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| Schluckbeschwerden bei Struma nodosa https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=9&t=848 |
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| Autor: | Delta66 [ 05. Mai 2005 11:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Schluckbeschwerden bei Struma nodosa |
Liebes Forum! Bei mir wurde kürzlich Struma nodosa mit starker Vergrösserung der Schilddrüse u. dazu linkseitig ein Kalter Knoten, sowie eine latente Überfunktion festgestellt! Operationstermin am 1.Juli wurde mit der Chirurgie im AKH bereits vereinbart! Hatte bisher keinerlei Beschwerden, habe jedoch seit heute Schluckbeschwerden. Meine Frage dazu: Gibt es wirksame Medikamente um die Schluckbeschwerden bis zur OP zu verringern u. welche Nebenwirkungen haben diese? |
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| Autor: | miriam [ 08. Mai 2005 14:11 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Harald aus Wien, Ich kann dir leider keine Medikamente empfehlen, die deine Schluckbeschwerden verringern könnten. Wirklich helfen kann dir da nur eine Operation Ich spreche aus eigener Erfahrung, da ich selbst wegen einer Struma multinodosa operiert worden bin. Die Operation selbst war gut zu verkraften, im Gegensatz zu den Problemen, die ich durch die Struma vor der OP hatte. Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Schwindel. Du kannst dich schon auf die Zeit danach freuen, wenn alles wieder im Lot ist. Vorausgesetzt du wirst gut eingestellt. Die SD-Hormonwerte im Blut werden nur auf den Verdacht hin, dass etwas mit der SD nicht in Ordnung sein könnte, bestimmt. Bei der Vorsorgeuntersuchung ist die Bestimmung nicht inkludiert, was sicher verbesserungswürdig wäre. Im Klartext: wenn ich wissen will, ob ich richtig mit SD-Hormonen eingestellt bin, kann ich das nicht innerhalb der Vorsorge machen lassen. Du schreibst im sd-krebs.de Forum: >Übrigens, bei uns in Österreich war bzw. ist es üblich, nach gewissen Operationen direkt vom Spital in ein Erholungsheim der Krankenkasse zu fahren. < Es müsste richtig heissen, bei uns in Wien oder Niederösterreich ist es üblich... Beitragszahler im Westen können von solchen Vorgangsweisen, wie du sie beschreibst, nur träumen. Mussten die westlichen GKKs doch den maroden östlichen GKKs ihren Überschuss überweisen, den die im Westen dann wieder, nach langem Streit, durch ein Urteil des Obersten Gerichthofs zurückerstattet bekamen. Ich weiß von vielen Erzählungen, wie schwierig es für Kurbedürftige im Westen ist, eine Kur bewilligt zu bekommen. Das musste ich noch berichtigen. Für deine Operation alles Gute miriam (zur Hälfte Wienerin, durch das Blut mütterlicherseits. zwei meines Nachwuchses sind dem Charme der Stadt erlegen und dort verblieben). |
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| Autor: | Delta66 [ 09. Mai 2005 9:20 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Miriam! Recht herzlichen Dank für Deine Antwort, hatte schon gar nicht mehr gehofft von irgendjemanden hier eine Antwort zu bekommen. Die von Dir angesprochenen Beschwerden vor der OP habe ich zum Glück noch nicht, habe nur ab u. zu Schluckbeschwerden. Psychisch schaut es da anders aus, meine letzte OP war am Blindarm in meiner Kindheit. Es ist nicht so das ich mich davor fürchte, aber die Ungewissheit ob der Knoten gutartig sein wird oder nicht beschäftigt mich immer mehr, ebenso der Gedanke an die Vollnarkose u. was da alles sein kann! Naja, es wird sicher alles gutgehen! Liebe Grüße, Harald |
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