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| Autor: | Lanyk [ 19. Nov 2005 21:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | Welche Werte sind eigentlich normal |
Bei mir wurde eine Überfunktion diagnostiziert. Leider fehlte jedoch jegliche Aufklärung. Da ich stationnär aufgenommen wurde, hatte die Schilddrüsenambulanz der WGKK am Wienerberg die SD-Szintigramm gemacht. Die Ärztin fand es nicht einmal der Mühe wert, mir persönlich zu sagen was los ist und was die Wert im Szintigramm bedeuten. Im Spital hab ich dann meinen Entlassungsbefund bekommen ich soll 3x1xThimazol nehmen dann reduzieren auf 2x1 und 1x1 und in 3 Wochen wieder zur KO am Wienerberg. Könnt Ihr mir sagen wie eigentlich die Werte normal aussehen sollen? In meinem Befund steht SD Parameter: TSH <0,01, T3 2,54 fT4 37,41 Was ist normal? Hat jemand Erfahrungswärte mit der Ambulanz am Wienerberg? Ich habe im Forum gelesen, das man jodhältige Lebensmittel meiden soll. Ist das richtig? |
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| Autor: | mch66 [ 19. Nov 2005 22:43 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lanyk! Ich hoffe, Du hast einen Arztbrief ausgehändigt bekommen (ausführlicher Entlassungsbefund), wo Deine Werte auch drauf stehen. Neben den Werten sind entweder in () oder sonst irgendwie zwei Werte angegeben, die die Normskala darstellen. Die Normwerte sind von Labor zu Labor unterschiedlich, deshalb sollten auch immer wenn man über Werte spricht, die Normwerte dazu angegeben werden. Vielleicht kannst Du Dir Deinen Befund noch mal zur Hand nehmen und die gesamten Werte posten fT3 oder T3 fT4 oder T4 TSH Antikörper (TRAK, TG-AK, TPO-AK) samt den dazugehörigen Normwerten. Dann könnte man mehr zu Deiner Frage sagen. Diese Normwerte geben sozusagen auch den Rahmen der "Normalität" wieder. Wenn man eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse oder eine Überfunktion der Schilddrüse hat, dann soll man Jod meiden. Das ist richtig. lg Maria www.members.aon.at/shg.schilddruese |
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| Autor: | Lanyk [ 19. Nov 2005 23:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Maria, ja ich hab einen Entlassungsbrief bekommen: "Szintigraphisch kommt eine grenzwertig vergrößerte SD zur Darstellung. Beide Lappen zeigen eine etwas inhomogene, jedoch verstärkte Traceranreicherung, fehlende Hintergrundaktivität." In 3 wochen muß ich wieder zur KO dann wollen sie die Antikörper und KBB - was immer das heißt - untersuchen. Am Szintigram steht nur: Cut (u): 8% 74 MBq TC-99M Struma difusa Grad I, Immunhyperthyreose SD Parameter: TSH <0,01, T3 2,54, fT4 37,41 genau so steht es dort. Leider nicht mehr. Bin ich da wirklich in guten Händen? |
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| Autor: | mch66 [ 20. Nov 2005 12:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo! Vielleicht wäre ein Möglichkeit, am Montag im KH anzurufen und die dazugehörigen Normwerte zu erfragen zu T3 und fT4? Ohne Normwerte kann man wie gesagt keine Aussage dazu machen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Dein TSH eine Überfunktion anzeigt, was auch aus dem Szinitgramm bestätigt wird ("verstärkte Traceranreicherung"). Auch die leichte Vergrößerung der SD ist dafür typisch. Die medikamentöse Therapie mit Favistan ist darauf abgestimmt. Eine Untersuchung der Antikörper ist sicher wichtig, um die Ursache der Überfunktion zu finden. Heiße Knoten können aus dem Szintigrammbefund ausgeschlossen werden, daher muss man auch die Antikörper bestimmen (Blutdiagnose). Daran kann man dann sehen, ob es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt (wobei die Ärzt schon davon ausgehen - "Immunhyperthyreose") Wie gesagt, vielleicht kannst Du noch die Normwerte im KH erfragen, um Deinen Befund zu vervollständigen. Wenn Du magst, kannst Du Dich gerne mit Fragen an mich wenden! lg Maria www.members.aon.at/shg.schilddruese |
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| Autor: | Gast [ 20. Nov 2005 21:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Maria, danke für Deine Unterstützung finde ich echt toll. Ich werde morgen versuchen meine Normwerte zu erfragen. Wie lange dauert es ca. bis man eine Wirkung der Tabletten merkt? Ich merke das mein Körper schon sehr schwach ist, ich hab schon wieder abgenommen. Jetzt hab ich nur mehr 49kg bei 164. Ich bin extrem zittrig und merke das ich überhaupt nicht belastbar bin. Darum meine Frage, wie lange muß ich das noch aushalten. Hören diese Symtome bald auf? Lg Lanyk |
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| Autor: | mch66 [ 20. Nov 2005 21:18 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lanyk! Also ich war 8 Tage im Krankenhaus stationär, bereits danach ist es mir etwas besser gegangen. Bis meine Werte dann zumindestens annähernd im Normbereich waren, hat es ca. 4 Wochen gedauert. Bekommst Du wegen der Zittrigkeit und wegen dem Herzklopfen Betablocker? Ich habe Inderal bekommen, was in dieser Zeit sehr gut geholfen hat, die so stark spürbaren Überfunktionssymptome in den Griff zu bekommen und alles erträglicher zu machen. lg Maria www.members.aon.at/shg.schilddruese |
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