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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 10. Mai 2016 9:05 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Ach ja..und Aprilwetter macht auch Stimmungsschwankungen! An einem Tag kann man Bäume ausreissen udn dann verschläft man fast ne ganze woche wieder. Versuche mit Blumen, Spaziergängen ins Grüne, Licht und Farben dir gutzutun..täglich aktiv. Gartenarbeit ist klasse:)


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 21. Mai 2016 19:52 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
so, wieder mal ein Update von mir...Tag 28 mit 125mcg. Termin beim Nuk leider erst in 2 Wochen...aber passt dann eh für die BE.

Befinden geht so. Augenbrennen hab ich ganz stark immer wieder und Grübeleien, Konzentrationsstörungen...teilweise Ängste...es ging mir mal so gut bei 88/100mcg - das will ich bitte wieder und zwar dauerhaft.

Hab in 2 Wochen auch einen Termin bzgl. Info Amalgamentfernung.
Mein HPU Test war ja positiv...das behandel ich aber momentan nicht, weil der Arzt meinte ich soll mir vorher überlegen die Amalgamplomben raus zu tun...das sind aber soviele :( wenn das dann auch keine Besserung bringt...oder womöglich noch mehr Verschlechterung :( ist ja auch ganz schön umstritten...
Außerdem bilde ich mir sämtlich Krankheiten ein, die ich auf google finde...


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2016 17:34 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
muss sagen, meine Beschwerden werden echt nicht mehr weniger...mir kommt vor seit der letzten Steigerung hat sich gar nichts gebessert, eher verschlechtert...hab totale Stimmungsschwankungen...vielleicht doch zuviel für mich?

ich pack das nicht mehr :(


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 27. Mai 2016 8:19 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
So, jetzt sind schon 5 Wochen um und seit der Steigerung wurde alles noch schlimmer. Bin total weinerlich von einer Minute auf die nächste...das ist kaum auszuhalten. Denke fast die Erhöhung war wirklich Zuviel für mich - 112,5 hätten vielleicht gereicht...hoffe der nuk kann mir nächste Woche weiterhelfen :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 03. Jun 2016 3:25 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Tut mir leid!


Wenn wir das alles so berechnet haben, dann solltest du durchhalten. Das Problem ist dass man soviele Monate udn jahre sogar Jahrzehnte(teilweise) mit insuffizienten (meist zu niedrigen) Dosierungen leben kann, weil die SD soviel Speicherkapazität hat und dann noch soviel Kompensationstechniken automatisch inkraft treten BEVOR dann alles wirklich spürbar wird. Wenn dann ist die Situation schon fortgeschritten ist, sind Folgeprobleme oft schon manifest geworden.

Wer dann nur logisch, monokausal und linear denkt, der meint die höhere Dosis sei Schuld..denn es ging ja sooolange super mit der niedrigeren. Ja sogar viele Ärzte meinen dann tatsächlich ihre Patienten mit den niedrigeren Dosierungen besser zu behandeln...das ist ein Teufelskreis.

Und später wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann machen die meisten eine Ärzteodyssee durch. Gute Ärzte steigern dann (endlich wieder) und sie anderen lassen sich wieder von den vielen Symptomen ins Bockshorm jagen und senken wieder...da kommt mancher Patient gar nicht mehr raus aus dem Teufelskreis.

BLEIB standhaft. Versuche auch beim Arzt nicht Interpretationen zu kommunizieren. Der Arzt soll objektiv draufsehen. wenn er die Dosis dann reduziert, weil du offenbar leidest, dann war dein jetziges Durchhalten evt umsonst.

Lass auch mindestens einen ganzen Tag das Thyroxin weg vor der Blutabnahme. Wenn es dir dann noch schlechter geht, dann wäre da ein zeichen dass du MEHR Thyroxin benötigst.

Es macht meist gar nix wenn man einige Monate mehr Thyroxin einnimmt...meist fühlt man sich besser. Leider wird es in Fortgeschrittenem Zustand immer schwerer zu steigern. Viele Patienten erreichen dann gar nicht mehr ein vernünftige Zieldosis.

Ich habe unsere Rechnungen nicht mehr im Kopf. Gabs Gründe anzunehmen, dass diese Dosis wirklich zu viel sein könnte? Dann würde ich es normalerweise nicht raten.

Viel Erfolg! Entspann dich bewusst vor dem termin, versuche positiv zu denken. Ein bischen Bewegung vor dem termin hilft auch. Baldirnatropfen 20 Stk helfen mir dieses lampenfieber loszuwerden. Dann bleibt auch die Schilddrüse entspannter. Lächle wenn möglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 05. Jun 2016 18:42 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Hallo,

war letzte Woche beim Nuk...hatte die Werte unter LT 100 mit und nehme ja nun seit über 6 Wochen 125.
Befund bekomme ich diese Woche. Antikörper hab ich ja keine, somit nur normale Blutwerte und Ultraschallbefund. Er meinte meine Schilddrüse wäre klein - Rest sehe ich dann im Befund.
Leider war ich zwar schon 2 oder 3 Mal beim Ultraschall, aber es hieß immer nur alles ok (letztes Mal letztes Jahr im Mai...) somit weiß ich jetzt nicht, ob sie klein ist wegen Hashi oder event. immer schon klein war.

Seit der Einnahme von 125 (bzw. 1 Woche danach) hab ich nur noch Verschlechterung... Augenbrennen, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungschwankungen, das Gefühlt,dass das alles nicht mehr wird, suche regelrecht Krankheiten bei jedem kleinen Zimperlein, Panik und Ängste, hoher Ruhepuls, starkes Herzklopfen ... Müde bin ich nicht wirklich. Schlafe schlecht, werde oft wach und schwitze oft in der Nacht, dass ich dann aufwache weil es plötzlich so kalt wird.
Weiters hab ich noch viel weniger Appetit und häufig und weichen Stuhlgang (normal hatte ich damit noch nie ein Problem, eher in die andere Richtung). Lt. Waage habe ich auch abgenommen...

Er meinte, dass die 125 vielleicht etwas viel sind (was ja auch schon meine Vermutung ist).
Gegen Abend wird es meist besser (bis auf die Nacht dann)...

Ich bin schon gespannt auf seinen Befund, er rät mir sicher zum senken...event. versuch ich dann mal um 6,25 zu senken.
Hatte jemand ähnliche Erfahrungen bei zuviel (also nicht unbedingt ÜF, nur zuviel...)?

Hoffe das wird wieder...diese Stimmung hatte ich noch nie. Nichtmal vorher in tiefer UF.
Wir fahren nächste Woche in Urlaub, hatte eigentlich gehofft, dass es bis dahin besser wird...

Freue mich auf eure Antworten!
LG Chelsea


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 05. Jun 2016 20:20 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Die Hormone SCHWANKEN anfangs hin und her nach einer Dosiserhöhung. Ich stelle mir das gern so vor wie ein Mobilee in das ein Windstoss eingefahren ist. Es hat einen Grund warum man 6 WOCHEN warten sollte bis eine Blutbildkontrolle nach Dosissteigerung empfohlen wird. Man leidet an Anfangsverschlimmerungen, die teilweise wie ÜBERfunktion und teilweise wie UNTERfunktion wirken, gern im Wechsel, Hin und Her.

Deine Schilddürse wird in Laufe der höheren Substitution langsam mit der Eigenproduktion weiter zurückfahren, aber nicht ganz aufhören. Es ist normal dass man bei Dosiserhöhungen anfangs mehr die ÜberfunktionsSYMPTOME hat, also vermehrter Stuhlgang und vermehrtes Ausscheiden von Wasser. Dann drosselt der Körper die Enzymtätigkeit, nennt sich Feedback hemmung..und so wird weniger fT3 aus den mehr an fT4 gemacht. Zuviel fT4 bewirkt also dass das eigentlich stoffwechselaktive Schilddürsnhormon ft3 WENIGER bebildet wird. Also erleidet man dann obwohl man MEHR SD-HORMONE substituiert dann pklöätzlich eine UNTERFUNKTION kurzzeitig!!!! Da wird jeder Patient meschugge, wenn er das zu genau nachvollzieht. Also besser diese wochen nach der Dosissteigerung abhaken...kannst gern Buch führen...und versuche aktiv zu werden in Bewegung zu bleiben..aber NICHT ständig Gedanken machen. Die machen Dich nur verrückt, bringen dir nix.

Du nimmst jetzt ab...ist das vergleichsweise gut oder nicht so gut für Dich?

Wenn du vorher eher unter leichter Verstopfung gelitten hast und viel wasser gespeichert, Heisshungerattacken udn daher etwas Gewicht zugelegt hast, was übers Normalgewicht hinausgeht...so sind das zwar etwas stürmische aber tendentielle doch erwünschte Symptome.

Wieviel wiegst du jetzt?

Bitte schliesse nicht sofort auf Überdosierung. Das kann alles noch der Steigerungseffekt sein. Kannst du den erhöhten Bewegungsdrang nutzen indem du einfach deine Hausputzaktionen udn Gartenarbeite etwas forzierst, Tänzchen vorm Küchenradio machst und was immer dir einfällt.

Da kommen jetzt gute Hormone rein die dein Körper wirklich SEHR nutzbringend einsetzen sollte. wenn man vorher kaum noch kraft hatte und sich ein Coachpotaoeleben angewöhnen musste...der muss jetzt aufgerüttelt werden vom Sofa. Und je mehr du dich mit aktivität ablenkst umso weniger denkst du über Krankheiten nach, umso mehr kann dein kreislauf auch passiv mithelfen eine bessere Konstitution aufzubauen udn nicht nur dein herz, das evt allein etwas aus der Puste kommt....wenn es alles allein machen muss.

ich bin gespannt auf deine Werte. wenn die SD jetzt erstmals als KLEIN tituliert wurde, dann macht es auch Sinn die TPO-Antikörper nachzubestimmen. Manchmal ist auch ein autoaggressiver schub für heftigere ÜBERfunktionssymptome verantwortlich. Das ist sogar öfter die Ursache als wirkliche ÜBERdosierung. Also wenn du erhöähte TPO-antikörper jetzt hast dun dein SD KLEIN ist...dann sollten evt wirklich zu heftoge ÜBERFUNKTIONSsymptome rein autoaggressiv begründbar sein. Aber lass und nochmal anhand deines aktuellen geiwchtes ausrechnen ob 125µg wirklich schon zu viel sein KÖNNTE für Dich.

Und wenn man ein paar Monate mehr Thyroxin einnimmt also man eigentlich bräuchte gibt es viele Kompensationsmethoden des körpers udn zuallererstmal wird einfach NUR der SPEICHER aufgefüllt. NUR zu hoher fT3 muss dir Sorgen bereiten...Wenn TSH zu niedrig und fT4 zu hoch ABER dein fT3 IN der Norm..dann liegt noch keine echte ÜBERFUNKTION vor.

Man muss auch was Einstecken können bei der Dosisfindung. Gib nicht bei jedem Zipperlein Anlass die Dosis zu hinterfragen,. Viele bekomemn da ständig die Dosis geändert und werden nach einiger zeit als "NICHTEINSTELLBAR" diagnostiziert. Das solltest du vermeiden helfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 05. Jun 2016 21:18 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Ich habe immer noch mein gleiches Gewicht, seit Jahren - habe durch die SDU nicht zugenommen, deshalb wundert mich die Abnahme auch etwas.

Aktuell wiege ich 68kg.

Antikörper wurden vor 6 Wochen gemacht, da war nix.

Ich warte mal die Werte ab...mal schauen was kommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 06. Jun 2016 6:35 
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Registriert: 25. Nov 2015 14:21
Beiträge: 48
Schon wieder eine halb schlaflose Nacht und vollkommen gerädert... :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: SDU und HPU?
BeitragVerfasst: 07. Jun 2016 13:02 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Lass dir ultraniedrigdosierte Serotoninwiederaufnahmehemmer verschreiben. Nur 7,5 mg zum Schlafengehen eingenommen und ich schlafe wie ein Bär.


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