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 Betreff des Beitrags: UF und ständige Gewichtsabnahme
BeitragVerfasst: 09. Apr 2008 22:37 
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Registriert: 31. Mär 2008 22:40
Beiträge: 23
Hallo,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen:

Ich bin 28 Jahre alt und habe seit ca zweieinhalb Jahren eine latente UF (Hashi und Mikroprolatinom)

Bis vergangenen Dezember bekam ich Comithyrex mite 1 x tägl., habe mir dann aber eine Endokrinologin gesucht die mir mitgeteilt hat, dass ich schon in einer ÜF war und mir die Euthyrox 75 verschrieben. Die nehme ich jetzt seitdem.

Mein Problem ist nun, dass ich immer mehr an Gewicht verliere und mir das sehr zu schaffen macht, obwohl ich ständig nur am Essen bin.
Derzeit wiege ich bei einer Größe von 164 cm nur mehr 49 kg.

Ich habe damals, als ich erstmals im Dezember meine Endokrinologin aufgesucht habe nachgefragt ob meine ständigen Gewichtsprobleme mit meiner SD zusammenhängen. Sie hat verneint und gemeint, dass das die Gene wären.
(Vorgeschichte ist, dass ich einen Spitalsaufenthalt hatte und das Pflegepersonal wegen meinem unstillbaren Hunger hellhörig wurde und deshalb ein SD-Test veranlasst wurde. Gerechnet hatte man mit einer ÜF bei meinem geringen Gewicht.)

Ende Jänner war ich bei der Blutabnahme bei meiner Ärztin, sie ruft dann die Patienten alle an und teilt ihnen nur mit ob an der Medikation etwas zu ändern sei.
Sie hat mir gesagt, dass soweit alles passt und ich jeden Montag und Donnerstag nur mehr eine halbe Tablette einnehmen soll.
Deshalb habe ich leider überhaupt keine Werte...

Kann mir jemand erklären wie/was es sein kann, dass ich ständig abnehme, ich fühle mich so kraftlos, esse aber Unmengen. Seit ich die neuen Tabletten bekomme ist es besonders tragisch, denn unter 50 kg war ich die letzten 8 Jahre nicht mehr.
Ich fühle mich wirklich sehr, sehr unwohl in meiner Haut.
Kann es an den neuen Tabletten liegen?
Soll ich die Ärztin kontaktieren, obwohl sie das damals so abgetan hat?

Sorry für die Länge!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: UF und ständige Gewichtsabnahme
BeitragVerfasst: 10. Apr 2008 10:49 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo chukie,

schwer zu sagen, ob es an den tabletten liegt oder nicht (ohne deine sd-werte zu kennen) - ehrlichgesagt würde ich tippen: eher nein. denn eine gewichtsabnahme hätte eher mit combithyrex erfolgen müssen, da hier zusätzlich zum t4-hormon auch das t3-hormon drinnen ist, dass den stoffwechsel aktiv anregt. könnte nur noch sein, dass die euthyrox-dosis zu hoch für dich - aber ohne werte ist das ein schuss ins blaue.

eine stoffwechselerkrankung wurde ausgeschlossen? ich möchte dich nicht verunsichern, tippe aber eher auf sowas, als auf die schilddrüse (aufgrund deines unstillbaren hungers und deiner gewichtsabnahme). ich hab erst vor ca. einem 3/4 jahr so etwas in dieser richtung gelesen (ich hab nämlich auch 2 arbeitskollegen, die dauernd essen, aber nie dick werden - sie sind beide ganz ganz dünn) - deshalb hat es mich interessiert, als ich zufälligerweise drauf gestossen bin - aber leider... ich weiss nicht mehr was das war, sorry (ich hasse es, wenn ich soetwas vergesse *ggrrhh*).

um die sd als ursache auszuschliessen, wäre es sinnvoll deine sd-werte nachzufragen bzw. zu einer neuerlichen blutabnahme zu gehen. wurde deine sd-mässige einstellung schon mal seit tabl-wechsel überprüft, ob du gut eingestellt bist? denn man sollte ca. 4-6 wo. nach medikamentenwechsel bzw. dosisänderung eine blutabnahme machen, ob alle werte passen. wenn nicht: ein guter zeitpunkt für eine blutabnahme mit folgenden werten: tsh, ft3 und ft4. wenn du willst kannst du die wertre hier hereinstellen (bitte samt normwerten, die in klammern neben den gemessenen werten stehen, sonst kann man die werte nicht beurteilen, da jedes labor unterschiedliche normwerte hat) und ganz wichtig, um die werte nicht zu verfälschen: KEINE tabl vor der blutabnahme - bitte erst danach nehmen.

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jul 2008 0:23 
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Registriert: 31. Mär 2008 22:40
Beiträge: 23
Hallo wiedermal,

nachdem ich gestern nacht blut erbrochen habe, war ich heute im spital (mich plagen seit längerem unglaubliche magenschmerzen)
den dort behandelnden ärzten ist meine extreme nervosität aufgefallen und meinten, dass ich evtl. ein stressbedingtes magengeschwür hätte -dem war zum glück nicht so!

bei der blutuntersuchung wurde meine SD natürlich auch untersucht:
T4 4,37 (0,76-1,66)

Ich bin tatsächlich in einer überfunktion und das obwohl ich die tabletten aus eigeninitative vor rund 3 wochen abgesetzt hab, weil ich nur mehr gezittert habe, unruhig war/bin, kaum schlafen kann, herzklopfen habe und mein gewicht weiter runter geht. mein gefühl hat mir einfach gesagt, dass ich viel zu schnell funktioniere und dran kaputt geh.
Der Stress hat sich natürlich auf den Magen ausgewirkt -> Gastritis.

Mich ärgerts ganz gewaltig, dass meine ärztin nie auf meine bedenken eingegangen ist und ich mir die letzten wochen dachte ich werde zum psycherl. Insofern bin ich froh, dass ich nun weiß, dass diese Symptome nicht psychisch bedingt sind und wieder verschwinden werden.

Der Arzt heute meinte, dass ich mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen soll und er eher vermutet, dass ich keine Tabletten bzw. vielleicht sogar eher medikamente zur bekämpfung einer ÜF benötige.

Kann man von 3 wochen tabletten pause (Euthyrox 75) darauf schließen?

Und zweite frage:
Hat jemand Eerfahrung mit der SD-Ambulanz im AKH?

Danke für euer "Ohr"! ;-)

LG
Chukie

@ Patrizia
Vielen dank, deine Antwort damals!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jul 2008 0:40 
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Registriert: 31. Mär 2008 22:40
Beiträge: 23
nachtrag:
jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass TSH auch bestimmt wurde (t3 nämlich nicht)
TSH <0,01 (0,44-3,77)
dieser wert ist also zu niedrig - wofür spricht das denn?


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 Betreff des Beitrags: Re: UF und ständige Gewichtsabnahme
BeitragVerfasst: 04. Jul 2008 7:50 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Chukie hat geschrieben:
Ende Jänner war ich bei der Blutabnahme bei meiner Ärztin, sie ruft dann die Patienten alle an und teilt ihnen nur mit ob an der Medikation etwas zu ändern sei.
Sie hat mir gesagt, dass soweit alles passt und ich jeden Montag und Donnerstag nur mehr eine halbe Tablette einnehmen soll.
Deshalb habe ich leider überhaupt keine Werte...



hallo !

du hast bereits in diesem bericht geschrieben, dass dir die ärztin gesagt hast, du sollst die dosis verringern - also nurmehr ein 1/2 tabl nehmen sollst.

dies läßt schon auf eine ÜF schließen - bzw. dass deine werte nicht passen.

ein TSH von 0,01 ist bereits subrimiert und auch dein T4 zeigt, dass du vielzuviel an hormonen in dir hast und jetzt auch wirklich reduzieren solltest. ich würde auch sagen, dass du eine gewissen zeit pausieren oder sehr reduzieren solltest, damit du aus der ÜF rauskommst - denn diese kann ganz schön zu schaffen machen und ja auch aufs herz gehen.

nun sind ja auch deine ganzen beschwerden und deine gewichtsabnahme erklärt und nach ca 6-8 wochen solltest du neuerlich eine kontrolle machen lassen um zu sehen, wie sich deine werte entwickelt haben.

ich selbst habe als ich in einer UF mit einem TSH über 7 gewesen bin trotzdem abgenommen, was ja nicht zum üblichen krankheitsbild gehört. da hilft halt immer nur regelmäßig werte kontrollieren lassen und notfalls nachreglulieren.

alles gute und baldige besserung
MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Jul 2008 12:39 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo chuckie,

du musst schon in einer extremen üf gewesen sein, wenn du jetzt - nachdem du 3 wochen lang schon keine euthyrox nimmst - noch immer diesen niedrigen tsh hast. ein hoher t4-wert kann auch auf einen schub bei hashi hinweisen, wird aber wahrscheinlich eher kein schub sein sein, sondern - nachdem dein tsh so niedrig ist - einfach durch die üf bedingt sein.

ich würde dir den rat geben, die euthyrox nun weitere 4 wochen komplett weglassen und dann zur neuerlichen kontrolle (blutabnahme mit den werten: tsh, ft3 und ft4) zu gehen.

vlt hat sich deine uf gebessert (obwohl sowas bei hashi kaum vorkommt) und du brauchst nun keine tabletten mehr. vlt war es damals nur eine sd-entzündung und nicht hashi (gibt es eine eindeutige hashi-diagnose?), dann hast du die chance, dass sich die uf überhaupt komplett gebessert hat. oder, manchmal gibt es mischformen(hashi+mb) - hoffe ich zwar für dich nicht(weil einstellung schwieriger), möglich wäre es aber.
Zitat:
Hat jemand Eerfahrung mit der SD-Ambulanz im AKH?
ja, hab ich - ich war einigermassen zufrieden - es ist zwar eine massenabfertigung, aber ich hab nicht lang warten müssen. problem gab es eher danach wg dem befund. das akh hat nur den teil geschickt, der nicht ok war, ich wollte aber den gesamtbefund und das stiess auf widerwillen.

bei hashi ist es wichtig, dass man (speziell in der einstellungsphase) öfters zur ba geht. bei dosisänderung gehe ich das erste mal nach 4 wochen und selbst wenn alle werte passen, dann nochmals nach 8 wochen. ansonsten gehe ich alle 3-6 monate, und auch dann wenn ich veränderungen bemerke.

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Jul 2008 16:15 
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Registriert: 31. Mär 2008 22:40
Beiträge: 23
Hallo nochmal,

vielen Dank für eure Antworten!!!

Wegen der Hashi-Diagnose:
Ich hab im vergangenen Dezember zu einer Endokrinologin gewechselt, die hat bei der Erstuntersuchung einen Ultraschall meiner SD gemacht und mir anschließend mitgeteilt, dass es sich um ebendiese Krankheit handelt.

Den Befundbrief von ihr hab ich vor mir liegen, dort schreibt sie als Diagnose:

subst Hypothyreose- Verdacht Autoimmunthyreopathie, St.p.minimale Hyperprolaktinämie

Einige Tage bevor ich das erste mal bei der Endokrinologin war, hab ich über meinen Hausarzt einen SD-Befund machen lassen.
Da hatte ich mit Combithyrex mite 1 Stück tägl. folgende Werte.
TSH 0,01 (3,35-4,50)
T3 1,90 (0,60-1,81)
freies T4 1,48 (0,89-1,76)
(Ich glaube da hab ich vor der BA die Tablette genommen)

Nach einer ca.4 wöchigen Tabletten-Pause hab ich dann gleich mit den Euthyrox 75 angefangen.

Meine Fragen nun... warum waren die Werte damals trotz Combithyrex noch einigermaßen "schöner" obwohl die Medikation höher war?

Wie lange dauerts denn, bis die SD nicht mehr auf die eingenommenen Tabletten reagiert?

Oder macht es nicht Sinn jetzt Medikamente gegen die ÜF einzunehmen bis diese sich gebessert hat?

Mir war die Unterfunktion da um einiges angenehmer, ich hab halt viel geschlafen. Jetzt kommt halt einiges zusammen. Vorallem mein Gewicht, derzeit bei 47kg trotz großem Hunger! Ich sehe aus, als hätte ich eine Essstörung, bin im Spital auch danach gefragt worden. Es ärgert und kränkt mich, weils tatsächlich nicht so ist.

Vielen Dank nochmal!

LG
Jacqueline


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Jul 2008 11:27 
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Beiträge: 492
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hallo chukie,

wurden jemals trak abgenommen?

die endokrinologin ging scheinbar davon aus, dass die üf künstlich erzeugt wurde - durch die du hohe medikation. wieso verdacht auf ht? hast du den befund mit den antikörpern (tpo-ak und tg-ak, da sind vlt auch die trak dabei).

ich würde jetzt noch keine medikamente gg. die üf nehmen, solange nicht bewiesen ist, dass es sich um die hashi+morbus basedow mischform handelt - dzt. ist nur hashi diagnostiziert. ich würde weiterhin keine medikamente nehmen und mir einen spezialisten suchen, der das überprüft. ausserdem sollten immer folgende werte bestimmt werden: tsh, ft3 und ft4.

warte zumindest noch 2 wochen, und gehe dann selbst zur ba (mit o.a.werten - am besten noch diesmal mit tpo-ak, tg-ak und trak!). ich würde die ursache für die üf finden wollten, die doch bei hashi relativ selten ist - normalerweise geht hashi mit einer uf einher. wenn deine werte noch immer in üf liegen - würde ich wirklich dringend eine spezialisten zu rate ziehen - oder geh zumindest einmal auf die sd-ambulanz ins akh.

vlt kann es auch mit der hyperprolaktinämie zu tun haben, damit kenn ich mich aber nicht aus - aufgrund was wurde die diagnostiziert?
nimmst du vlt noch irgendwelche andere medikamente(dopamin, neuroleptika)? oder hast du die pille genommen/abgesetzt? wurden weitere tests gemacht - hypophysenmässig(zb)?

theoretisch sollte deine sd spätestens nach 6-8 wo. sd-hormon-abstinenz wieder normal funktionieren - die wirkung von ehemals genommenen sd-hormonen sollte dann komplett verschwunden sein.

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Jul 2008 15:23 
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Beiträge: 23
Liebe patrizia,

wiedermal Danke für deine ausführliche Antwort!

Ich hab keine Befunde wo ein trak, bzw. tpo-ak oder tg-ak bestimmt wurde.
Die HT Diagnose bzw. Verdacht wurde nach dem Ultraschall der Ärztin ausgesprochen.

Bei der letzten Blutuntersuchung im AKH, wurden nur TSH und FT4 bestimmt, beim FT3 hab ich nur den Vermerk "folgt" stehen.(wahrscheinlich hätte da die Bestimmung zu lange gedauert?!)

Die Hyperprolaktinämie wurde vor rund zweieinhalb Jahren bei einem Spitalsaufenthalt entdeckt, zugleich hat man einen SD-Check gemacht und die latente UF gefunden. Damals wurde ich wegen Endometriose in der Bauchmuskulatur operiert, ich glaube da ist so ein Hormonstatus sowieso normal. Da war das Prolaktin etwas erhöht.
Es folgte CT und MRT bei dem man ein Mikroprolaktinom fand, wobei bei den anschließenden Blutuntersuchungen der Prolaktinwert dann immer im grünen Bereich lag.
Weitere Tests gab es aber nicht!
Ich hatte vor rund 4 Jahren eine Meninigits, das wird damit aber wohl nicht in Zusammenhang stehen.
Das Prolaktinom sollte rund alle 2 Jahre auf Wachstum überprüft werden - solange es inaktiv ist.

Sonstige Medikamente nehme ich nicht, Pille musste ich kurz nach der Emdometriose-OP für 3 Monate unfreiwillig nehmen, anschließend war ich ein halbes Jahr im künstlichen Wechsel... das ist aber auch schon fast eeewig her. ;-)

Ich kenne mich ja leider nicht so gut aus, aber sind diese werte nicht nur künstlich durch die Medikation verursacht oder liegen die dafür zu hoch?

Am 16.07 hab ich einen Termin in der SD-Ambulanz bekommen, wahrscheinlich ist es schlauer wenn ich die von dir genannten werte montags über meine Hausärztin machen lasse und ins AKH mitnehm, damit die dort irgendwas verwertbares aktuelles haben, oder?

Sobald ich Werte habe, werd ich sie hier reinstellen.

LG
Jacqueline


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BeitragVerfasst: 09. Jul 2008 10:42 
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hallo chukie,

ich würde es auch gut finden, wenn du noch vor dem akh-termin die sd-werte bestimmen lassen würdest. ich weiss nicht, ob du deiner hä sagen kannst, welche werte du bestimmt haben willst - wenn ja, dann bitte: tsh, ft3, ft4 und antikörper(pro-ak, tg-ak und trak). trak brauchen länger(ca. 1 wo, kommt aber aufs labor an). einfach, um noch mal zu überprüfen, ob deine wete sich nicht doch verbessert haben bzw. wo die wertetendenz hingeht, wenn du keine sd-hormone nimmst. ob ich den befund ins akh mitnehmen würde, kann ich dir nicht sagen - wahrscheinlich eher nicht, denn ich war auch schon mal mit einem befund dort, und dadurch sahen sie sich veranlasst nichts zu tun, denn es gab ja eh schon werte, und die sahen nicht so schlecht aus, damit hatte ich dort nur ein gespräch, denn der arzt sah keinerlei handlungsbedarf. lass es vlt auf die werte ankommen.

scheinbar hat deine ärztin im us die strukturierung deiner sd gesehen und aufgrund desssen den ht-verdacht ausgesprochen. der us ist der eindeutige beweis für ht, denn manchmal sind keine antikörper messbar, aber die sd ist trotzdem lokal echoarm und inhomogen strukturiert - und somit diagnose: ht.

wenn du schon akh bist, sollen sie dir gleich den letzten befund ausdrucken, denn die machen normalerweise gleich noch mehrere blutwerte mit, nicht nur die sd-werte.

für mich hätte es auch so ausgesehen, als wäre deine üf künstlich erzeugt - eben durch die zu hohe dosierung der sd-hormone. aber mich macht es stutzig, dass sich die werte (v.a. der tsh) nicht bessern, obwohl du keine sd-hormone mehr nimmst. das lässt die überlegung zu, ob es sich nicht auch um die mischform ht+mb handeln könnte, da das us einerseits ht anzeigt, die werte aber ohne medis eine üf (tsh<0,01 und t4=4,37, t4-norm bis 1,66). sehr oft kann man bei der mischform dann trak nachweisen, das erleichtert die diagnose.

wenn du anfang nä. wo. zur ba gehst - wielange hast du dann keine sd-hormone genommen?

lg,
patrizia


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