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endokrinologe
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Autor:  niara [ 17. Nov 2014 13:48 ]
Betreff des Beitrags:  endokrinologe

hallo!

ich hoffe, ihr könnt mir helfen.. ich bin auf der suche nach einem wirklich guten Endokrinologen am besten in wien, der nicht nur TSH für relevant hält, sondern auch das Verhältnis ft3 und ft4 berücksichtigt.
weiters sollte er sich auch mit Schilddrüse und Kinderwunsch auskennen...

alles liebe Petra und danke für eure hilfe..

Autor:  Melissa [ 21. Nov 2015 13:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

Der muss noch geboren werden :!:

Autor:  snooperl [ 21. Nov 2015 19:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

also am ehesten noch dr. handgriff im ersten, die ist aber nuklearmedizinerin.
sonst fallen mir in wien nur noch etliche ein wo ich am liebsten laut schreien würde HÄNDE WEG

im wesentlichen hat melissa recht gute ärzte müssen erst kommen (geboren vielleicht nicht meine tochter hat die schnauze so voll dass sie medizin studieren will)

Autor:  Melissa [ 22. Nov 2015 11:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

Aber dazu müssten die Hochschulprofessoren doch besser werden auf diesem Sektor.

Ich bilde gerade einen wissbegierigen Arzt bezüglich Schilddrüse und Autoimmunerkrankungen aus, der eigentlich ein hervorragender Wissenschaftler ist und nun paradoxe Reaktionen bei seinen Patienten erlebt. Er denkt mit, fragt nach, will weiter helfen. Freudig hat er nun neue Erfolgserlebnisse zu berichten gehabt, seid wir kommunizieren. Dieser Mann bleibt flexibel im Hirn bis ins Grab, was man von den meisten niedergelassenen Ärzten nicht sagen kann. Auch die Ärzte an den Kliniken sind total obrigkeitshörig. Aber was wenn der Chef sich nur mit Jodmangelkropf auskennt? Und das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Labors und deutschsprachige Lehrbücher sind auch eher für die Erfolgsvermeidung zuständig. Mag sein dass hier Österreich einen Hauch schneller dazulernt, also statt 15 Jahre wissenschaftlicher Dornröschenschlaf nur 13 oder so ähnlich.

Die deutschsprachige Medizin ignoriert die massiv angesteigenden autoimmunen Schilddrüsenprobleme, den Anstieg von Autoimmunerkrankungen, Hormonerkrankungen.

Frauen reagieren nicht so wie der Otto-Normal-Patient auf den diese Medizin schult/geschult wird. Deren viel komplexeres Hormongeschehen wird in ihrer Komplexität nicht verstanden, ihre dadurch bedingte erhöhte Anfälligkeit für Hormonerkrankungen nicht für die Ursachenforschung hinterfragt.

Frauen im deutschsprachigen Raum werden stattdessen mit Psychopharmaka quantitativ ruhig gestellt. Denn fast alle Schulmediziner steigen bei den kleinsten Komplikationen (mehr als 1-2 Symptome gleichzeitig z.B.) aus und scheiben die Patientin ab zu Psychiatern/Psychotherapeuten/Psychologen. Sie halten das Auftreten von 3 und mehr symptomen gleichzeitig für psychisch bedingt.

WEIL sie das Hormonsystem nicht als Ganzes begreifen, Zusammenhänge interdisziplinär nicht lernen oder wieder vergessen..wegen pathologischer Spezialisierung auf einzelne Organsysteme. Sie lernen Einzelfakten auswendig, die oft nix für ihren Arbeitsalltag nutzen, keine Vorteile für Diagnose und Therapie bringen. Quervernetztes Denken wäre gerade in diesem fach unabdinglich..aber gerade im Fachbereich Medizin fehlt es hier und heute am meisten.

Der Arzt meinte dass sei doch ein Kunstfehler, wenn man bei Schilddrüsnproblemen Psychopharmaka geben würde. Doch...es ist die Regel, nicht die Ausnahme. Die Schilddürse wird höchstens mit einmaligen Bestimmen des TSH beurteilt udn damit voreilig ausgeschlossen als Ursache -sehr oft fälschlicherweise.

Es wäre so einfach Autoimmunerkrankungen gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Die Milch der Schweden ist so ein gutes Beispiel. Sie massenjodieren sie nicht, sondern fügen ihr Vitamin D hinzu. Ich postuliere...in 30 Jahren werden die Schweden wesentlich weniger Autoimmunerkrankungen zu verzeichnen haben als der deutschsprachige Raum. Die Frauen werden leichter Kinder bekommen. Weniger Demenz wird zu weniger hohen Ausgaben in der Pflege der Alten führen. Irgendwann könnten die Schweden also wieder Europa bevölkern.

Aber lasst unsere Mediziner weiter so rumstümpern...es betrifft ja nur 50% der Bevölkerung(die Frauen) bzw 40% der Bevölkerung(die die die Prädisposition für Autoimmunerkrankungen geerbt haben und weitervererben).


40% unserer Rassehunde leiden bereits an Hashimoto. Wir folgen ihnen dahin zeitverzögert, wenn nichts weiter geschieht. Die Carnivoren fressen eben mehr von dem Massenjodierten Massentierhaltungsfleisch, bekommen massenjodiertes Trockenfutter. Sie können nicht ausweichen auf andere Nahrungsmittel. Wir können von deren Schicksal viel lernen.

Autor:  snooperl [ 23. Nov 2015 10:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

melissa du hast völlig recht, die ärzte lernen irgendwie sehr wenig über die schilddrüse im studium. was ich erschreckend finde, ich habe eine freundin, die gebürtige bulgarin ist, selbst hashimoto hat und tochter einer ärztin ist. ihre mutter packt das nicht, wie wenig im westen über die schilddrüse bekannt ist, sie hat selbst zu zeiten des eisenen vorhangs im ostblock studiert und kennt sich viel besser aus als unsere ärzte hier im westen.

ich denke, dass meine tochter was das angeht sicher eine sehr wissbigierige ärztin wird (wenn sie es schafft einen studienplatz zu kriegen - was ja bei uns auch nicht so einfach ist ausser privat unis und die sind kaum finanzierbar) denn sie sieht selbst was in der eigenen familie gepfuscht wird/wurde

Autor:  Melissa [ 23. Nov 2015 14:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

Viel Glück für deine Tochter!
In den ostdeutschen Büchern für internistische Medizin finde ich auch viel mehr darüber stehen, viel mehr Seiten, viel fundierter.

in westdeutschen Medizin-Büchern wurde das Thema Schilddrüse udn insbesondere hashimoto offenbar eingedampft..ist also heute schlechter als früher.

Ich schicke Freunde gerne in ehemalige DDR-Regionen wenn sie ordentlich medizinisch versorgt werden wollen und hier keine Hilfe bekommen ausser immer gleich zur OP geraten wird.

Ihr habt also vollkommen recht mit Eurer Auffassung.

Autor:  seiltänzer [ 26. Nov 2015 16:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

Wahrscheinlich wird Hashimoto von den Ärzten deshalb nicht in adäquatem Ausmaß beachtet, weil sie in der Vergangenheit zu viele Fehler bei der Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion gemacht haben.

Ich wurde im Volks- und Hauptschulalter mit Thyrex und Jodtropfen behandelt und mein Internist meinte, dass Hashimoto von der Überjodierung gekommen ist.

Eigentlich hätten wir Hashis das Recht auf eine gute Behandlung, weil wir zum Teil vor Jahren falsch behandelt wurden.

Leider war ich auch bei einem Endokrinologen, der nur den TSH-Wert beachtet. Ich gehe nicht mehr hin, habe die Dosis selber erhöht, nehme Vitamin D, Selen und Magnesium und es geht mir viel besser.

Gerne bin ich aber für eine Arztempfehlung in Salzburg dankbar. Denn irgendwann sollte man seine Schilddrüse ja wieder einmal kontrollieren lassen.

Autor:  snooperl [ 26. Nov 2015 17:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

ohja das leidige jod, dass sie den leuten immer wieder aufs aug drücken wollen

in salzburg soll dieser ganz gut sein

http://www.ordination-galvan.net/

ich bin auch schon dazu übergegangen mich mehr oder weniger selbst um die dosis zu kümmern, momentan kämpf ich drum reines T4 verschrieben zu kriegen weil für mein dafürhalten in dem combipräperat dass ich hab zu viel T3 drinnen ist, aber meine Hausärztin steht auf dem Standpunkt, solangs mir gut geht passt das so und sie pfuscht nicht rum, sie hat mir auch nix dreingeredet als ich die Dosis immer wieder selbständig raufgsesetzt hab bis ich dort war wo ich jetzt bin

Autor:  seiltänzer [ 27. Nov 2015 9:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

Bei diesem Arzt war ich. Er beachtet aber nur den TSH Wert und geht auf die freien Werte gar nicht ein. Ft3 lässt er gar nicht bestimmen. Dieser Wert ist bei mir aber zu nieder.

Es ist sehr mühsam den richtigen Arzt zu finden. LEIDER! Ich verlasse mich auch mehr auf mein Wohlbefinden.

Autor:  snooperl [ 27. Nov 2015 12:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: endokrinologe

seiltänzer hat geschrieben:
Bei diesem Arzt war ich. Er beachtet aber nur den TSH Wert und geht auf die freien Werte gar nicht ein. Ft3 lässt er gar nicht bestimmen. Dieser Wert ist bei mir aber zu nieder.

Es ist sehr mühsam den richtigen Arzt zu finden. LEIDER! Ich verlasse mich auch mehr auf mein Wohlbefinden.



ok das wusste ich nicht, ich hab ihn nur in der top docs liste gefunden.

es ist wirklich ein trauerspiel mit den ärzten in österreich ich bin mir auch 2 jahre lang die hacken abgelaufen bis ich eine gefunden hab die mir ned erklären wollte ich ghör zum psych


wenn dein ft3 so nieder ist solltest du vielleicht probieren ein kombipräp zu nehmen (in österreich combithyrex) vielleicht lässt sich dein hausarzt überreden

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