Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit "das Leiden" meiner Freundin hier angesprochen...
Zitat vom 25.2. : "Da ich mich viel mit dem Thema in den letzten Tagen beschäftigt habe, und sehr viel auch hier gelesen habe, ist mir meine Freundin und ihr Leid eingefallen... Sie hat vor ca 1,5 Jahren mit Symptomen angefangen und Panikattacken bekommen... Die SD wurde untersucht, auch im Diagnosezentrum in Mödling, allerdings findet sie diese alten Befunde nicht... Da ihre Symptome auf die Psyche geschoben wurden, hat sie auch iwelche Psychopharmaka bekommen, "Notfallstabletten" wenn eine Panikattacke auftritt, Schlafpulver und sie ist in therapeutischer Behandlung bei einer Psychologin... So wirklich besser wird das allerdings alles nicht wirklich... Ständig hat sie wieder neue Panikattacken und Anfälle...
Jetzt habe ich sie gefragt ob sie einen letzten Blutbefund hat, weil sie regelmäßig zur Kontrolle geht...
Auf diesem ist NUR der TSH Wert angegeben... Dieser beträgt 0,93 mU/l (0,35-3,5) (lt HA alles OK)
Aufgrund diesem ist eine SD Ursache für ihr Leiden ausgeschlossen ?!? Oder ist das nur im Zusammenhang mit ft3 und ft4 aussagekräftig? Auch wenn der TSH unter 2 liegt?"Nun hat sie Ihren Befund von damals gefunden:
Szintigraphie (Tc99m 74MBq) und Sonographie der Schilddrüse, Schilddrüsenfunktionsparameter 29.01.2015
FT3 3,19 pg/ml (2.15-4.12)
FT4 1,32 ng/dl (0.70-1.70)
TSH 0,6 µg/ml (0.30-4.00)
Anti-TPO 6 IU/ml (<34)
TRAK <0,3 IU/I (<1,5)
Schilddrüsenszintigraphie: Es kommt eine normgroße Schilddrüse zur Darstellung die eine mäßig intensive homogene Tracerakkumulation über beiden Lappen ohne Hinweis auf fokale Autonomie oder umschriebenen Speicherausfall aufweist.
Schilddrüsensonographie: Bei einer Größe von 19,8 x 15,5 x 43,6mm rechts und 14,2 x 14,6 x 42,9mm links zeigen sich beide Schilddrüsenlappen mäßig homogen ohne umschriebene Knotenbildung mit regulärer Echogenität.
Die Schilddrüsenfunktionsparameter sind im euthyreoten Bereich gelegen, eine ergänzende Bestimmung der Anti-TPO und TSH Rezeptorantikörper ergab unauffällige Befunde.
Ergebnis:
Euthyreote Stoffwechsellage bei normgroßer sonographisch und szintigraphisch unauffälliger Schilddrüse.
Daraus ergibt sich derzeit keine medikamentöse Therapiekonsequenz. Eine Thyreogene Genese der Beschwerden der Patientin ist derzeit auszuschließen.
Eine Verlaufskontrolle der Schilddrüse ist in einem Jahr empfehlenswert.
Was sagt ihr da dazu? Eure Meinung?
Also wir verstehen nur Bahnhof

Man hat ihr damals nur geraten in einem Jahr wieder zur Kontrolle zu kommen... Das wär eigentlich schon soweit

(Ihre Psychotherapeutin hat nur gemeint, von Problemen mit der Schilddrüse bekommt man keine Panikattacken...

)