Hallo liebe Forumsmitglieder!
Ich habe seit vielen Jahren Hashimoto, und war abgesehen von der Einstellungsphase immer zufrieden mit meinen Werten. (jährliche Kontrolle reichte aus)
Als ich im Oktober 2010 schwanger wurde, waren natürlich häufige Kontrollen angesagt, die Dosis musste aber während der gesamten Schwangerschaft nicht gesteigert werden.
Ein paar Wochen nach der Geburt hatte ich die letzte Kotrolle und die Werte waren alle zufriedenstellend. Ich konnte und wollte mein Kind vollstillen, was auch ohne Probleme möglich war. (mein Kind ist jetzt 14 Monate und wird noch immer häufig gestillt

Aber dann, 4 Monate nach der Entbindung ging es los. Ich hatte beim Betreten eines Raumes plötzlich eine Panikattacke, die mit einem Arztbesuch endete, weil ich es fälschlicherweise als Asthmaanfall interpretiert habe. (leide an allergischem Asthma auf Hausstaubmilbe, brauche meinen Spray aber äußerst selten.)
Genau da begann sich meine Angstspirale zu drehen. Es kamen starke Krankheitsängste hinzu, ich bildete mir sämtliche Krankheiten ein. Meine größte Sorge war, was mit meinem Kind ist, wenn mir etwas zustößt.
Ich konnte und wollt nirgends mehr alleine hingehen, hatte ständig Beklemmungsgefühl und Angst vor einer Panikattacke.
Mein Körper signalisierte mir, dass irgend ein Rädchen "nicht im richtigen Takt" läuft.
Schließlich landete ich nachdem ich "Herzbeschwerden" hatte beim Internisten.
Der checkte mich durch, und tatsächlich war ich wieder in die Unterfunktion gerutscht, hatte zu dem Zeitpunkt einen TSH Wert von über 7.
Nach Rücksprache mit meiner SD-Ärztin wurde meine Dosis Euthyrox gesteigert.
Meine "Herzprobleme" ließ ich dann noch bei einem Kardiologen abklären. Organisch alles in Ordnung. Er versicherte mir aber, dass diese ganzen Symptome KEINESFALLS von der Schilddrüse kommen würden......und ich glaubte ihm.
Auch die Neurologin welche ich aufsuchte sagte das gleiche und diagnostizierte mir eine Angststörung und drängte mich dazu mit Medikamenten zu beginnnen. Dies wollte ich jedoch nicht, da ich ja mein Kinde weiterstillen wollte. Als ich die Möglichkeit einer Gesprächstherapie ansprach, machte sie diese nur schlecht. Sie wollte einfach ihre Medikamente loswerden.
Hatte dann noch eine Magenspiegelung, weil ich ständig ein Globusgefühl hatte. Alles in Ordnung.
Ich ging dann zum Ostheopaten, der mich als Erster seit langem wieder ersnst nahm.
Begann im Februar eine Gesprächstherapie und kann bis heute wirklich große Erfolge verbuchen. Mein Rädchen dreht sich wieder im Takt.
Meine Werte sind wieder im Normalbereich,......es hat mich jedoch wieder stutzig gemacht, dass meine SD-Ärztin, welche ich sehr kompetent finde auch gesagt hat, dass meine psychischen Probleme wohl nicht von der SD kommen.
.......dann bin ich auf dieses Forum gestoßen, und erkenne mich in vielen Beiträgen wieder. Dies hat mir jetzt wirklich ein bisschen Mut gemacht, dass ein kleiner Teil meiner psychischen Verfassung wohl doch auf das Konto der SD geht.

Mittlerweile geht es mir wieder recht gut, ich habe hin und wieder ein paar Herzstolperer. Kennt ihr sowas in Zusammenhang auch?
Würd mich über ein paar Antworten freuen. Und DANKE fürs "Zuhören"
Lg
Penelope