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Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor
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Autor:  leben42 [ 08. Sep 2013 17:41 ]
Betreff des Beitrags:  Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

Hallo!
Bei mir wurde vor zwei Jahren definitiv Hashimoto festgestellt, Szintigraphie durchgeführt. Seither beim praktischen Arzt. Letzte Blutwerte:
FT3: 2,91 pg/ml (2,15-4,12)
FT4: 0,98 ng/dl (0,70-1,70)
TSH: 3,63 myU/ml (0,30-4,00)
Schilddrüsenperoxid Auto-AK: 385 IU/ml (unter 34)

Die prakt. Ärztin meinte trotz der Symptome die ich ihr aufzählte dass soweit alles in Ordnung sei. Ich soll weiterhin eine halbe Euthyrox 25myg Tablette morgens einnehmen.
Meine Symptome sind: häufig vor allem am Nachmittag oder abends: extreme Müdigkeit, schlapp. Wenn ich länger spaziere und mal bergauf gehe beginne ich am Rücken zu schwitzen, aber auch in etwa in bzw. kurz unter der Brusthöhe.

Ich meinte zur Ärztin, ich müsse so wie es im Buch "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" einfach das Euthyrox alle 4 Wochen um 0,25 erhöhen bis der TSH-Wert etwa bei 1.0 anlangt und die Symptome erträglich sind oder weggehen.
Sie meinte wenn wir es steigern komme ich in die Überfunktion und das ist auch nicht lustig....
Ich kenne mich nicht mehr aus. Habe jetzt in 6 Wochen einen Termin im SD-Zentrum im 8. Bezirk vereinbart, zwar auf eigene Kosten aber ich denke das jetzt fachmännisch zu klären ist sicher sehr wichtig. Mein Leben ist derzeit sehr eingeschränkt.
Bitte helft mir ob ich das mit der Steigerung des Euthyrox richtig sehe oder da am Holzweg bin. Vielen lieben Dank für alle eure Kommentare und Hilfestellungen. :lol:

Autor:  Nina71 [ 08. Sep 2013 20:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

Hallo!
Also wie bei mir im Mai Hashimoto vermutet wurde hab ich mir gleich einen Termin im Nuklearmedizinischen Institut vereinbart. Die haben dann den Befund zu meiner praktischen Ärztin geschickt mit der Bestätigung das es Hashi ist und der Empfehlung die ersten 2 Wochen eine halbe Tablette Thyrox 75 myg und dann eine ganze zu nehmen. Nach 3 Monaten Kontrolle die ich demnächst machen werde.
Mein TSH war 12,8
Also ich würd mich an deiner Stelle an Spezialisten wenden.
Alles Gute

Autor:  leben42 [ 11. Sep 2013 11:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

Hallo! Hätte mich über weitere Antworten sehr gefreut:-)

Autor:  Freya [ 11. Sep 2013 12:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

den TSH finde ich auf alle Fälle viel zu hoch.... mit einer halben 25ger wird das auch nicht zu beheben sein. die Referenzwerte sind noch die alten, die neuen liegen bei Obergrenze 2,5. also bist du weit darüber.

entweder du kannst deine Ärztin noch überzeugen oder suchst einen Spezialisten auf.

Autor:  leben42 [ 13. Sep 2013 10:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

Was mich besonders interessiert in diesem meinem Fall:
Wenn ich bei den oben angeführten Werten das TSH senken will, muss ich doch mehr Euthyrox einnehmen. Sehe ich das richtig? Oder würde ich bei Steigerung der Euthyrox-Dosis in die SD-Überfunktion kommen?!
Danke für eure Antworten!!

Autor:  Wupperfrau [ 13. Sep 2013 12:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hashimoto, Blutwerte, wie gehe ich nun vor

Hallo leben42,

und willkommen hier im Forum. Du hast es genau richtig gelesen im Buch "Leben mit Hashimoto". Man fängt zu Beginn erst einmal mit einer kleinen Menge von den SD-Tabletten an. Alle 4-6Wochen sollte dann eine Blutabnahme checken, wie deine Werte sind. Ggf. erhöht der Arzt dann die Dosis aber immer nur ein wenig um 0,25 damit sich dein Körper an die SD-Hormone gewöhnen kann. Das sollte so lange passieren, bis du dich wohlfühlst unabhängig von dem "reinen" TSH-Wert. Die meisten Hashi-Patienten fühlen sich mit einem TSH von um die 1,0 wohl aber das ist individuell. Wichtig sind natürlich auch deine anderen Werte (fT3 und fT4). Hör auf deinen Körper und wenn du nicht mit deiner Hausärztin zufrieden bist, dann geh zu einem Endokrinologen. Viele hier im Forum waren lange nach dem richtigen Arzt auf der Suche bis sie sich verstanden fühlten und ihnen gut geholfen wurde. Nur nicht aufgeben und am Ball bleiben.

Alles Gute

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