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[quote="Susanne in France"]Waehrend der Kindheit sorgt das GH dafuer dass wir wachsen , und wenn wir erwachsen sind dann ..... repariert es uns gewissermassen . Wir brauchen unser Leben lang GH ....
Liebe Susanne,
hab mich mittlerweile schlau gemacht und gegoogelt, die links von Norbert, der mich anscheinend für bescheuert hält, weil ich nicht wußte, daß Wachstumshormone auch im Erwachsenenalter eine große Rolle spielen hab ich noch nicht besucht, mach ich aber noch. DAnke für die links auf diesem Weg an NORBERT!
Da Du Dich anscheinend gut auskennst möchte ich dir einen nicht unwichtigen teil meiner krankengeschichte erzählen, vielleicht bringt er dich auf eine spur, die ich noch nicht entdeckt habe, bzw. bestärkt dich in dem GH Verdacht. Ich zerbrech mir nämlich nach einem jahr immer noch den kopf, ob ich oder die ärzte vielleicht etwas übersehen haben.
Meine Symptome, starke innere Unruhe (geht vom Solarplexus aus), starkes durstgefühl nachts, auch oft schlaflos nachts, nicht belastbar und die dünne schlaffe haut hab ich seit Ende 2004. Je größer die innere Aufregung, je größer der durst nachts, je schlaffer der körper - als würde ich permanent wasser verlieren.
frühling 2006 Diagnose Hashimoto. Seitdem nehme ich Schilddürsenhormone.
Im November 2006 hat mich mein Endokrinologe ins Spital eingeliefert. Er wollte einen Fastentest machen lassen. 3 Tage lang, um auszuschließen, daß ich keinen Tumor in der Bauchspeicheldrüsen habe, der wie verrückt Insulin produziert und ähnliche symptome verursacht.
Damals hatte ich zwar noch 4 kilo mehr, dennoch war ich darüber nicht glücklich. Wolte nicht abnehmen. Ließ mich aber darauf ein. Schon am ersten Tag ging es mir sehr schlecht. (Dabei hab ich vor Jahren mal 7 Tage gefastet und in dieser Zeit geprobt und voll gearbeitet! fühlte mich blendend) Am zweiten Tag wurde sporadisch mein Herz untersucht, wo festgestellt wurde, daß ich einen kleinen Perikarderguß am Herzen habe. (Mittlerweile war ich schon öfters bei Kardiologen, er ist wohl wirklich nur ganz klein und kann an meinen Symptomen nicht schuld sein)
Da es mir zu diesem Zeitpunkt schon sehr mies ging, mein blutzuckerspiegel aber nocht nicht schon so tief gefallen war, daß man solch einen Tumor annehmen konnte, brach ich den Test ab. Ich war mir instinktiv sicher, diesen Tumor nicht zu haben und hatte nicht das Gefühl meinem Körper gutes zu tun, wenn ich noch weitere 1 1/2 Tage fasten würde.
Ich ging nach Hause und es ging mir schlechter und schlechter. Als es mir ein wenig besser ging, kam ichauf die verrückte Idee Yoga gehen zu wollen. Schon beim Umziehen merkte ich, daß das nicht zu realisieren ist. Meine Trainerin schickte mich nachhause, sie war geschockt, da ich todkrank aussah.
Zuhause bekam ich höllische Magenschmerzen und Fieber. Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, ich ließ noch eine Magenspiegelung machen um sicherzugehen, daß alles ok war. MIr ging es einfach noch nie so mies und ich wollte sicher gehen. Spiegelung ergab nichts.
Da ich noch schwach war blieb ich fast eine Woche im Bett, las und schlief viel.
Am Ende Woche merkte ich wie es mir immer besser ging. Und zwar nicht nur einfach gut, sondern phantastisch, wie lange bevor Hashimoto ausbrach.
Ich ging wieder zum Yoga. Genau eine Woche nachdem mich meine Trainerin heimschickte. Meine Trainerin konnte kaum glauben was sie sah. Ich sah toll aus, ganz gesund, und vor allem als hätte ich 4 kilo zugenommen (und das nach dem Fasten!) , mein Körper war wieder fest, plötzlich sah ich wieder so aus wie früher und fühlt mich auch so. Ich hatte wieder Energie, die innere Unruhe war wie weggeblasen (wie aber auch schon während des Fastens im Spital). Der Körper sah aus, als hätte jemand Wasser eingelassen!
Mit jedem Training (ich tanze) fühlte ich mich besser, meine Muskeln kamen wieder zurück und der Körper wurde fester und fester. Mein Freund witzelte noch und meinte ich wäre die Antiwerbung für Fitneßstudios: "Fühlen sie sich krank? Haben sie einen schlaffen Körper? Legen Sie sich eine Woche ins Bett , machen Sie nichts und Sie stehen auf wie ein Supermodel!"
Der ganze Spuk hielt genau 10 Tage! Dann plötzlich kam die innere Unruhe wieder und ab diesem tag konnte ich zusehen, wie mein Körper wieder in sich zusammenfiel. Ich war so enttäuscht wie noch nie in meinem Leben.
Und ab dann gings richtig los. Mein Körper verlor nochmehr wasser, ich verlor noch mehr an gewicht, andere symptom kamen dazu - seltsame bauchschmerzen (hab aber auch Darmspiegelung gemacht, da war auch alles ok), die aber längst wieder weg sind.
Meine Erklärung war (weil vor zwei wochen auch für kurze zeit mein körper wieder "etwas" fester wurde und auch die Unruhe weg war, nachdem ich eine halbe 25er erhöht hatte, hielt aber nur 6 tage), daß es mit den SD HOrmonen zu tun haben muss. Da ich im krankenhaus und dann zuhause nur lag, kaum aß, der Stoffwechsel runterfuhr und er vielleicht genug hormone hatte. Dann, als ich wieder yoga machte, tanzte, er wieder zuwenig hatte und alles von vorne begann. Die endokrinologen sagen aber, daß das nicht sein kann. Meine Werte wären immer in einem bereich, der einen nicht in der Unterfunktion sein läßt.
So, dieses Wunder, das letzten November passierte und mich 10 Tage lang gesund fühlen ließ, wollte ich Dir noch mitteilen. Ich danke Dir sehr für Deine Bemühungen.
Und ja, Angst war immer ein Thema, aber daß ich psychisch so gar nicht mehr belastbar bin (aber nur in den phasen wo die innere unruhe sehr stark ist), ist erst seit drei Jahren so. davor halt nur in situation, in denen es darum ging leistung zu bringen oder in anderen bestimmten situationen, wo man eben manchmal angst hat oder aufgeregt ist.
Einen lieben Gruß in die schönste Stadt der welt!Eine sehr gute freundin von mir lebt in Paris (also fast , in Puteaux) und ich liebe diese Stadt!
Merci!
A bientot,
Lilly
PS. war heute bei einer sehr guten Gynälologin, die mein Blut auf alles mögliche testen läßt, also Cortisol wert.
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