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BeitragVerfasst: 14. Dez 2007 10:00 
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Registriert: 18. Mai 2005 15:02
Beiträge: 19
Wohnort: Graz
Hallo ihr lieben!
Ich bitte wieder einmal um eure Hilfe. Da ihr mir schon einige Male aus
einer Problemsituation geholfen, hoffe ich auch jetzt wieder auf eure
kompetenten Ratschläge.
Bis zu meiner Blutabnahme am 19.19.2007 (Werte siehe gleich anschließend)
nahm ich Euthyrox 75 (3/4) + Novo 100 (1/4) ein.

ft4: 0.85 (0,80-2,00 ng/dl)
ft3: 3,92 (3,00-6,50 pmol/l)
TSH: 0.06 (0,23-4,00 µU/ml

Danach wurde ich auf ½ Euthyrox + ¼ Novo 100 eingestellt.

Mein Zustand verschlechterte sich zusehends mit den üblichen Symptomen wie erschöpft, todmüde, unkonzentriert, vergesslich, depressiv, Gewichts-zunahme von fast 4 kg etc. Ich spürte, dass ich wieder in UF gerutscht sein musste und machte darauf hin wieder eine Kontrolle:

Werte vom 8.11.2007 [/b](anderes Labor)
ft3: 2.70 (3.10-6.50 (pmol/l)
ft4: 8.20 (10.00-25.00 pmol/l)
TSH: 0.22 (0.20-3.80 mlU/l)

Nun erfolgte eine Umstellung auf eine ½ Combithyrex forte. Ich begann diese einzunehmen, es ging mir auch nach einiger Zeit etwas besser, aber mein Gewicht steigerte sich noch mehr u. meine Müdigkeit und Antriebslosigkeit war zwar etwas reduziert, doch noch immer vorhanden. Nun war ich aber so verunsichert, dass ich vielleicht zuwenig Schilddrüsenhormone einnahm und ging in ein Schilddrüseninstitut in meiner Stadt, welches erst seit 2 Monaten geöffnet hatte.

Die Werte vom 30.11.2007 lauten wie folgt:

ft3: 2.59 pmol/l (2.46- 5.81)
ft4: 11.20 pmol/l (9.15-23.05)
TSH: 0.620 mU/l (0.25-4.04)
TAK: 4.22 U/ml (0-5)
TPOAK: 619.75 U/ml (0-5)

Im Vorgespräch meinte der mich behandelte Arzt, dass wir wahrscheinlich eher auf Euthyrox zurückgehen werden, aber nach der Befundbekanntgabe, bekam ich die Mitteilung die ½ Combithyrex forte beizubehalten, weil sich in dieser kurzen Zeit meine Werte schon erheblich gebessert hätten.

Ich fühle mich aber noch immer nicht wohl u. habe extreme Gewichtsprobleme (Wasseransammlungen), auch leide ich unter ständigen Heißhungerattacken, die vorher nie so arg verspürt habe. Ich überlege jetzt, ob ich nicht selbst wieder auf meine erste Dosis ¾ Eurothyrox + ¼ Novo zurückgehen soll, da ich mich meiner Erinnerung nach da noch am wohlsten gefühlt habe.

Könnt ihr mir vielleicht raten, was ich tun soll? Glaubt ihr, dass es falsch ist auf die alte Dosis umzusteigen? Bitte um Hilfe !!
Danke und liebe Grüße
Andrea


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BeitragVerfasst: 14. Dez 2007 14:40 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo andrea,

19.9.: 81t4 + 5t3
(TSH -4,50%)
ft4 4,17%
ft3 26,29%

8.11: 62,5t4+5t3
(TSH 0,56%)
ft4 -12,00%
ft3 -11,76%

30.11: 50t4+12,5t3 => tsh möglicherweise noch nicht angepasst!
(TSH 9,76%)
ft4 14,75%
ft3 3,88%
ft3 eindeutig zu niedrig, deshalb fühlst du dich nicht wohl. interessanterweise ist ft3 unter der 12,5µg t3-einnahme niedriger als unter 5µg. das beweist wiederum die abhängigkeit der hormone zu-/voneinander. aber möglicherweise kann sich das noch verändern - wielange hast du zu diesem zeitpunkt die 1/2 combithyrex forte schon genommen - 2 wochen? dann wäre eindeutig zu wenig zeit vergangen, um relevante werte zu bekommen.

jetzt müssten es schon 4 wochen sein, seit du mit combithyrex begonnen hast - würde neue blutabnahme empfehlen.

hast du die werte vom 30.11. erst jetzt bekommen? wie ging es dir zur zeit der blutabnahme - noch besser? denke schon, oder?! kannst du mir kurz schildern, was sich während des monats der combithyrex-einnahme alles geändert hat? wie z.b. erste tage: überdreht, nach einer woche wieder müdigkeit, verstärktes wasserspeichern usw. - sind jetzt irgendwelche annahmen. ab wann ging es wieder schlechter?

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags: Umstellung auf Combithyrex
BeitragVerfasst: 14. Dez 2007 21:33 
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Registriert: 18. Mai 2005 15:02
Beiträge: 19
Wohnort: Graz
Liebe Patrizia !

Ja, du hast wieder einmal recht. Bis zur letzten Blutabnahme waren es knapp 4 Wochen. Die ersten 2 Wochen war ich wirklich voll gut drauf u. dann merkte ich wieder den Einbruch zusammen mit wie du sagst extremen Wassereinlagerungen und noch mehr Gewichtszunahme. Es ist auch keine Verbesserung eingetreten außer dass ich zwischendurch doch etwas "munterer" bin als vorher.
Ich möchte jetzt wieder auf meine alte Dosis Euthyrox + Novo (3/4 + 1/4) umstellen. Was hältst du davon patrizia ?

Lg
Andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Umstellung auf Combithyrex
BeitragVerfasst: 17. Dez 2007 15:07 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo andrea,

das problem mit deiner 'alten' (gewünschten) dosierung ist, dass der ft4 zu niedrig ist, ft3 wäre theoretisch ok (kommt ja auch auf das befinden an). wenn dir jetzt rate, t4 zu erhöhen, sinkt der tsh wahrscheinlich noch weiter, und der ist eh schon im üf-bereich. ich weiss, viele sagen: der tsh kann unter sd-hormoneinnahme supprimiert sein. ich bin allerdings skeptisch, mir ist das nicht geheuer, wenn der tsh so weit runter sinkt, auf das passe ich auch bei mir auf. der körper befindet sich ja doch in einer üf - ich denke, auch bei einer latenten üf steigt das risiko für z.b. oesteoporose und (noch gefährlicher, durch das zuviel an sd-hormon wird das herz sehr angetrieben) vorhofflimmern, herzinsuffizienz (hast du dein herz schon mal untersuchen lassen?) usw. ich kann nicht beurteilen, wie sich eine latenete üf langfristig auswirkt - bei mir selbst merke ich sehr schnell, wenn der tsh zu niedrig ist und seitdem achte ich darauf, den tsh um 0,8 - 1,0 zu halten. mein t3 ist z.b. auch nie höher als 50 %, nicht einmal damals, als ich extrem hochgesteigert habe und mein tsh gar nicht mehr messbar war.

schwierig dir zu raten....
entweder machst du noch eine blutabnahme, da du nun über 4 wo. combithyrex nimmst - und wir versuchen, die für dich geeignete dosis von combithyrex zu finden(wenn du weiter t3 nehmen willst) oder ich würde dir empfehlen auf t4-mono umzusteigen: abwechselnd 1 tag euthyrox 100 - nä. tag 1 tabl euthyrox 75 usw. wenn du deinem körper das speicherhormon t4 zuführst, regelt sich dein sd-stoffwechsel wieder von selbst - dein körper wandelt t4 in die benötigte menge t3 um - du kannst ihm zutrauen, dass er das kann - er hat es vor ht auch geschafft. gewichtsprobleme und wassereinlagerungen hast du trotz t3-einnahme - und t3 ist halt leider ein massiverer eingriff ins hormonsystem. wieso hast du den eindruck ohne zusätzliches t3 geht es nicht? nimmst du an, dass du weiter zunimmst? fühlst du bich besser, wenn du zwischendurch munterer bist(durch die combithyrex).

lg,
patrizia


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