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 Betreff des Beitrags: zuerst MB dann OP
BeitragVerfasst: 21. Feb 2006 13:59 
Nachdem meine Symptome wie Herzrasen, Unruhe, Nervösität, Aggressivität, Augenprobleme, Verdauungsprobleme, Zyklusstötungen,Muskelschwäche,Unbelastbarkeit usw. 1 Jahr nicht erkannt bzw. ernst genommen wurden hatte ich Glück und kam doch zum richtigen Arzt. Er stellte MB fest und ich wurde 2 Jahre mit Prothuicil u. Inderal leider erfolglos behandelt. Daraufhin wurde die SD am 20.1.06 total entfernt. Nach der OP ging es mir sehr gut, alle meine Beschwerden waren weg. 1 Woche nach der OP begann ich mit der Einnahme von Euthyrox 100 ( wurde stufenweise auf 150 gesteigert ) ( hatte laut Labor starke Unterfunktion ) 2 Tage nach der ersten Hormoneinnahme waren meine "treuen" Symptome der Überfunktion wieder da, zwar in abgeschwächter Form aber sie sind da. Erklären warum ich o h n e SD Überfunftionssymptome habe konnte mir keiner.
Nach Blutabnahme vor 1 Woche - noch leichte Unterfunktion u. Umstellung auf Thyrex 0,16.
Habe Thyrex jetzt 3 Tage genommen und konnte heute Nacht nicht schlafen, ich war putzmunter! (ich hatte noch nie in meinem Leben Schlafprobleme )
Im Spital sagt man mir immer ich muss Geduld haben - ja aber wie lange noch bitte ?????
Wie lange dauert jetzt die Einstellung mit den Hormonen u. wieso habe ich diese verdammten Überfunktionsymptome ????
Ich wäre für jeden Trost,Hinweis oder Erfahrung sehr dankbar.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Feb 2006 14:57 
Offline

Registriert: 05. Nov 2005 19:32
Beiträge: 47
Wohnort: Wien
Hallo,
war jetzt länger nicht im Forum und hab den Eintrag erst jetzt gelesen.
Mir wurde bis auf einen kleinen Rest links am 13.09.05 die SD entfernt. Nach der OP gings mir recht gut, danach massiv in die UF gerutscht. Sechs Wochen nach der OIP bekam ich dann Thyrex 0,1 mg halbe Tabl tgl verordnet.
So gehts mir jetzt mehrs als 5 Monate nach der OP schon sehr gut (zwischenzeitlich hatte ich schon mit den diversen Problemen, Herzrasen , Schweissausbrüche, Panikattacken, Schwindelanfälle, Schlaflosigkeit etc. zu kämpfen) Schwindel kam von der HWS bin da jetzt in Behandlung und geht dahingehend wieder recht gut) zugenommen hab ich auch nicht, die anderen Symptome sind großteils auch wieder vewrschwunden nur die Schlaflosigkeit ist geblieben. Ich nehm seit einiger Zeit ein leichtes Schlafmnittel abend und komm so recht gut über die Runden. Nachdem ich mich schön langsam recht gut fühle möchte ich das allmählich ausschleichen lassen.
Ich habe gemerkt dass bei allen SD-Erkrankungen eigentlich nur eines wichtig ist Geduld, Geduld und wieder Geduld. Egal welche Symptome auftreten es wird immer leichter und worauf ich ganz besonders achte ist, dass ich das Thyrex morgens wirklich nüchtern nehme , eine halbe std danach erst mein Blutdruckmittel und dann nochmal a viertelstd warte bis ich frühstücke. Klingt a bissl mühselig aber in der Zwischenzeit habe ich mich dran gewöhnt und i merk dass es mir immer besser geht.
Kann dir also nur raten, geduldig sein und selber bissl akiv zu werden (Sport ...) dann gehst langsam aber ischrer wieder aufwärts.
Liebe Grüße Sylvia


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 Betreff des Beitrags: Re: zuerst MB dann OP
BeitragVerfasst: 12. Mai 2006 12:00 
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Registriert: 11. Mai 2006 20:12
Beiträge: 7
Wohnort: 1230 wien
hallo gast,
les grad ueber deine beschwerden nach der op. ich hatte auch mb und im aug. o5 eine totale. erst gings mir super, weils mir ja vorher zu mies - selben symptome wie du - gegangen ist. so nach kurzer zeit, selben symptome wieder. hin und her probiert mit euthyrex, nicht vertragen, und nun thyrex o,16 m ein viertel tgl. und 2 x 1 inderal. erst seit ein paar tagen kann ich sagen, ich glaub mir gehts gut. also das ist nun ein hlabes jahr her. allgemein hab ich gehoert, dass es bis zu einem jahr dauern kann, bis die einstellung funktioniert.
gib nicht auf, ich war zu beginn fast jede woche zur blutnóbnahme, weil ich so hysterisch war und verzweifelt.
ja es ist wahr, geduld sollte man aufbringen fuer seinen koerper, der ja mit mb auf 3ooo touren gelaufen ist.
auch ich nehm ein leichtes schlafmittel derzeitund das ist ok, bis die einstellung super funktioniert. lass mich nicht auf schlaflose naechte ein, ist auch nicht foerderlich fuer die genesung der seele und die spielt bei sd eine, glaub ich, grosse rolle.
liebe gruesse und verzage nicht, es wird sicherlich auch bei dir besser.
liebe gruesse
veronika


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Mai 2006 12:39 
Offline

Registriert: 05. Nov 2005 19:32
Beiträge: 47
Wohnort: Wien
Hallo Gast, Hallo Veronika,
zwischenzeitig bin ich schon ein recht seltener Gast hier im Forum. Das liegt daran, dass es mir sehr gut geht. Bin sogar beruflich wieder voll belastbar.o)) , das hat mir lange Probleme bereitet, war abends immer total fertig und KO. Das hat sich nach ca 6 Monaten ziemlich gegeben. Das leichte Schlafmittel nehm ich immer noch, denn ohne wach ich ich nach maximal 2 std auf, interessanterweise meist nach irgendwelchen Alpträumen und dann lieg ich ewig wach und dös so vor mich hin und das ist nciht produktiv.
Das Einzige was mir Gedanken macht ist, dass sich im rechten SD-Lappenrest kleine Zysten gebbildet haben, die sich seit Jänner vermehrt haben, aber das lass ich beim nächsten NUK-Termin am 24.7.06 abklären. TSH ist auch super.(1,19)
Es ist schon so dass einem vorab nicht recht bewußt ist, was die SD im Körper bewirkt und wie lange es braucht bis sich alles einigermaßen erholt.
Versuch nichts zu erzwingen, nimm Dir mal zwischendurch ein wenig Auszeit nur für Dich, ein gemütliches Bad, ein gutes Buch nette CD, 1 Glas Prosecco oder einfach mal ein paar Stunden nix tun und versuch im Kleinen zu geniessen, Du wirst sehen es wird immer besser.
Ganz liebe Grüße von Sylvia


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 Betreff des Beitrags: Re: zuerst MB dann OP
BeitragVerfasst: 15. Jun 2006 14:51 
Offline

Registriert: 15. Jun 2006 14:29
Beiträge: 1
Gast hat geschrieben:
Nachdem meine Symptome wie Herzrasen, Unruhe, Nervösität, Aggressivität, Augenprobleme, Verdauungsprobleme, Zyklusstötungen,Muskelschwäche,Unbelastbarkeit usw. 1 Jahr nicht erkannt bzw. ernst genommen wurden hatte ich Glück und kam doch zum richtigen Arzt. Er stellte MB fest und ich wurde 2 Jahre mit Prothuicil u. Inderal leider erfolglos behandelt. Daraufhin wurde die SD am 20.1.06 total entfernt. Nach der OP ging es mir sehr gut, alle meine Beschwerden waren weg. 1 Woche nach der OP begann ich mit der Einnahme von Euthyrox 100 ( wurde stufenweise auf 150 gesteigert ) ( hatte laut Labor starke Unterfunktion ) 2 Tage nach der ersten Hormoneinnahme waren meine "treuen" Symptome der Überfunktion wieder da, zwar in abgeschwächter Form aber sie sind da. Erklären warum ich o h n e SD Überfunftionssymptome habe konnte mir keiner.
Nach Blutabnahme vor 1 Woche - noch leichte Unterfunktion u. Umstellung auf Thyrex 0,16.
Habe Thyrex jetzt 3 Tage genommen und konnte heute Nacht nicht schlafen, ich war putzmunter! (ich hatte noch nie in meinem Leben Schlafprobleme )
Im Spital sagt man mir immer ich muss Geduld haben - ja aber wie lange noch bitte ?????
Wie lange dauert jetzt die Einstellung mit den Hormonen u. wieso habe ich diese verdammten Überfunktionsymptome ????
Ich wäre für jeden Trost,Hinweis oder Erfahrung sehr dankbar.


hallo, mir ist es fast genau ähnlich gegangen wie dir! wie geht es dir jetzt, hat dir schon wer weiter geholfen? hab jetzt fast die gleichen symptome wie vor der op (Dezember 2005) bin zur zeit in einer unterfunktion und jetzt muß ich thyrex 0,16 nehemen u. mir gehts total schlecht mein nuklerarmdiziner sagt das gibt es nicht! mir ist es mit thyrex 0,1 viel besser gegangen u. ich denk schon dararan wieder weniger zu nehemen aber mein arzt sagt das soll ich ja nicht machen ich bin schon voll verzweifelt! mit den thyrex 0,16 bin ich total nervös unruhig u. komme mir vor wie wenn ich unter drogen stehe- wie wenn ich einen leichten rausch hätte u. dann bekomm ich panik! wer kann mir helfen bzw. kennt einen guten arzt!? schreibt mir unter caesar6@gmx.at


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