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BeitragVerfasst: 10. Jun 2008 16:16 
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Registriert: 10. Jun 2008 6:56
Beiträge: 6
Hallo,

ich bin neu hier und wollte mich gerne bez. meiner - für mich - merkwürdig anmutenden Schilddrüsenwerte informieren und euren Rat einholen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass sich so mancher "Laie" hier im Forum besser bei Schilddrüsenkrankheiten auskennt wie die Ärzte, die ich bis jetzt getroffen habe ;) ...

Kurze Vorgeschichte: Ich leide seit über zwei Jahren an Hashimoto Thyreoiditis, zumindest wurde diese Diagnose im Februar 2006 gestellt. Ich bin mir aber sicher, dass ich schon viel, viel länger mit Hashi lebe, erkannt hat es nur früher niemand.

Egal, ich möchte euch kurz meine bisherigen Werte posten, bin gespannt, was ihr dazu sagt:

Februar 2006:
fT3 5,6 (2,3-6,3)
fT4 12,7 (10,3-24,5)
TSHo basal 2,2 (0,4-4,0)

Anti-TPO 552 U/ml (0-35 U/ml)

Größe des Schilddrüsenlappens rechts 2,7 x 1,7 cm, inhomogene Echogrundstruktur bei beiden Lappen, Knötchen im rechten Lappen.

Medikation: noch keine

April 2007:
fT3 6,0 (2,3-6,3)
fT4 19,8 (10,3-24,5)
TSHo basal 4,3 (0,4-4,0)

Größe re. Lappen 1,4 x 2,2 cm, links 1,3 x 1,4 cm. Beiderseits inhomogene Echostruktur. Keine Knoten mehr.

Medikation: 1 x 1/2 Euthyrox 75 µg pro Tag

Juni 2007:
fT3 6,0 (2,3-6,3)
fT4 20,2 (10,3-24,5)
TSHo basal 1,6 (0,4-4,0)

Medikation: 1 x 1/2 Euthyrox 75 µg pro Tag

Juni 2008:
fT3 6,3 (2,3-6,3)
fT4 21,9 (10,3-24,5)
TSHo basal 4,3 (0,4-4,0)

Größe re. Lappen 1,3 x 1,7 cm, links 1,3 x 1,3 cm. Beiderseits inhomogene Echostruktur. Keine Knoten.

Medikation: 1 x 1 Euthyrox 75 µg pro Tag

Erstens fällt mir auf, dass meine Schilddrüse schrumpft (was mir klar ist, aber so schnell?) und zweitens finde ich meine Werte merkwürdig. die T-Werte zeigen eine Überfunktion an, der hohe TSH Wert aber eine Unterfunktion? Wirkt da das Euthyrox überhaupt richtig oder müsste ich eigentlich etwas anderes verschrieben bekommen?

Ich bin sozusagen blutiger Hashi-Anfänger und weiß somit mit meinen Werten nichts anzufangen. Im Grunde muss ich noch dazu sagen, dass es mir im Moment sehr gut geht (*auf Holz klopft*), die elenden Hashi-Schübe mit Nesselausschlägen, Candidabefall, Stimmungsschwankungen etc. sind Gott sei Dank Vergangenheit. :) Ich hoffe, das bleibt länger so. Wobei, bei diesen Werten? Da müsste es mir eigentlich schlechter gehen, oder?

Naja, ich warte mal ab, was ihr zu mir zu sagen habt ;)

LG
Dani


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2008 7:22 
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Registriert: 10. Jun 2008 6:56
Beiträge: 6
*mal nach oben schiebt* ;)


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2008 13:57 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Dani,

du hast recht - deine Werte sind etwas eigenartig. Wahrscheinlich kann dir hier aber keiner helfen. Wir sind Laien und können nur unsere Erfahrungen einbringen - und die sind zumeist klassisch Haschi. Du brauchst einen Spezialisten. Wo bist du derzeit in Behandlung?

LG,

Marianne


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BeitragVerfasst: 16. Jun 2008 10:34 
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Registriert: 10. Jun 2008 6:56
Beiträge: 6
Hallo Marianne,

danke für deine Antwort.

Mir ist klar, dass hier nur Laien im Forum vertreten sind, trotzdem finde ich es wichtig, Erfahrungen auszutauschen und ernst genommen zu werden. Ärzte tun das Thema Hashi meistens einfach mit einem Schulterzucken ab - kann man eh nix machen, hat nix mit der Schilddrüse zu tun etc. Da kommt man sich echt wie ein Idiot vor ...

Ich habe leider noch keinen Internisten / Spezialisten gefunden, im Moment bin ich beim Diagnosezentrum Mödling (Dr. Mader) in Behandlung. Fühle mich aber absolut nicht gut aufgehoben, meiner Meinung nach können diese Leute dort die Blutwerte nicht richtig deuten ... Sieht man ja an den merkwürdigen Werten, aber irgendwie sehen die das dort als normal an ...

Ich würde gerne den Arzt wechseln, bin daher für jeden Tipp dankbar. Es sollte sich aber um Kassenärzte handeln, sonst kommt mir das auf die Dauer zu teuer. (Ich wäre dann ja schon längst zu Dr. Zettinig gegangen ...)

Dankeschön und LG
Dani


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BeitragVerfasst: 17. Jun 2008 16:13 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Dani,

ich kenne das Diagnosezentrum Mödling - du brauchst einen Spezialisten.
Einen Internisten oder ev. auch einen Allgemeinmediziner mit Endokronologie als Zusatzfach findest du auf den Websites der Ärztekammer von NÖ und Wien. Vielleicht wäre aber eine Schilddrüsenambulanz in Wien (AKH, Kaiserin-Elisabeth oder Wilhelminenspital) am besten.

Ich habe leider (oder Gott sei Dank) damit noch keine Erfahrungen. Da ich ganz simples Haschimoto habe kämpfe, ich mich mit meiner Hausärztin durch. Die kennt sich zwar auch nicht aus, zwingt mir aber auch nicht irgend etwas auf.

Liebe Grüße

Marianne


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BeitragVerfasst: 19. Jun 2008 12:28 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo dani,

ich finde deine werte ehrlich gesagt nicht besonders eigenartig - nur hätte man schon im feb 06 reagieren sollen und dir empfehlen sollen, spätestens nach einem halben jahr zur neuerlichen kontrolle zu kommen.
kein arzt hätte dir im feb06 sd-hormone verschriben, aber es hätte schon engmaschiger beobachtet gehört, meiner meinung nach. durch hashimoto bleibt immer weniger deiner sd-funktionalität über, deshalb wird das sd-volumen immer kleiner.
die anfängliche dosis, die du im april 07 bekommen hast war eine spur zu niedrig und ht ist bis zum jun08 fortgeschritten, v.a. musst du beachten, dass du öfters zur kontrolle musst, damit du auch schon auf kleine veränderung reagieren kannst - ein jahr dazwischen ist einfach eine zu lange dauer - da kann sich bei ht viel verändern. wenn du merkst, dein zustand verändert sich oder es treten symptome auf - sofort zu blutabnahme - das ist ganz wichtig bei ht!!

jetzt solltest du beachten: nach 4 wochen mit der neuen dosis (75µg tgl) wieder zur blutabnahme - ohne tabl in der früh. wenn der tshwert noch nicht zwichen 0,5 und 1,0 liegt, ist eine weitere steigerung notwenig - zwar nur minimal, aber doch - den tsh-wert solltest du zw. 0,5 und 1,0 anpeilen. erhöhst du - wieder nach 4 wo zur blutabnahme - solange bis der tsh endlich zw. 0,5 und 1,0 liegt. dann wird auch ht ziemlich (zumind. vorübergehend) stagnieren, denn die ak greifen vermehrt an, wenn die sd selbst viel arbeitet - das tut sie aber bei einem tsh 0,5-1,0 kaum mehr - damit ist die sd kein grosses angriffsziel mehr und ht kommt einigermassen zur ruhe.
vor augen muss man sich bei ht trotzdem halten, dass immer weniger der sd funktionsfähig sein wird, aber wenn man diesen zerstörungsprozess durch eine gute einstellung verlangsamen kann - dann sollte man das tun und auch engmaschig kontrollieren und aufs befinden achten - bei veränderungen sofort reagieren - das ist deine aufgabe.

lg,
patrizia


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