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Autoimmunthyreopathie
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Autor:  Daniela [ 22. Mär 2004 16:46 ]
Betreff des Beitrags:  Autoimmunthyreopathie

Hallo, erst einmal toll dass es dieses Site gibt!
Bekam heute meinen Schilddrüsenbefund mit der Diagnose Autoimmunthyreopathie (DD: M. Basedow, Hashimoto) bei dzt. manifest hypertheyreoter Stoffwechsellage und soll per sofort für 1 Woche 2x1 Tbl. Favistan und anschließend 1x1 Tbl. Favistan täglich nehmen.
Nun habe ich hier gelesen, das Favistan ziemliche Nebenwirkungen haben soll (habe das Medikament noch nicht in meinen Händen). Kann mir bitte jemand mit Favistan-Langzeittherapie etwas über evtl. Beschwerden bzw. über die Wirksamkeit (hilft´s und wie schnell) mitteilen?
Meine aktuellen Blutwerte:
fT4: 2,4 ng/dl
fT3: 4,4 pg/ml
TSH: 0,02 uIU/ml
a-TG: 36
a-TPO: > 1000 IU/ml
TRAK: 2,2 IU/l
Könnte mir auch bitte jemand mit ähnlicher Erkrankung seine Erfahrungen schreiben bzw. etwas zu meinen o.a. Blutwerten sagen?
Danke herzlichst und liebe Grüße
Daniela

Autor:  Gast [ 31. Mär 2004 13:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Daniela,
bei mir wurde letzten November Basedow diagnostiziert. Seit dieser Zeit nehme ich Favistan und ich habe von Nebenwirkungen nur wenig bemerkt. Als ich zu Beginn 3x1 am Tag nehmen mußte bekam ich einen furchtbaren Juckreiz am ganzen Körper. Nach Reduzierung war dieser aber sofort weg. Du solltest nur darauf achten, dass zu Beginn Dein Blut regelmäßig kontolliert wird! Betreffend der Wirksamkeit von Favistan kann ich Dir nur aus meiner Erfahrung weitergeben, dass es sehr rasch gewirkt hat. Obwohl ich alle vier bis fünf Wochen Blutkontrollen hatte, bin ich rasch in Richtung Unterfunktion geschlittert. Die Feineinstellung braucht schon seine Zeit, aber die schweren Symptome haben bei mir eher rasch nachgelassen. Heute merke ich schon am täglichen Zustand meiner Augen und leider auch beim Zeiger auf meiner Waage ob ich die Dosis wieder senken muss. Ich glaube, dass bekommt man selbst nach einiger Zeit ganz gut in den Griff.
Zu Deinen Blutwerten kann ich Dir nichts sagen, da fehlen die Normwerte dazu!
Beantworte Dir aber gerne weitere Fragen da ich mich erinnern kann, wie verunsichert ich war als ich meinen Diagnose bekam.
Liebe Grüße
Sylvia

Autor:  stingianny [ 31. Mär 2004 18:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Also Daniela,
ich hatte vor 3 Jahren ziemlich ähnliche Werte -
heute stehe ich vor der OP -

Ich habe 1 Jahr FAVISTAN Therapie mit allen Nebenwirkungen hinter mir, und bin trotzdem nach schon 6 Monaten wieder rückfällig geworden.

Am 8. April werde ich RE + LI operiert, mal sehen, wie es mir dann geht.

Die Nebenwirkungen von Favistan ware bei mir extreme Müdigkeit - ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, sowie enorme Gewichtszunahmen, die ich nur durch eine parallele Diät 1 Jahr lang in den Griff bekommen habe!

Also, ich wünsche dir viel Erfolg!!

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