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Hallo Zusammen,
ich bin heute etwas unzfrieden von einem Artzbesuch zurückgekommen und würde mich freuen nun auf diesem Weg einen Rat zu erhalten.
Vor etwa zwei Monaten bekam ich von einem Tag auf den anderen einen erhöhten Herzschlag plus Bluthochdruck, der über zwei Wochen anhielt und immer unerträglicher wurde. Ich entschied mich das beim Artz abzuklären. Meine Ärztin riet mir beim Anblick meines EKGs mich doch besser zu entspannen und beruhigen, mehr konnte sie nicht sagen. Die Blutuntersuchung ergab einen Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion, welche für sie völlig unerklärlich war, da ich ja klassische Symptome einer Überfunktion hatte. Drei Wochen später hat ich dann einen Termin beim Radiologen zur Ultraschalluntersuchung. In der Zwischenzeit wurde auch eine Untersuchung auf Antikörper vorgenommen (TPÖAK/TRAK), die negativ ausfiel (Ist eine Überprüfung auf TAK notwendig?)
Die Ultraschalluntersuchung ergab, das linkseitig meine Schilddrüse sehr klein ist und das plausibel eine Unterfuntion erklären könnte (Woher der Mangel an Gewebe kommt, konnte mir nicht gesagt werden und spiele nach Meinung des Radiologe auch keinerlei Rolle). Zurück bei meiner Internistin erhielt ich eine Anfangsdosis Thyroxin von 25xg, was ich nun seit vier Wochen einnehme. Die den vergangenen Wochen hab ich zwar nicht mehr ganz die Probleme mit meiner Herzfrequenz, aber Bluthochdruck, gewschwollener Hals, sowie chronische Abgeschlagenheit (+leichten Schnupfen/Husten) hielten an. Ich dachte es wäre nur eine Frage der Zeit bis alles verschwindet und versuchte damit zurechtzukommen. Vor vier Tagen bekam ich dermaßen Probleme mit meinem Kreislauf, dass ich erschlagen im Bett liegen bleiben musste und wenn ich aufstehen wollte mehr schlecht als recht, schwindelfrei laufen konnte. Dazu kam, dass ich überhaupt keinen klaren Gedanken fassen konnte, es war einfach nur unangenehm. Als am Sonntag noch Schüttelfrost hinzukam, war ich doch etwas beunruhigt.
Heute morgen beim meinerÄrtzin schien meine Schilderung irgendwie den Eindruck zu erwecken, dass alles psychosomatisch sei. Als ich noch von einem zwickenden Gefühl im Herz und Lungenbereich anfing, gingen bei ihr woll komplett die Klappen zu. Ich bin ehrlich gesagt etwas verunsichert, da man ja doch anfängt sich selbst zu fragen, was mit einem los ist. Ich kann mir wirklich nicht erklären was mit meinem Körper passiert. Jedenfalls kommentierte meine Ärtzin weiter, dass sie mich anhand meines Gewichtes auf die Hormondosis einstellen würden. Als ich entgegnete, dass ich momentan, wegen Verdauungsbeschwerden und den sonstigen Symptomen, keinen großen Appetit hätte und es deswegen wohl schwierig würde, das anhand des Gewichst festzustellen, schien sie noch mehr in die psychosomatische Schiene zu argumentieren.
Also irgendwie weiss ich selbst nicht mehr was ich denken soll. Leider sind meine Symptome realer als ich es gerne hätte. Deshalb bleibt mir wohl nichts anderes übrig als aus ihnen schlau zu werden.
Was haltet ihr von dieser Vorgeschichte? Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Würdet ihr mit raten die Ärtzin zu wechseln, und stattdessen zu einem Endikronologen zu gehen?
Bin für jeden Rat dankbar.
VG
Dom
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