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 Betreff des Beitrags: Haarausfall durch Morbus Basedow
BeitragVerfasst: 06. Aug 2006 15:24 
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Registriert: 06. Aug 2006 15:19
Beiträge: 1
Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Würde mir vieles erleichtern:)

Bei mir wurde eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt (Morbus Basedow),
meine Schilddrüser soll auch in einen Monat rausgenommen werden, da ich einen Kropf habe und der Arzt meint wenn ich irgendwann mal schwanger werden möchte muss die raus (wegen den tabletten wohl auch)

Habe jetzt am Scheitel sehr lichtes Haar bekommen, dass macht mir sehr viele Kopfzerbrechen. Sieht einfach schlimm aus und ich habe schrecklich Angst, dass das noch schlimmer wird.
Wisst ihr ob das nach der OP wieder weg geht und meine haare dort wieder wachsen können?

Was noch passiert ist, ich bin 25 Jahre und hatte nie Orangenhaut.
In den letzten drei Wochen ist das auf einmal aufgetreten. Jetzt denke ich nicht, dass das von Natur aus auf einmal so schnell kommen kann.
Könnte das an den Tabletten liegen oder an der Überfunktion?

Wäre lieb wenn ihr meine Fragen beantworten könntet:)
LG


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Aug 2006 6:39 
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Registriert: 05. Aug 2006 18:29
Beiträge: 3
Wohnort: Wien
hallo phoebe!

ich habe mit demselben problem gekämpft.
im sept letzten jahres wurde bei mir m.b. diagnostiziert.
seitdem werde ich medikamentös (tiamazol) behandelt.
unglücklicherweise bin ich jetzt in eine leichte unterfunktion geraten, die sich symptomatisch jedoch exakt wie wie die überfunktion präsentiert hat: pulsjagen, wenig belastbar, muskelschwäche, depressionen, usw usf.
u.a. auch starker haarausfall.
mein polster war jeden morgen so mit haaren "paniert" dass ich es jedesmal für ein wunder hielt überhaupt noch haare am kopf zu haben!
mich hat das ganze letztendlich so sehr genervt dass ich sie mir vor kurzem jetzt abrasiert habe.
ein neues lebensgefühl!
aber natürlich ist nicht jeder für solche extremen maßnahmen zu haben.
ich kann dich nur insofern beruhigen, als dass ich in vielen medizinischen fachzeitschriften gelesen habe dass dieser difuse haarausfall wieder aufhört. du musst dir das so vorstellen wie bei einer schwangerschaft. nach der geburt kämpfen auch sehr viele frauen mit verstärktem haarausfall, einfach weil der körper wieder in einen völlig neuen hormonstatus gerät.
wenn du dunkles haar hast kann es auch helfen sie aufzuhellen, weil man die lichten stellen dann wesentlich weniger wahrnimmt.
ich persönlich halte vom bleichen allerdings nicht viel, überhaupt, wenn man so wie wir ohnehin schon in einer körperlich-seelischen disbalance steckt.
aber das muss natürlich jeder selbst wissen.
ich weiß dass frauen sich sehr über ihre haare definieren. aber ich bin sicher dass weiblichkeit noch ganz andere attribute ausmachen.
ich jedenfalls hab mich schon lange nicht mehr so als stolze frau gefühlt wie derzeit mit meinen 4mm-stopeln ( ;

alles gute & kopf hoch wünscht dir
jordan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Aug 2006 11:32 
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Registriert: 25. Aug 2006 11:20
Beiträge: 1
hallo,

ich bin 27 und bekam meine mb-diagnose vergangenen jänner. seither nehme ich thiamazol.

im juni wurde ich dann ziemlich nervös, als mir die haare in büscheln (nicht einzelne haare!) ausgingen. ich habe sämtliche abflüsse in der wohnung verstopft und musste mehrmals täglich staubsaugen.

ich bin dann schnell zum arzt - die blutwerte haben aber gottseidank gepasst. nach seiner erklärung kommt so ein haarausfall oft ein paar monate zeitversetzt und stress hat natürlich auch eine negative auswirkung darauf. leider ist auch die haut davon betroffen :-(

naja, also war ich beim friseur und habe um ca. 20 cm auf kinnlang reduziert und nehme seit juni noch ein biotin-(vitamin h)-präparat, das sich positiv auf haut und haare auswirkt, leider nicht gerade günstig ist und über mehrere monate genommen werden muss. ich weiß nicht, ob es an diesen tabletten liegt oder nicht, aber es hat sich deutlich gebessert!

aus meiner persönlichen sicht kann ich dich also insofern beruhigen, dass der starke haarausfall bei mir "nur" ca. 3-4 wochen gedauert hat. mittlerweile sind es wieder "normale" dimensionen, wenn ich mich kämme.
mein nuklearmediziner hat auch versichert, dass diese hormon-bedingt ausgefallenen haare wieder nachwachsen!

ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen,

mit lieben grüßen
sue
alias
girlfrommars


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Aug 2006 20:30 
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Registriert: 16. Aug 2006 14:29
Beiträge: 7
Ich hatte auch nach ein paar Monaten, nachdem ich die Diagnose MB erfahren habe, massiven Haarausfall. Hörte wochenlang nicht auf und mein Scheitel hatte sich schon etwas gelichtet......Habe zuerst mit einer Einreibung begonnen von Wella - System Professional und zwar das "Energy Serum". Darauf wurde es schon etwas besser. Zusätzlich habe ich dann homöopathische Tropfen von Similasan genommen gegen Haarausfall und brüchige Nägel. Nach zwei Wochen hatte sich das Problem weitgehend erledigt. Ich weiß natürlich nicht, ob es von selbst auch aufgehört hätte.....


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Okt 2006 13:20 
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Registriert: 09. Okt 2006 13:17
Beiträge: 3
Hier noch einige interessante Informationen zum Thema Haarausfall


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Okt 2006 19:04 
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Registriert: 25. Sep 2006 9:40
Beiträge: 5
... meine Hausärztin sagt nur, daß sie einen so schönen "Nachwuchs" noch nie gesehen hätte. ....

hatte praktisch 2 frisuren, pagenkopf und ganz viele stoppeln.

ich kann dich auch beruhigen, bei mir hat der haarausfall wieder aufgehört.
nur leider sind seit dem meine haare noch feiner geworden und ich habe somit nur noch kurze haare.

...und ich habe eigentlich nichts gemacht. hab nur meine schilddrüsenhemmer genommen und die biotin kapseln "homöopathisch" :-)
vielleicht wären die haare so fester, aber der haarausfall hatte auch so aufgehört.


liebe grüße
annfee


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