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| Hashimoto https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=5652 |
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| Autor: | Mel [ 08. Mär 2016 20:10 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hashimoto |
Hallo liebe Mitglieder, und schön, das es so ein Forum gibt ich habe ein paar Fragen, da ich mich überhaupt nicht auskenne. Kurz zur Vorgeschichte. Ich habe die letzten Monate immer wieder Schmerzen beim Hals (Schilddrüse), und schwere Muskeln, Muskelschmerzen sowie Gelenkschmerzen. Nehme eher zu bzw. nichts ab obwohl ich wenig esse. Stimmungsschwankunge, Kälte Gefühl. Also zum Arzt, volles Blutbild gemacht, leider ist mein Papa vor kurzem gestorben, daher meinten die Ärzte es wäre psychisch, da das Blutbild in Ordnung. Wollte ich nicht akzeptieren, alles gleich auf die Psychoschiene zu schieben (bis zwar selbst Psychotherapeutin, glaube aber nicht daran, dass alles immer nur von der Psyche kommt und man zuerst wirklich körperlich ordentlich durchchecken muss). Also bin ich privat Schilddrüse untersuchen gegangen. Nun zum Befund: TSH 3,33 Referenz: 0,3 - 4 FT3 3,03 Referenz 2,2 - 4,1 fT4 1,28 Referenz 0,7 - 1,7 TPO-AL 8 Referenz 0-34 TG-AK 10 Referenz 0 - 115 Sonographie: Gesamtvolumen 8 ml, gerning echoarm und gering inhomogen, Durchblutung der Schilddrüse leicht erhöht. Schilddrüsenszintigram: rechte Lappen imponiert größer und zeigt eine intensivere Speicherung, links etwas imhomogen, Uptake mit 2,71 leicht erhöht. Laut Arzt nicht behandlungsbedürftig nur eine leichte Form einer Autoimmunthyreoiditis, da TSH ja im normal Bereich liegt, habe jedoch gesagt, dass ich Schwanger werden will. Soweit ich das für mich verstehen kann, ist meine Schildi gerade dabei sich selbst zu zerstören, eine leichte Form gibt es nicht oder, ich nehme an sie ist gerade am Beginn Ihrer Erkrankung und es ist richtig, dass ich die Therapie (auch wenn mit einer kleinen Notlüge) eingeleitet habe, oder? Was meint ihr dazu? Bin wirklich eine Laie auf dem Gebiet!! Bitte um Unterstützung, auch welche Werte ich anstreben soll, werde mich von den Ärzten, nicht aufhalten lassen und finde, dass mit der Psychoschiene wirklich schlimm - da in diesem Fall ja keine Psychopharmaka helfen würden. LG Melanie |
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| Autor: | Charlotte23 [ 09. Mär 2016 0:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Hallo, also wir sind hier alle Laien, gell. Unsere Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzten. Letztlich schein für mich aus der Ferne gesehen Deine Schilddrüse tatsächlich nach etwas Entlastung zu verlangen. Das Volumen ist nicht gerade hoch. Du solltest wegen der Autoimmunerkrankung keine Jodtabletten nehmen. Ich denke also, man hat Dir reines Thyroxin verordnetet. Man fängt meistens zunächst mir 25µg an. Es dauert, bis die Tabletten einen Speicher aufgebaut haben. Zu schnell sollte man keinesfalls steigern. Es ist schwieriger, aus einer Überfunktion wieder runter zu kommen als sich langsam von unten an Normwerte anzutasten. Ich wünsche Dir, dass Du bald eine Besserung merkst. Blutwerte kann man erst 6-8 Wochen nach Beginn der Einnahme machen, weil die Hormone nicht so schnell wirken. Viele Grüße Charlotte |
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| Autor: | snooperl [ 09. Mär 2016 11:26 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Charlotte: wir gelten als Laien, weil wir nicht Medizin studiert haben. Ich kann dir aber aus Erfahrung sagen die Ärzte haben auch nicht sonderlich viel Ahnung auf dem Gebiet. Wegen zu schnell steigern, sicher sollte man nicht in 1 Woche von 0 auf 100 steigern, aber jede Woche um 25µg bis zur vorläufigen Zieldosis kann schon richtig sein. Diese Angschürerei mit der ÜF kommt von den Ärzten, die würden am liebsten 90% der Patienten auf möglichst niedrigen Dosen hängen lassen. Ich weiss leider noch nicht aus welcher Ecke der Wind weht (Vermutung hab ich allerdings schon eine) aber es wird momentan wieder krankhaft unterdosiert, was es noch schlimmer macht als leicht zu überdosieren. Gerade bei Frauen steigt mit niedrigen Freien Werten das Brustkrebsrisiko enorm an, Unterleibsprobleme werden plötzlich virulent, Cholesterin steigt, dann werden Statine verschrieben die gehen aber massiv aufs Herz (sprich mit hohem Chol hat man vielleicht irgendwann an Herzler weil eine "Leitung" dicht ist, mit Statinen hat man ihn sicher weil der Herzmuskel angegriffen wird) Blutdruck Probleme treten auf (ah super es gibt ja Betablocker)... ich könnte die Liste jetzt noch über Zeilen weiter führen will ich aber ehrlich gestanden nicht. Die nächste Panikmache kommt dann wenn der TSH sinkt, hab ich alles selber durch dann wird einem eingeredet man kriegt Osteoporose und Herzprobleme weil zu niedriger TSH MUSS eine ÜF sein, was totaler Schwachsinn ist, unter Therapie muss in so einem Fall immer auf die freien Werte geschaut werden passen die hat man auch kein ÜF, besonders ins Herz geschlossen hab ich Ärzte die unter T3 Gabe diese Panik schüren und die Leute so niederhalten (T3 supprimiert den TSH in Windeseile). Dauernd Blutwerte zu machen ist auch nicht sinnvoll, ich kenne die Taktik Leute auf 25/50/62,5/75 und wenn sie ganz viel Glück haben 88 und 100 6 Wochen hängen zu lassen, anstatt gleich einmal auf eine Sinnvolle Dosis zu gehen und dann Werte zu machen. Klar kann das Steigern die ersten paar Tage Symtome haben, aber das ist keine dauerhafte ÜF, denn die SD fährt sehr schnell die Leistung runter, bei manchen sogar schneller als sie steigern, frag nicht wies diesen Patienten geht. Ich habe selbst im Bekanntenkreis einen Fall, die hat man mit einer leichten UF und auf keinen Fall auf eine vernünftige Dosis steigern zu einem richtig fetten (das kann man nicht mehr rundlich nennen) depressiven Couchpotato gemacht, da sie allerdings beratungsresistent ist weil die Götter in weiss wissen es besser wird sich an ihrer Situartion auch nix mehr ändern. Nun zu dir Mel: dein TSH ist schon viel zu hoch, egal was die alten Normen sagen, er sollte nicht über 2,5 sein, dein ft4 ist am besten Weg abzuschmieren, dein ft3 ist noch kompensatorisch oben, das kann der Köper eine Zeit lang aufrecht erhalten weil die SD dabei ausbrennt, leicht inhomogen heisst Autoimmunprozesse haben bereits stattgefunden, un deine SD ist ziemlich klein. Wenn du schwanger werden willst sollte über 2 bereits gehandelt werden, da das das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Du hast AKs wenn auch nicht viele, ich habe selbst schon mit einigen Ärzten gestritten, es sollten nämlich gar keine vorhanden sein, die Untergrenze stammt aus einer Zeit als man erst ab dieser Grenze feststellen konnte ob welche vorhanden sind oder nicht, wurde nie angepasst (Info von einer Ärztin die kein Brett vorm Kopf hat). Auch die erhöhte Durchblutung zeigt akute entzündliche Prozesse an. Es ist wirklich schwer dir jemanden zu raten, die meissten sogenannten SD Götter sind arrogant und herablassend, oder sie haben keine Ahnung. Wenn du mir sagst wo du wohnst kann ich dir vielleicht einen Tip geben, es wird aber ein harter Kampf werden, das kann ich dir gleich sagen, ich hab mir selber dir Hacken abgelaufen, war am Schluss nur noch ein Häufchen elend, und mir wurde Jahrelang erklärt ich hätte einen an der Klatsche. Nach 1 Jahr SD Therapie haben mich meine eigenen Eltern zur Brust genommen und gefragt was ich getan hab dass ich wieder der lebenfrohe und aktive Mensch von früher bin. Ich habe 3 CTS Operationen und etliche Unterleibs OPs, sowie derart schlimme Migräne Attacken über mich ergehen lassen in einer Zeit als meine freien Werte schon katastrophal waren, mein damaliger Hausarzt mich aber nicht ernst genommen hat und mich angepöbelt hat ich solle weniger Essen, dabei ist in meiner kompletten Blutlinie Hashi nachgewiesen. Deine Symptome sprechen durch die Bank für eine SD UF, egal was man dir einredet, die psychischen Probleme kriegst du irgenwann weil es dir körperlich immer dreckiger geht, mich hat die Aussage wachgerüttelt (ebenfalls von einem Arzt) dass selbst der beste Psychiater eine massive Schilddrüsenfehlfunktion nicht von einer psychischen Störung unterscheiden kann, weil das im Lauf der Jahre so dermassen auf die Psyche geht. Ich hab mir sogar Psychopharmaka einreden lassen, nur ist es mir damit um kein bisschen besser gegangen, eher im Gegenteil ich war nur noch ein Haufen Gatsch der zu gar nix mehr zu gebrauchen war (ich hab meine Kinder sogar mal vergessen abzuholen und nicht nur um 5 Minuten) |
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| Autor: | Mel [ 09. Mär 2016 14:42 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Hallo Snooperl, danke, ich wohne in Wien und mein Hausarzt schiebt alles auf sie Psychoschiene. Bin jetzt im 22ten Schilddrüsen Ambulanz - leider Privat - Hilfe bekam ich aber auch erst nachdem ich gesagt habe, dass ich schwanger werden will - war eine Notlüge. Einstellung jetzt 25 ug - 1te Woche dann 6 Wochen 50 und dann Blutabnahme. Ich glaube auch, dass die Muskelschmerzen u. die anderen Symptome kommen. Wäre fein, wenn du mir einen Hausarzt nennen könntest der mich unterstützt. Danke auch Charlotte |
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| Autor: | snooperl [ 09. Mär 2016 14:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Welcher Bezirk? Ich hab über eine Hausärztin im 12. sehr viel gutes gehört, kann mich aber mal umhören. Danke für deine Info wo du warst, ich hätte nämlich auf eine andere Ordi getippt. |
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| Autor: | Mel [ 09. Mär 2016 15:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Hallo Snopperl, ich wohne im 6ten - 12 Bezirk wäre kein Problem, überhaupt wäre ich bereit überall in Wien zu fahren. Da ich die Schmerzen Muskel noch nicht sehr lange habe, jedoch sehr intensiv glaube ich, dass ich wenn ich rechtzeitig Hilfe bekome, es wieder gut wird. Die anderen Symptome sind anstrengend, jedoch nicht so einschränkend! Bitte um Namen Lg |
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| Autor: | snooperl [ 09. Mär 2016 15:27 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Praxisgemeinschaft Wilhelmelmstrasse Dr. Reiter |
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| Autor: | Mel [ 09. Mär 2016 15:28 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Hashimoto |
Danke! !! |
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