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| Operation Thyreoiditis Hashimoto und Knoten linksseitig https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=9&t=3074 |
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| Autor: | Babsi2 [ 09. Okt 2007 18:16 ] |
| Betreff des Beitrags: | Operation Thyreoiditis Hashimoto und Knoten linksseitig |
Bei mir wurde vor ca. 3 Jahren eine Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt. Seither nehme ich 0,1 mg Thyrex, wobei die Dosis von Anfangs 1/4 Tablette mittlerweile auf 1 Tablette gesteigert wurde. Mein TSH-Wert liegt bei 0,31.(ist das zu niedrig?) Mein Befund: Die SD-Szintigraphie zeigt bei etwas reduzierter Hintergrundaktivität eine kräftige und homogene Tracerananreicherung im Bereich des rechten SD-Lappens, links kommt lediglich im caudalen Drittel spärlich Aktivität zur Darstellung. Im mittleren und cranialen Drittel kommt deutlich vermindert Aktivität zur Darstellung. zuletzt euthyreote Stoffwechsellage unter Substitutionstherapie, Thyreoiditis vom Typ Hashimoto, sonographisch nodulär imponierendes Areal im linken SD-Lappen, szintigraphisch Mindestspeicherung links im cranialen und mittleren Drittel. Aufgrund der Mindestspeicherung links eine relative OP-Indikation vorliegend. Ich verstehe zwar nicht genau, was das alles zu bedeuten hat, aber aufgrund der Erklärungen der Ärzte habe ich in 6 Wochen einen OP-Termin im Krankenhaus Wr.Neustadt. Da eine Bösartigkeit nicht ausgeschlossen werden kann und der Knoten im Laufe des Lebens zu 99% bösartig werden würde, wenn er nicht entfernt wird haben mir die Ärzte dazu geraten (auch aufgrund meines Alters: 28 J.). Bei der OP wird der linke SD-Lappen entfernt und falls bei der OP im rechten Teil auch Knoten entdeckt werden wird dieser auch gleich entfernt, da das Risiko laut Erklärung der Ärzte bei einer OP nicht so hoch ist wie bei 2 OP's (bezüglich Stimmband), da irgendwann noch eine zweite OP notwendig werden würde. Das entscheiden die Ärzte aber erst direkt bei der OP. Da ich einen Druck im Hals spüre, der sehr unangenehm ist und auch nicht besser wird, hoffe ich, dass durch die Entfernung mein Wohlbefinden wieder besser wird. Ich leide auch immer wieder unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressiven Zuständen, Gereiztheit, was ich alles mit der Schilddrüsenerkrankung in Verbindung bringe. Kann das nach der OP besser werden? Wie wirkt sich das auf den Körper aus, wenn die ganze Schilddrüse entfernt wird? Zumindest der Druck im Hals und die Halsschmerzen sollten nach der Operation bzw. nach der Abheilung weg sein, oder? Ich hoffe, hier in diesem Forum einige Antworten auf meine Fragen zu finden! Für Rückmeldungen bin ich sehr dankbar! |
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| Autor: | Ildiko [ 10. Okt 2007 10:12 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo! Wie groß ist eigentlich dein Knoten?Szintigraphisch ist der Knoten/die Knoten kalt ,warm oder heiß? Was ist bei der Szintiegraphie rausgekommen? Ist der Knoten/die Knoten sonographisch (ultraschallmäßig) echoarm,echoreich,echonormal oder echokomplex? Ich habe seit 11 Jahren Haschimoto. Im Juli/September wurde ein kalter,echoarmer Knoten mit DM 12 mm links cadual am Übergang zum Isthmus gefunden. Ich werde mich operieren lassen, und lasse die ganze SD rausnehmen. Wo bist du zuhause? Ich war auch im KH Wr.Nst. zur Unteruchung.Ich bin (heute 10.Okt.) 35 Jahre jung,und möchte die OP so schnell es geht,denn die Sorgen werden nicht besser. Das mit deinen Beschwerden:bist du eigentlich von den Hormonen her (Thyrox oder Euthyrox) richtig eingestellt? Wie sieht dein Blutbild (TSH...) aus?Ich hoffe,dass die chronische Halsschmerzen nach der OP verschwinden. Liebe Grüße Ildikó |
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| Autor: | Babsi2 [ 10. Okt 2007 20:05 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo! Vielen Dank für deine Antwort! Der Knoten ist kalt, da ich eine Unterfunktion habe. Mein Befund war: Der rechte SD-Lappen mißt rund 14x13x46 mm, der linke rund 14x14x44 mm. Links im mittleren Drittel ein inhomogenes nodulär imponierendes Areal mit echoärmeren Saum und einem max. DM von 12 mm. Was auch immer das genau bedeutet. Ich denke schon, dass ich halbwegs richtig eingestellt bin, wie gesagt ich nehme 1 Tablette Thyrex täglich. Im Februar war mein TSH 3,20 mIU/l T3 137 ng/dl T4 9,0 ug/dl Danach musste ich allerdings die Dosis von einer 3/4 Tablette auf 1 erhöhen, da der TSH-Wert zu hoch war. Bei der letzten Blutabnahme wurde leider nur der TSH ermittelt, der war nun 0,31 mIU/l , das passt angeblich. Ich habe mir aber gedacht, ich will momentan da nicht länger nachbohren, denn nach der OP muss ich sowieso wieder neu eingestellt werden. Momentan in den letzten Tagen habe ich auch keine Beschwerden, aber das wird sich wahrscheinlich wieder mal ändern. Ich bin in der Nähe von Wr. Neustadt zu Hause, und du? Was bedeutet echoarm,...? Hast du keine Beschwerden? Wieviele Tabletten musst du nehmen? Hast du schon einen OP-Termin? Liebe Grüße Babsi PS: Heisst das du hattest heute Geburtstag? In diesem Fall wünsche ich dir alles Gute! |
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| Autor: | Ildiko [ 12. Okt 2007 14:27 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Babsi! Danke für dein Glückwunsch,sehr lieb von Dir! Sorry,dass ich mich erst jetzt melde,hatte aber ziemlich zu tun. Sonographisch (d.h. ultraschallmäßig) kann ein Knoten echoarm,echonormal,echoreich und echokomplex sein, szintigrafisch kalt,warm oder heiß. Ich habe etliche Beschwerden...Globusgefühl, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, blitzartige "Sekundenschmerz" im Kehlkopfbereich, ständig verschleimte und trockene Nasen-und Rachenschleimhäte....(und die ständige Kopfschmerzen,Wadenkrämpfe,Schwindel weiß ich nicht ob von der SD kommen) Ich nehme schon seit ca.10 Jahren 125 mg Ethyrox. Ich habe gestern einen OP-Termin bekommen,ich werde von OA Dr.Klein in Wiener Neustadt operiert. Ich bin aus Ternitz, arbeite in Leobersdorf, wenn du willst,können wir uns mal treffen,schreib mir ein Mail: ildiko@ternitz.net In dein Mail kannst du mir schreiben wann du deinen Termin hast. Liebe Grüße: Ildikó |
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