Heidi09 hat geschrieben:
Hallo,
habe den Bericht von Rosenblatt gelesen.
Möchte dazu meine Geschichte erzählen:
Habe vor ca. einem 3/4 Jahr durch eine Routineuntersuchung erfahren, dass ich an Hashimoto leide. Meine Werte ft4 war im Normbereich, ft3 zu niedrig, TSH bei 28, jedoch keinerlei Symptome. Die Empfehlung der Ärzte
war sofort Medikamentation, und Hashimoto unheilbar. Da ich meine Krankheit nicht annehmen wollte, wollte ich kämpfen.So habe ich mich intensiv damit beschäftigt. Habe meinen Lebensstil total umgestellt, keinen Stress,keine Psychische Belastung, Ernährungsumstellung mit 3x wöchentlch Fish, viel Obst und Gemüse, wenig tierische Fette, viel Bewegung - jeden zweiten Tag 1 Std. Walken und TCM mit Kräutergranulat. Die Empfehlung der Medikamentation durch das KH habe ich strikt abgelehnt. Bei meiner dritten Nachkontrolle vor 14 Tagen sind nun meine Werte ft4 und ft3 im Normbereich, TSH bei 6, Beurteilung und Empfehlung durch das KH: deutliche Besserung der Werte, Beobachtung - keine Medikamentation.
Ich glaube es muss jeder für sich selbst entscheiden was für ihn richtig ist und nach seinem Gefühl gehen.
LG Heidi
guten morgen heidi !
ich möchte nicht näher auf rosenblatt bzw rose (welche große unruhe ins forum gebracht hat) eingehen.
ein TSH von 6 ist bereits eine starke UF und gehört normalerweise mit hormonen behandelt. hast du keinerlei symptome?
du hast schon recht, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte was für ihn richtig ist, aber er sollte auch durch unqualifizierte aussagen nicht anderen schaden, die unwissend sind und hier hilfe suchen. (noch dazu wie schon erwähnt unter falschen namen).
ich hatte z.b. einen TSH von über 7 und kam mit einer lidlähmung ins spital, mein körper machte schlapp und wurde durch zuwenige hormone, die den körper steuern unterversorgt. damal musste ich leider 2 wochen auch einen termin auf der sd-ambulanz warten und bekam wärend dieser zeit keine hormone, weil man den befund der NUK abwarten wollte.
nach 2 wochen war mein TSH auf ca 3 gesunken, ohne dass ich etwas an meiner lebens- bzw. essensweise verändert hatte - ohne hormone. die ärzten meinten daraufhin, ich brauche weiterhin nichts einzunehmen - wodurch sich aber meine symptome (jahrelange panikattacken) keineswegs verbesserten. mein TSH schwankte weiterhin mal hoch, dann tief - meine SD leistete schwerarbeit.
ich landete dann hier im forum, wo ich viel über hashi gelesen hatte und auch, dass ein TSH von 2,5 mit symptomen bereits behandelt gehört. ich suchte mir eine gute ärztin, welche mir sofort und ohne mit der wimper zu zucken hormone verschrieb - und dann erst ging es mir langsam besser und besser. ich kann nur jedem auch das buch "leben mit hashimoto empfehlen" - welches sehr viele infos enthält und einiges gut erklärt.
ich wünsche dir alles gute
MAUS