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BeitragVerfasst: 07. Nov 2005 21:09 
hallo leute
bin letzten mittwoch operiert worden. komplette entfernung der schilddrüse. meine stimme war eine woche vor der operation plötzlich weg und vier tage vor der op hatte ich schwere probleme zu atmen. nun habe ich noch ein starkes globusgefühl im hals, aber ich kann wieder atmen. nur das mit meiner stimme wird nicht besser. ich weiss, es kann nach so kurzer zeit noch gar nicht funktionieren. kann mir jemand mut machen??
lg
karin


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BeitragVerfasst: 12. Nov 2005 19:04 
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Registriert: 07. Nov 2005 21:49
Beiträge: 40
hallo
ich bin nun nochmals. die atemprobleme sind wieder da und stärker als je zuvor. im krankenhaus wurde es mit "hysterie" abgetan. angeblich soll sich das alles mit der zeit bessern. genaueres wurde mir nicht gesagt. kennt jemand das problem, dass nach der operation solche probleme mit dem sprechen und dem atmen auftreten? die op war am 2.11.05. ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen oder einen rat geben. mit causticum d12 werde ich am montag beginnen (voher hatte es meine apotheke nicht). aber was tun gegen die atemprobleme und das "zugeschnürt" sein im hals? bitte um hilfe.
danke karin


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2005 13:01 
Hallo Karin, ich wurde im Jahr 2000 wg. SD-Carzinom operiert. Stimmprobleme hatte ich lange, mir wurde eine Logopädin empfohlen, nur waren da lange Wartezeiten. Es hat sich dann wieder gegeben, nur merke ich heute, dass ich nicht mehr lange singen kann (ich singe falsch, aber gerne). Dass die das im Spital mit Hysterie abtun (auch deine Atemprobleme) empfinde ich als Frechheit. Schau doch mal zu einem Logopäden (geht wahrscheinlich im Spital schneller) und lass dir Tips geben. Alles Gute Briggi


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BeitragVerfasst: 15. Nov 2005 15:28 
Hallo Briggi

Danke für deine liebe Antwort. Wir versuchen seit zwei Wochen eine Logopädin zu erreichen. Die einzige, die beim Telefon abhob wollte mir einen Termin in einem dreiviertel Jahr geben. Das ist natürlich eine extrem lange Zeit. Alle anderen Logopädinnen mit Kassenvertrag in meiner Nähe sind einfach nicht erreichbar. Habe jetzt schon den Logopädenverband eingeschalten und um Hilfe gebeten. Nehme seit letzter Woche Causticum D12, so wie ich es hier gelesen habe und hoffe, dass dies nun helfen wird.
Ich glaube auch kaum, dass ich hysterisch bin. Ich habe seit 14 Jahren noch Morbus Crohn (chronisch entzündliche Darmerkrankung) und bin somit vieles gewohnt und raunze sehr selten herum. Aber mein jetziger Zustand ist mir einfach unheimlich. Ausserdem ist mir ständig sehr kalt. Da ich kein Entlassungsgespräch im Spital hatte, weiss ich auch nicht, ob das alles so seine Richtigkeit hat und diese ganzen Begleiterscheinungen normal sind. Das Globusgefühl im Hals hat sich mittlerweile sehr gebessert, aber ich leide teilweise noch immer unter Atemproblemen und die Stimme macht mir sehr zu schaffen. Ich merke täglich eine ganz kleine Besserung, aber ich bin von Heilung sicher noch meilenweit entfernt.
Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du dich wieder "normal" gefühlt hast? Wie geht es dir heute? Würde mich freuen, wenn du mir weiterhin schreiben könntest.
lg
karin


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BeitragVerfasst: 15. Nov 2005 23:40 
Hallo Karin,

aus welchem Bundesland kommst du? Was ist die nächstgrößere Stadt?

Alles Liebe,

Elis


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BeitragVerfasst: 16. Nov 2005 13:03 
Hallo Karin, du schreibst nichst warum dir die Schilddrüse entfernt worden ist. Bei mir war es ein Carzinom. Mein Problem war und ist es auch noch zum Teil, dass ein SD-Carzinom nicht als der Krebs angesehen wird, der den Leuten Angst macht. ich hab u.a. von meinem damaligen Chef gehört, dass ich mich nicht so anstellen soll, weil es ist ja ohnehin nur ein SD-Carzinom. Dass meine Nebenschilddrüsen weg sind und ich mein Leben lang Calcium und Vit B zuführen muss, ich ohne diese Medikamente ersticke, (also eine ständige Lebensbedrohung für mich ist), bedenkt niemand. Besser gefühlt hab ich mich erst nach 3 Monaten, meine Stimme ist jetzt in Ordnung (nur wie gesagt mit dem Singen......). Schreib mal wieder, wenn du mehr wissen willst. Briggi


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BeitragVerfasst: 16. Nov 2005 13:04 
Ach ja, ich komme aus Linz. Briggi


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2005 12:59 
hallo

danke für eure antworten. ich komme aus wien. im spital wurde mir gesagt, dass ich keinen anspruch auf eine logopädin im krankenhaus habe. ich muss mir heraussen eine suchen.
meine schilddrüse wurde entfernt, weil sie immer grösser und grösser wurde und in den letzten beiden wochen vor der op eine massive entzündung vorhanden war. vor der op dachte man an krebs, weil sie so extrem rasch gewachsen war, aber es stellte sich dann heraus, dass sie gutartig war, jedoch von knoten übersät und viel zu gross. sie drückte die luftröhre zu und drohte das linke stimmband zu lähmen. ich wurde dann innerhalb von zwei tagen operiert. ich ging seit 7 jahren regelmässig alle drei monate in die nuk zur kontrolle. das letzte mal war ich im august dort und man sagte mir immer wieder, dass alles in ordnung sei und ich nur kein jod essen darf.
lg
karin


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2005 13:40 
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Registriert: 17. Nov 2005 13:29
Beiträge: 2
Hallo Karin,

leider hatte mich Briggis Antwort jetzt durcheinander gebracht, und ich hab mich jetzt in Oberösterreich umgesehen. Dort hätte ich allerdings etwas gefunden - du müsstest dich dazu in einem Krankenhaus dort (näheres schreibe ich dir) vorstellen am Dienstag 22.11. vormittags, dich nochmals genau untersuchen lassen, und anschließend würde, falls erforderlich, eine Therapie eingeleitet werden. Die Zusage hab ich heute per Mail bekommen. Mail mir bitte, falls du dennoch Interesse hast, bzw. auch falls du keínes hast, an achimh@gmx.net, dann schreib ich dir die genauen Daten und den Namen des Arztes und des Krankenhauses. Es geht dort auch als Kassenpatientin, habe ich gefragt.
Die Mailadresse ist eine alias-Adresse, möglicherweise ändere ich sie in ein paar Wochen (falls ich Spam bekommen sollte)

Liebe Grüße,

Elis

PS: dachte, wenn man ein Profil hat, kann man persönliche Nachrichten verschicken hier, hab mich jetzt extra angemeldet, scheint aber leider nicht zu gehen.


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BeitragVerfasst: 01. Feb 2006 11:59 
hallo, ich bin auf die site gestossen, nachdem ich das internet nach dem thema " stimmband und kehlkopflähmung nach sd op " durchforstet habe.
1995 wurde bei meiner mam die sd zur gänze entfernt. im jahr darauf wurden methastasen auf den lymphen entdeckt und auch diese entfernt, mit dem resultat, daß sie danach unter enormer atemnot und herzproblemen litt. im juni 97 wurde sie b den stimmbändern operiert, ohne besserung. atemot wurde immer kritischer und bis zum letzten jahr eine neuerliche op unaufschiebbar. seitdem ist die "luft" beinahe perfekt, die stimme aber komplett weg. nach unzähligen therapien bei logopäden und untersuchungen nun gestern die niederschmetternde diagnose: beidseitige stimmband- und kehlkopflähmung und ein höhrdefizit von 70%.
meine mam ist erst 49 jahre alt. nicht nur die tägliche unterhaltung ist für sie zur qual geworden, was mindestens so schlimm ist, sie muß in frühpension gehen!!!!!!! ich habe hier von einem medikament gelesen causticum d12, was ist das und wie ist der erfolg wirklich zu bewerten? gibt es irgendeine hilfe? eine möglichkeit? hoffnung? meine mam liebt das leben aber ich weiss, daß sie sehr darunter leidet!! bitte um die kleinste mögliche info zur hilfe
ganz herzlich grüßt euch alle caroline aus kärnten


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