahmen eines normalen Gesundheits-Check-Ups hat mein Hausarzt Ende Februar festgestellt, dass meine Schilddrüsenwerte am Rande einer Unterfunktion liegen und dann beim Ultraschall gemessen, dass meine Schilddrüse auf der rechten Seite leicht vergrössert ist, sonst aber keine Auffälligkeiten zeigt.

Daraufhin habe ich Jodtabletten bekommen. Bei der Kontrolle der Blutwerte wurde jetzt festgestellt, dass sich die Werte trotz der Jodeinnahme verschlechtert haben und sich auch die rechte Seite der Schilddrüse weiter vergrössert hat.
Nun soll ich L-Thyroxin nehmen, das Jod auch weiterhin...soweit so gut, sehe ich ja auch ein.

Nur was mich etwas nachdenklich macht:
Ich hatte vorher keinerlei Symptome einer Unterfunktion, im Gegenteil eher einen ehöhten Stoffwechsel, schnelleren Puls (aber noch im Rahmen), keine Gewichtsprobleme und ich schwitze eher leicht. Im Grunde fühlte ich mich rundrum gesund, vielleicht manchmal abgeschlagen...

Seit der Jodeinnahme habe ich zwei Kilo zugenommen und ich fühle mich "aufgedunsen" (also zum ersten Mal ein Unterfunktionssymptom), die TSH Werte sind von 2,84 auf 6,77 (Grenzwert lt. Labor bis 2,8) angestiegen. Die T3 / T4-Werte weiss ich leider nicht mehr, liegen aber auch auf der Unterfunktionsseite.
Mit den Schilddrüsenhormonen (nehme ich allerdings erst seit drei Tagen, 50 µg) fühle ich mich jetzt abweichselnd heiss und kalt, so als würde ich stundenweise zwischen Über- und Unterfunktion hin- und herpendeln und irgendwie leistungsschwächer...

Gibt es Erklärungen, warum die Jodeinnahme so kontraproduktiv war? (Hashimoto schließt mein Arzt aufgrund des Ultraschall aus, Antikörper hat er nicht bestimmt)
Ich hätte gute Lust weder Jod noch Hormone zu nehmen und zu sehen, ob meine Werte dann wieder so werden wie früher, denn da ging es mir ja blendend. Nur möchte ich natürlich schon einer Kropfentwicklung vorbeugen...
Die Symptome durch die Hormone sind ja wahrscheinlich das Einpendeln des Körpers auf den nun vorhandenen höheren Hormonspiegel, aber kann man hier auch dauerhaft etwas "zerstören", falls es sich doch um eine andere Erkrankung der Schilddrüse handelt?

Vielen Dank im voraus für Eure Tipps, bin ein totaler "Neuling" und um jede Erfahrung dankbar. Nicht dass ich von vornherein an meinem Arzt zweifeln würde, aber man hört und liest soviel, da möchte man sich irgendwie auch ein eigenes Bild machen...

LG Sonja


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