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 Betreff des Beitrags: Rückschlag nach zwei Jahren
BeitragVerfasst: 01. Feb 2007 22:38 
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Registriert: 01. Feb 2007 22:26
Beiträge: 10
Wohnort: Wien
Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier im Forum und in den letzten Wochen einfach nur verunsichert, fast schon verzweifelt.
Kurz meine Geschichte: im September 2004 wurde bei mir eine vergrößerte Schilddrüse und Überfunktion festgestellt. Ich habe darauf hin Favistan verschrieben bekommen, die Dosis wurde im Laufe von zwei Jahren immer weiter verringert. Im September 2006 habe ich das Medikament völlig abgesetzt - natürlich alles nach ärztlicher Anweisung. Bei einer Kontrolle zwei Monate später war alles in Ordnung, weitere vier Monate später (also vor zwei Wochen) war ich wieder zur Kontrolle, folgend meine Werte:
TSH basal (By) <0,02 (0,35 - 5,50)
freies T4 (By) 3,78 (0,89 - 1,80)
TPO Ak. > 1300 (0 - 60)
TSH Rezeptor Ak. 9,7 (0,0 - 15,0)
Eigentlich wollten wir im nächsten Jahr an einem Kind basteln, damit muss ich jetzt auf jeden Fall noch warten. Ich bin zwar 'erst' 28 Jahre, aber diese Diagnose hat mich einfach erschüttert. Ich nehme jetzt Thyamazol und Inderal, und weiß irgendwie nicht so recht, wie ich weitermachen soll.
Soll ich zu einem anderen Internisten dessen Meinung einholen?
Kann man mit Homöopathie irgendwie unterstützend eingreifen?
Hat hier irgendjemand vielleicht ein paar tröstende Worte für mich, weil ich dir Welt momentan einfach nur tief schwarz sehe?

Danke fürs 'zuhören'
lg
Marianne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Feb 2007 12:03 
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Registriert: 01. Feb 2007 22:26
Beiträge: 10
Wohnort: Wien
schade...
sind die Werte nun völlig 'normal' im Krankheitsverlauf?
oder ist es so schlimm, dass es sich mir niemand schreiben traut?

liebe Grüße
Marianne


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2007 12:59 
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Registriert: 07. Feb 2007 12:54
Beiträge: 2
Wohnort: Wien
Hallo Marianne!

Leider habe ich keine Antwort für deine Frage parat- ich bin selbst in der Anfangsphase (1 Jahr lang in medikamentöser Behandlung). Aber dein Beitrag hat mich ziemlich ernüchtert: Dass es Probleme in der Schwangerschaft geben kann während Morbus Basedow... das war mir bislang nicht bewusst... Weißt du mehr darüber?

lg,
Patricia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Feb 2007 15:48 
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Registriert: 01. Feb 2007 22:26
Beiträge: 10
Wohnort: Wien
Hallo Patricia,

leider hab ich dazu keine nähere Information. Aber sowohl meine Endokrinologin als auch meine Gynäkologin haben gemeint, dass ich zuerst die Schilddrüse 'in den Griff' kriegen muss. Und dann 'sehen wir weiter'. Soweit ich das in der Endokrinologie verstanden habe, liegt das Problem am Medikament (Thyamazol), dass ich derzeit nehme. Das verträgt sich nicht mit einer Schwangerschaft.
Ich habe nächsten Freitag wieder Kontrolltermin. Ich hoffe ich schaffe es, ein wenig mehr nachzufragen,

lg
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Favistan
BeitragVerfasst: 08. Feb 2007 16:57 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
http://www.schilddruesenforum.de/
http://www.ht-mb.de/forum/

Vielleicht kann man dir auch in den anderen Foren hilfreich zur Seite stehen.

Alles Gute

LG
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Feb 2007 18:07 
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Registriert: 09. Aug 2006 20:51
Beiträge: 21
hallo ihr beide!
misch auch mal kurz unter:-)
das mit der schwangerschaft und dem medikament favistan oder thiamizol stimmt! es verträgt sich nicht, bzw. wurde mir gesagt, dass es während dieser therapie von einer schwangerschaft absolut abgeraten wurde, da es schwere schäden des kindes verursachen kann! - deshalb habe ich mich nach 1 1/2 jahren therapie für die op entschieden!

lg betty


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Feb 2007 14:41 
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Registriert: 01. Feb 2007 22:26
Beiträge: 10
Wohnort: Wien
Ich war heute Blut abnehmen und bin nächsten Freitag wegen dem Befund dort. Sm Montag geh ich zu einem Internisten, um mir eine zweite Meinung einzuholen - mal sehen, was der mir sagen wird...

schönes Wochenende
lg
machri


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Feb 2007 18:03 
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Registriert: 01. Feb 2007 22:26
Beiträge: 10
Wohnort: Wien
Hallo alle zusammen,

ich war heute bei einem Arzt für Innere Medizin, um mir auch eine zweite Meinung einzuholen, er hat mir folgendes erklärt:
Grundsätzlich ist es wichtig jetzt wieder Medikamente zu nehmen, damit sich die Werte - die derzeit doch stark verändert sind - normalisieren. Bei ca. 50 - 70% der Patienten ist es so, dass sie nach einer zweiten 'Medikamentenrunde' geheilt sind. Je nachdem wie ausgeprägt mein Kinderwunsch ist, kann ich auch eine OP in Erwägung ziehen. Von einer RJT rät er mir auf jeden Fall ab - wegen dem 'akuten' Kinderwunsch.
Für eine OP müssen die Werte auf jeden Fall normal sein, nach der OP würde er mir empfehlen mit einer Schwangerschaft noch ein paar Monate zu warten. Dann wäre es aber kein Problem. Er hat auch Patientinnen, die während einer Thyamazol-Einnahme schwanger werden. Das ist kein großer Weltuntergang, aber wenn es sich vermeiden lässt, sollte man das auch vermeiden. Läuft nicht immer ohne Komplikationen.

Ich bin zwar jetzt ein wenig beruhigter, aber unschlüssig... ist es eine Schwangerschaft wert, sich unters Messer zu legen? Oder sollte ich auf jeden Fall noch zwei Jahre Medikamente nehmen und dann weiter sehen?
angenommen: ich nehme noch zwei Jahre Medikamente, dann setzen wir ab, merken nach ein paar Monaten, dass ich nicht 'geheilt' bin, muss dann wieder Medis nehmen, damit sich die Werte normalisieren, dann doch eine OP, dann möglichst ein paar Monate warten, bis dahin vergehen sicher 3 - 4 Jahre, dann bin ich 33 Jahre alt... und es ist ja nicht sicher, dass ich gleich schwanger werde... ???!!!???

@Betty: war das deine erste Therapie (1,5 Jahre)? wie geht es dir jetzt? wo warst du operieren? hast du schon Kinder?

lg
Marianne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Feb 2007 15:19 
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Registriert: 10. Jul 2006 10:39
Beiträge: 114
Wohnort: Wien
Hallo Marianne,
das hier:
"Bei ca. 50 - 70% der Patienten ist es so, dass sie nach einer zweiten 'Medikamentenrunde' geheilt sind. "

hört sich nach Ammenmärchen an.

Wenn die erste medikamentöse Therapie nur 4 Monate vorhielt ... dann sind deine Chancen um nichts besser bei der zweiten. Darum ist es eher üblich, besonders bei jungen Frauen mit Kinderwunsch, nach einem Rezidiv, wie du eines hattest, eine endgültige Lösung (sprich: OP) vorzuschlagen.

Die Medikamente sind außerdem nicht harmlos.

Noch einmal: was der Internist sagte, ist einfach ... nicht wahr. Schon deswegen, weil sehr viele Leute nach einem Rezidiv eben operiert werden. Ein Rückfall nach nur 4 Monaten hört sich nicht so an, als hättest du nun viel bessere Chancen nach dem 2. Mal.

Ich kann dir nur empfehlen, mit SD-Problemen zu einem SD-Spezialisten zu gehen - Internisten sind es nun mal nicht.

Grüße
panna


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Feb 2007 15:22 
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Registriert: 10. Jul 2006 10:39
Beiträge: 114
Wohnort: Wien
Noch etwas: üblicherweise nimmt man ein-anderthalb Jahre Schilddrüsenhemmer, 2 Jahre sind schon heftig. Wegen der Nebenwirkungen.

Ob dein Kinderwunsch Motiv genug sein sollte für die OP - weiß ich nicht, das musst du wissen. Seltsam finde ich allerdings, dass der MB-typische Aktikörper TRAK bei dir nicht erhöht ist - war das schon das erste Mal so?

Aber - umso eher würde ich zum SD-Spezialisten gehen.

panna


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