Guten Morgen Frau Brunner
Ich bin etwa dopplet so alt wie Sie und hatte seit meinem 16. Lebensjahr "paroxismale Tachycardie". Frühe alle Jahre 1 - 2 "Anfälle" nichts weltbewegends, aber lästig und für meine Umgebung beunruhigend.
Früher mit Sediermittel, später mit Antirhythmika, wurde das behandelt.
Als ich etwa 50 war, haben sich die Anfälle bis zu 5 - 6 pro Jahr verschärft. Da ich mittlerweile eine Zweitausbildung als Heilpraktiker gemacht habe, konnte ich einige Dinge etwas besser verstehen. z.B. auch die Diagnose "paroxismale Tachycardie" , die nichts anderes bedeutet, als das die Ärzte keine Ahnung haben - was da los ist.
Ich habe mich dann wieder mal mit meinem Mediziner zusammengesetzt und die Sache mal von der Seite "Herzreizleitungen" angeschaut. Er gab mir die Adresse eines Studienkollen, Herzspezialist in einem Krankenhaus hier in der Schweiz, der bei diesem Leiden Erfolg hat. Nach einigen Checkups und TAges EKG etc. , die gar nicht aussergewöhnliches zeigten, verbleiben wir so, dass ich mals für zwei Tage stationär ins Spital komme und wir uns gemeinsam (über Herzkatheder durch die Beinvene) die Situation im Herzen ansehen. Auch hier nichts zu sehen, auch die Koronargefässe blitzsauber! Dann fragte er mich, ob ich damit einverstanden sei, wenn er einen der Herzreizleitungen "kurzschliesst" um festzustellen, ob dies einen "Anfall" auslöse. Ich stimmte natürlich zu und siehe da, da war er der Auslöser der "paroxismalen Tachycardie". Genau diese Gefühl der kurzen "leere" und dann dieses verzögernde, flache Pulsieren des Kreislaufs. Er hatte die Ursache gefunden und es mir so erklärt. Ich hatte (und das ist verbürgt) als Kind eine sehr schwere Grippe mit hohem Fieber. Dabei geschahen virale Übergriffe im Herz und zwei Herzreizleitungen kamen sich näher als sie sollten. Die Leitungen blieben so und alles verheilte, stabilisierte sich. Immer wenn aus irgend einem Grund eine Elektrolytverschiebung (Kaliumüberschuss) im Blut gab, wurden die Reizlkeitungen kurzgeschlossen und das Herz aus dem Rhythmus gebracht. Das war also - was aber dagegen tu`?
Der Mediziner riet mir, den defekten Teil,der Herzleitung mit Laser zu "verbraten" - also auf eine Art zu isolieren.
Ich stimmte zu und dann wurde es mir kurz "arm ums Herz" (angenehm) und nach einer NAcht und einen Ta konnte ich das Spital verlassen. Mit einem baluen Fleck an der kleinen Stichstelle an der Oberschenkelvene.
- Tja, sorry,ist eine lange Erklärung - aber seither habe ich nie mehr einen Anfall gehabt und fühle mich pudelwohl. Falls Sie mich kontaktierne wollen, dann geht das per Mail:
gerd.gerhartl@bluewin.ch oder Telefon +41 79 216 33 85. Alles Gute!!!!