hallo loopina,
der TSH sagt nicht viel aus. der verkriecht sich schnell mal nach einer erhöhung. im übrigen sollte ein (supprimierter) TSH auf gar keinen fall der grund sein, eine hormondosis zu reduzieren, sondern dies sollte immer anhand der freien werte beurteilt werden.
schade, dass diese bei dir nicht gemessen wurden. mit T3 und T4 kriegt man doch etwas ungenauere ergebnisse als mit ft3 und ft4.
loopina hat geschrieben:
das t3 liegt bei 1.75 (0.80-2.00 ng/l) -------------->>>> 79,17 %
das t4 liegt bei 1.61 (0.93-1.70 ng/l) -------------->>>> 88,31 %
so würde ich sagen, beide werte sind recht hoch (aber noch im rahmen) und eine reduktion von 112,5 µg auf 100 µg möglicherweise gerechtfertigt. aber wie gesagt, ft3 und ft4 würden ein genaueres bild liefern.
ich wollte dich auch noch fragen, seit wann du die dosis 112,5 µg nimmst? hab in deinen postings nix genaues gefunden, aber in einem deiner einträge vom 8. april erwähnst du noch eine dosis von 75 µg bei einem TSH von 4,13. dass dein arzt dich mit solchen werten bei deiner ursprünglichen dosis belassen wollte, ist wirklich unglaublich. es war schon richtig von dir, zu erhöhen. aber doch nicht gleich um soviel....
hast du damals so rasant erhöht? (von 75 µg auf 112,5 µg? denn ich lese nirgends wo von einem zwischenschritt.) das ist ziemlich viel auf einmal. waren denn deine werte so extrem niedrig, dass du so massiv erhöht hast? (sind ja immerhin 37,5 µg mehr).
normalerweise erhöht man um 12,5 bis 25 µg je nach verträglichkeit und behält diese dosis eine weile bei. man sollte erst die nächste kontrolle (4 - 6 wochen später) abwarten und danach kann man wieder erhöhen, falls die werte dies zulassen. hoffentlich kippst du nicht in eine überfunktion.
wer betreut dich? nur dein hausarzt? hat er diese massive erhöhung damals angeordnet? denn dann würde ich ihn entweder wechseln oder die einstellung der dosis nicht mehr von ihm machen lassen, sondern zu einem facharzt wechseln.
und eine verbesserung des wohlbefindens geht leider nicht von heute auf morgen, du brauchst geduld... habe gelesen, dass du erst heuer im jänner mit den hormonen angefangen hast. ich habe ja leider eine ähnliche geschichte hinter mir wie du (habe im sept. mit hormonen angefangen und war im jänner bereits in einer schlimmen überfunktion, weil ich so rasch und vor allem hoch gesteigert hatte.) also ich kann dich gut verstehen, ich hatte es auch recht "eilig" mit dem steigern, aber rausgekommen ist dabei nur die üf und dann musste ich erst recht reduzieren.
also bis es sich irgendwo in der goldenen mitte einpendelt und bis vor allem das wohlbefinden nachzieht, vergehen wirklich monate. loopina, gewisse "beschwerden" hinken oft noch monatelang hinterher. die verstopfung gibt sich nach einer erhöhung recht schnell (bei mir zumindest), oft schon am selben tag der erhöhung. aber bis beispielsweise meine trockenen haare wieder schön geglänzt haben und bis ich wieder in meiner alten energie drin war und mir wieder eine freizeitaktivität nach der anderen um die ohren geschmissen hab, sind ab einnahmebeginn (september) trotz mittlerweile guter und vor allem stabiler einstellung insgesamt wirklich ca. 8 monate verstrichen. (bis zum nächsten schub....

)
das dauert leider wirklich alles....

ich bin im moment auch ziemlich ungeduldig, weil meine werte wieder mal so abgefallen sind und mein befinden darunter leidet, deswegen versteh ich dich ja so gut - aber ich weiß, wenn ich jetzt wieder 25 - 37,5 µg mehr einschmeiße, lande ich in ein paar wochen wieder mal in einer saftigen überfunktion mit herzrhythmusstörungen, ruhepuls von 120 und blutdruck von 160/100 oder so ähnlich. und schneller geht es mit dem wohlbefinden in solchem fall leider auch nicht, im gegenteil, man verpasst seine "ideale zone", in der die werte perfekt gewesen wären.
also eile mit weile
liebe grüße
maerchen