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| hashimoto, hyperthyreose, müdigkeit, herzklopfen https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=4&t=1325 |
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| Autor: | Gast [ 09. Dez 2005 14:55 ] |
| Betreff des Beitrags: | hashimoto, hyperthyreose, müdigkeit, herzklopfen |
hallo! ich bin schon (mit unterbrechung) seit einiger zeit in behandlung, aber bin völlig verunsichert, da sich mein körperliches wohlbefinden nicht verbessert... also, meine geschichte jänner 2004: thyreoditis hashimoto, lat. hypothyreose cardiale symptomatik, panikattaken, schlafstörungen, dyspnoe, kälteintoleranz, haarausfall, heiserkeit, müdigkeit, unruhe, schweissneigung, depressionen, angst, konzentrationsstörungen, affektlabilität labor: FT4 17 (9-28 pmol/L) FT3 6,4 (2-8 pmol/L) bTSH 2,68 (0,15-2,5 mu/L) TGAK 68 (-60 U/ml) TPOAK > 5000 (-60 U/ml) therapie mit euthyrox 75, 1 tbl. täglich kontrolle im juli 2004: thyreoditis hashimoto besserung der symptomatik FT4 25 (9-28 pmol/L) FT3 6,6 (2-8 pmol/L) bTSH 0,01 (0,15-2,5 mu/L) dosisreduktion auf Euthyrox 72, 1/2 tbl. täglich ende juli 2004: thyreoditis hashimoto, euthyreose cardiale symptomatik, müdigkeit FT4 9 (9-28 pmol/L) FT3 4 (2-8 pmol/L) bTSH 1,07 (0,15-2,5 mu/L) therapie mit thyrex 0,05, 1/2 tbl. täglich da hab ich dann bald selbst die medikation abgesetzt und ging eine zeit lang zu einem ganzheitsmediziner.. habe begonnen selen zu nehmen. Dezember 2004 FT4 19,3 (9-28 pmol/L) FT3 5,8 (2-8 pmol/L) bTSH 1,29 (0,15-2,5 mu/L) TGAK 637 (- 40 U/ml) TPOAK > 8000 (- 40 U/ml) TRAK 7 (- 15 U/L) Juni 2005 FT4 1,1 (0,88 - 1,92 ng/dl) FT3 5,5 (2,4-7,8 pmol/L) bTSH 3,21 (0,27 - 4,2 mykrog/ml) TAK 396 (- 40 U/ml) TPOAK > 8000 (- 40 U/ml) TRAK 0 (- 15 U/L) November 2005 thyreoditis hashimoto, manifeste T3-hyperthyreose cardiale symptomatik, müdigkeit FT4 27 (9 - 28 pmol/L) FT3 9,7 (2-8 pmol/L) bTSH 0,03 (0,15-2,5 mu/L) TGAK 208 (-60 U/ml) TPOAK > 5000 (-60 U/ml) therapie mit thiamazol, 1 tbl. täglich mein befinden hat sich seither nicht wirklich gebessert: nach wie vor groooße müdigkeit, manchmal herzrasen, oft herzklopfen, diffuse nervosität, schwindelgefühl, bei stress natürlich verstärkt.... letzter befund: dez. 2005 FT4 12 (9 - 28 pmol/L) FT3 4,9 (2-8 pmol/L) bTSH 0,05 (0,15-2,5 mu/L) TRAK < 1 (- 1,5 IU/L) beibehalten der therapie mit thiamazol. hat jemand eine idee, bezüglich des wechsels von unterfunktion auf überfunktion, meiner nicht enden wollenden müdigkeit, abgespanntheit; herzklopfen, nervosität? würde mich über einen kompetenten rat sehr freuen! liebe grüße, babs |
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| Autor: | Gast [ 12. Dez 2005 15:27 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Babs! Ich habe einen sehr einstellbaren Basedow. Habe die Therapie mit Favistan begonnen, wo es mir gut ging und es dann plötzlich nicht mehr gab. dann bekam ich Thiamazol, was zwar eine Besserung der Blutwerte brachte, aber ich war ein Wrack. Müde, konnte andauernd schlafen, sehr leicht reizbar und aufbrausend und sonst füre nichts zu gebrauchen. Traute mich gar nicht mehr mit dem Auto fahren, bis ich das Medikament ablehnte und ich auf Prothiuzil umgestiegen bin. Schon nach 3 Tagen gings mir wieder gut und jetzt fühle ich mich richtig wohl, betreibe Sport, bin aufgeweckt und sehr agil. Vielleicht verträgst Du auch das Thiamazol nicht, besprich es bitte mit Deinem Arzt. Gute Besserung! |
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| Autor: | Gast [ 12. Dez 2005 15:49 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
danke für den tip! das man bei einer thiamazol-therapie müde und abgeschlagen sein kann, hab ich hier in dem forum schon öfter gelesen. ich werde zu meiner ärztin gehen und ein anderes medikament verschreiben lassen! liebe grüße, babs |
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| Autor: | mch66 [ 12. Dez 2005 19:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Babs! Ich bin ja kein Arzt und deshalb mag ich normalerweise nichts in Richtung Medikamente sagen. Aber in Deinem Fall möchte ich eine Ausnahme machen. Es schaut für mich so aus, als ob Du einen Hashi-Schub hättest, wo wieder ein Teil Deiner SD zerstört wurde und daher die Überfunktionssymptomatik kommt. Wenn Teile des SD-Gewebes zerstört werden, werden die darin gespeicherten SD-Hormone frei gesetzt. Das kann kurzfristig zu einer Überfunktion führen. SD-Blocker helfen in so einem Fall jedoch nicht, denn SD-Blocker hemmen nur die Neubildung von SD-Hormonen, können aber auf die durch die Freisetzung von gespeicherten SD-Hormonen ausgelöste Überfunktion eigentlich nichts ausrichten. Dass Du einen Hashi-Schub hast vermute ich auch deshalb, weil immer wieder Hashi diagnostiziert wurde, Du hast auch keine TRAK, die MB-typisch wären, und die TPO-AK, welche den Hinweis auf Hashi geben, sind zuletzt rasant angestiegen. Wie gesagt, ich bin kein Arzt und es wäre gut, wenn Du das noch einmal abklären könntest, bevor Du Dir einen neuen SD-Blocker verschreiben lässt! lg Maria |
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| Autor: | mch66 [ 12. Dez 2005 19:49 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ach ja, schau doch mal da rein: http://www.hashimotothyreoiditis.de/ http://www.sd-guide.de.vu/ lg Maria |
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| Autor: | Gast [ 13. Dez 2005 15:25 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
liebe maria! danke für deinen hinweis! ich glaube, meine ärztin denkt ähnlich wie du, von einer basedow spricht sie auch nicht. was die TPO-AK betrifft: ein labor misst nur bis 6000 und ein anderes bis 8000 (ich war zweimal bei einem anderen labor) d.h. wie hoch die werte tatsächlich sind und wie sehr sie schwanken, weiß man eigentlich nicht.. morgen früh geh ich zu meiner ärztin und hoffe auf ein gutes gespräch.. liebe grüße _babs |
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