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Hallo Mino,
über den natürlichen Jodgehalt in gewissen Speisen würde ich mir nicht soo viel Gedanken machen, wenn Du eh schon die Sachen, die viel Jod haben, meidest. In den Milchprodukten und im Fleisch ist oft recht viel Jod, weil die Tiere genauso wie die Menschen mit jodiertem Futter (bzw. Salz) versorgt werden. Zwangsweise, was ich ganz widerlich finde, eben weil es Menschen wie dich und mich gibt, denen das nicht gut geht.
Auswärts essen ist in der Jodkarenz eher nicht ratsam, weil eben auch in den Lokalen meistens jodiertes Salz verwendet wird. Ich habe aber vor kurzem auch eine positive Erfahrung gemacht, als ich in einem Lokal gefragt habe (allerdings ein sehr kleiner Laden, vegetarisch und bio) und erfahren habe, dass ausschließlich mit unjodiertem Salz gearbeitet wird. Also: sei lästig und frage, ob mit jodiertem Salz gekocht wird und ob es vielleicht auch anders geht. Oder sag, dass sie etwas ganz ohne Salz kochen sollen (dann werden die wahrscheinlich schauen wie die Kuh vorm neuen Tor, aber das kann dir ja egal sein). Ich bin auch immer wieder bei Firmen lästig, was aber leider oft nichts nutzt, weil unser Krankheitsministerium diese Maßnahme auch noch empfiehlt, während es immer mehr Ärzte gibt, die die Zwangsjodierung kontraproduktiv finden, weil es mittlerweise zwar keine Kröpfe mehr gibt, dafür aber noch viel mehr Autoimmunkrankheiten der Schilddrüse. Bis das ins Ministerium dringt, dauert das wahrscheinlich noch Jahrzehnte. MM hilft es nur, wenn wir Betroffenen GEMEINSAM laut aufschreien und nicht nachgeben, wenn es uns gerade etwas besser geht.
Alles Gute für Dich
Peter
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