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BeitragVerfasst: 06. Sep 2010 15:30 
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Registriert: 05. Sep 2010 14:13
Beiträge: 5
Hallo Leute,

Ich habe eine frage bezüglich des absetzend von L-Thyroxin.

Dazu erst einmal eine kleine Zusammenfassung über mich und meine SD:

Als ich 16 war (2006) hatte ich erstmals die typischen Symptome einer UF und das darauf folgenden Blutbild mit einem TSH-Wert von 4,5 (0,3-2,5 Norm).
Wurde alles ziemlich gut eingestellt mit L-thyroxin 25.
Nach ca. 2 Jahren war dann mal ein kleiner Zwischenfall. Der TSH Wert war kurz mal in der Überfunktion, und mein Arzt sagte, dass ich L-T. absetzen soll.
Nach kurzer Zeit (innerhalb von 2 Wochen!!) fühlte ich mich wieder schlapp -> Blutbild sagt Unterfunktion. Ich sollte also wieder 25er nehmen und auf 50 erhöhen.
Danach hatte ich einen Termin beim Spezialisten, welcher feststellte, dass der linke teil der SD leicht verkleinert ist und folgende Blutwerte:

TSH 2,8 (0,25-4)
ft3 5 (3-7,8)
ft4 19,8 (10-26)
SD-Peroxid. - AK 53 (< 35)* zu hoch!
TSH-Rezeptor - AK 0,3 (< 1,75)

Er hat mir empfohlen 50er weiter zu nehme oder ggf. auf 75er zu erhöhen.
Bin bei 50 geblieben!
Ein halbes Jahr später (Mitte 2010) Blutkontrolle bei meinem Allgemeinmediziner ergibt einen TSH von 0,37 (0,3-2,5). Ich sollte die 50er weiter nehmen, hab ich gemacht!
Anfang August diesen Jahres hab ich dann irgendwie andere Symptome gehabt, kam mir vor wie Überfunktion (Muskelschwäche, Abgeschlagenheit, etwas erhöhter Puls und Blutdruck). Blutwerte ergaben einen TSH-Wert von 2,3 (0,3-2,5), also eigentlich eher Richtung UF und Leukozyten waren wohl ein bisschen zu niedrig (bei 3,?) .
Ich sollte keine Tabletten mehr nehmen (kam mir spanisch vor). Habe 2 Wochen keine genommen, aber dann von mir aus wieder mit 25 angefangen, weil mir das echt zu heiß war bei dem wert.
Letzter Stand nun vom 31.August 2010 mit den 25ern:

TSH 2,78 (0,3-2,5)* leicht erhöht
ft3 3,21 (2,2-4,2)
ft4 1,21 (0,8-1,8)
Leukozyten 4,0 (4,5-9,8)* leicht zu niedrig aber verbessert

Mein Allgemeinmediziner sagt nun, ich solle versuchen Tabletten weg zu lassen und mehr Jod essen, oder wenn mir das zu heikel ist 25er nehmen und warten bis ich wieder zum Spezi gehe Anfang Oktober.
Jedenfalls sagt mein Arzt, dass es sein kann, dass man nach der Pubertät die Probleme auch ohne Tabletten in den Griff bekommt. (Bin jetzt 20 M)
Aber bei dem Wert glaube ich das nicht wirklich…
Und außerdem soll ich sie absetzen, damit die Leukozyten sich regenerieren.

Was meint Ihr?
Und warum schwankt mein wert eigentlich immer so schnell?
Jodhaltigeres Wasser trinken, bringt das was?
Bin für jeden Rat dankbar!
hab einfach nur keine Lust wieder da zu hängen, als wäre ich 80!

Grüße und Danke schonmal!


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2010 19:49 
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Registriert: 26. Sep 2010 22:38
Beiträge: 8
Wohnort: Braunschweig
Hallo,

ich würde mir noch eine Zweitmeinung einholen. Mir wäre das auch zu heikel mit Absetzen von L-Thyroxin. Und lass dir bloß keine anderen Präperate aufschwatzen. Levothyroxin wird ja von mehreren Pharmakonzernen hergestellt. Man sollte immer besser bei dem Präperat bleiben, mit dem man mal eingestellt wurde. Ich weiß auch nicht, wie das Gesundheitssystem in Österreich funktioniert. Wenn man in Deutschland in der falschen Krankenkasse ist und an die falschen Ärzte gerät, hat man schon verloren. Diese verdammten Rabattverträge.

Ich habe zur Zeit auch ziemlich Probleme mit meiner Schilddrüsenunterfunktion, daher hab ich mich hier auch angemeldet. Hier wird man wenigstens noch verstanden. Nur bei mir ist die Unterfunktion angeboren und wurde erst ca. 9-10 Monate nach meiner Geburt festgestellt (13.12.1981) und das, obwohl es das Neugeborenenscreening schon seit 1980 gibt. Hab vor kurzem meinen Hausarzt gewechselt, weil mir mein letzter Arzt nicht mal die Werte mitgeteilt hat. War bei dem scheinbar nicht üblich. Ich war hier generell überrascht, dass die meisten ihre Werte in Kopie mitbekommen. Aufgeklärt über die Geschichte wurde ich nie, hab mir später alle Informationen selber gesucht. Ich habe auch sämtliche Symptome der SD-Unterfunktion wie Müdigkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen, die auch mit Einnahme der Schilddrüsenhormone nicht weggehen. Ist schon traurig, dass die Schilddrüse von vielen Ärzten so stiefmütterlich behandelt wird und die wenigsten Ahnung auf dem Gebiet haben.

Liebe Grüße
Kathrin


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2010 20:24 
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Registriert: 05. Sep 2010 14:13
Beiträge: 5
Hallo Kathrin,

Danke für deine Antwort, ich dachte schon, ich bekomme gar keine mehr!
Die Zweite Meinung werde ich mir tatsächlich nächste Woche einholen, wenn ich wieder zum Spezialisten gehe.
Mittlerweile habe ich das gefühl, dass ich Hashi habe.
hab mich da jetzt mal richtig belesen drüber und das würde alles Sinn machen.
Antikörper wurden vor nem Jahr im Blut festgestellt, inhomogene echoarme SD, immer diese Schübe, das auf und ab des Wertes und wenn ich im nachhinein so drüber nachdenke, ging es mir nachdem ich Jod in Form von z.b. Fisch zu mir genommen habe nicht wirklich besser, sondern schlechter!

Wie gesagt, ich werde das nächste Woche ansprechen und erstmal habe ich mir von meinem Allgemeinmediziner Selen Zink ACE verschreiben lassen, falls es an Hashi ist und mir geht es mit dem Zeug eigentlich im moment erstmal ziemlich gut! (auch wenns zum kotzen schmeckt)

Was ich jedoch nicht verstehe: die Ärzte haben sogar schonmal so andeutungen gemacht, dass ich ne autoimmunerkrankung haben könnte, bevor die antikörper festgestellt wurden. Spätestens als die festgestellt wurden, hätte man doch der Sache auf den Grund gehen müssen.-.-
Ich meine da ist doch dann eine ganz andere Herangehensweise erforderlich, wenn man das hat. Da darf man ja kein/wenig Jod essen und ich hab immer schön drauf geachtet, dass ich fisch esse, weil mir der arzt gesagt hat, das ist gut bei SD-UF :(

Naja, ich werde sehen, was raus kommt...
Komme übrigens auch aus Deutschland! :lol:

Is ja echt krass, dass du immernoch damit zu kämpfen hast, obwohl du ja nach so langer Zeit eigentlich mal eingestellt sein müsstest, oder?!
Und dass man dir nichtmal die Werte mitteilt, kann ja schonmal gar nicht angehen!
Ich hoffe du hast mehr Glück mit deinem neuen Arzt!
Joa und das mit dem aufgeklärt werden ist so ne Sache...ich glaube da sind die meisten auf sich gestellt. Welcher Arzt nimmt sich schon noch die Zeit jedem das zu erklären. Geht aber sicherlich auch gar nicht, is ja immer so viel Andrang bei den Ärzten!
Aber dass wirklich wenig Ahnung davon haben seh ich auch so!
Muss man schon Glück haben, um an den richtigen zu kommen.

Wie viel L-Thyroxin nimmst du denn da, wenn du das seit geburt hast?

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2010 21:14 
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Registriert: 26. Sep 2010 22:38
Beiträge: 8
Wohnort: Braunschweig
Zur Zeit nehm ich 112 Mikrogramm Euthyrox von Merck. 40 Tage davor hatte ich über längere Zeit hinweg L-Thyrox von Hexal genommen und da hatte ich Dosen von 100 bis 150 Mikrogramm durch. Und da wurde auch öfter mal zwischen L-Thyrox und L-Thyroxin von Henning gewechselt. Als ich vor drei Wochen in der Apothekenumschau eine Beitrag von einem Professor gelesen habe, dass man Schilddrüsenpräparate nicht unbedingt wechseln sollte, bin ich aus allen Wolken gefallen. Hatte dann meinen letzten Hausarzt angerufen und drauf angesprochen. Die meinten in der Praxis nur, dass sie nach einem Präparatewechsel NIE eine Kontrolle machen. Ich hatte dann noch einen Bluttest gefordert und der wurde auch gemacht. Mein Hausarzt meinte dann, dass ich zu scharf eingestellt wäre und ich meine Tablette doch einfach teilen und nur noch die Hälfte nehmen soll, weil ich ja erst vor Kurzem (da war schon ein Monat um) neue Tabletten bekommen hatte. Da hatte ich dann die Schnauze voll und hatte nen anderen Arzt aufgesucht, der ganz gut sein soll. Mein alter Hausarzt schickt jetzt meine Werte von diesem Jahr an meinen neuen Arzt und dann mal schauen, was da rauskommt. Und von nun an werde ich mir die Werte immer mitgeben lassen.

Mal zu meiner Kindheitsgeschichte: Ich bin in meinen ersten Lebensmonaten ständig bei Ärzten gewesen und es hatte ewig gedauert, bis sie bei mir endlich die Unterfunktion entdeckt hatten. 13.12.1981 geboren und in der Zeit vom 20.09.1982 bis 05.11.1982 wurden folgende Diagnosen gestellt:

466 Akute Bronchitis und Bronchiolitis
243 Angeborener Kretinismus

Darauf folgten 1 Jahr Rückstellung im Kindergarten (wurde erst ein Jahr später eingeschult), 1 Jahr Normalschule, wo ich nur geärgert und voll die Außenseiterin war, 9 Jahre Sonderschule (hatte den gleichen Unterricht bekommen, wie andere Schüler auf Normalschulen auch, nur dass wir halt nur max. 10 Schüler in einer Klasse waren und die Lehrer besser auf uns eingehen konnten) und hatte dort meinen erweiterten Realschulabschluss geschafft, dann 3 Jahre Ausbildung zur Bürokauffrau außerbetrieblich, wo ich von so ein paar Spasten auch nur gemobbt wurde und dann immer nur Arbeiten über Zeitarbeit. Zur Zeit mach ich noch eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin mit Schwerpunkt Logistik. Aber da hänge ich jetzt ziemlich durch, genauso wie auf Arbeit.

Mein Arzt hatte mich bei Klagen über Konzentrationsstörungen, Überforderung nur krankgeschrieben und mir zu ausgewogener Ernährung und Sport geraten. Aber mach mal Sport, wenn du total antriebslos bist. Selbst meinen Haushalt schaff ich nicht mehr richtig, weil ich mich so schwer zu etwas aufraffen kann. Und dann noch diese verdammte Vergesslichkeit. Bekomme schon richtig Panikattacken, wenn ich etwas nicht sofort finde, dass ich schon wieder was verloren habe. Selbstzweifel, kein richtiges Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Und da macht das Leben echt kein Spaß mehr. Und nichtmal meine eigene Mutter nimmt mich für voll, obwohl die selbst eine Unterfunktion hat (erworben). Und das mit den Werten mitgeben lassen kannte ich überhaupt nicht. Meine Mutter hatte auch nie danach gefragt, wenn sie mit war. Ich hab nicht schlecht gestaunt, als ich in Foren so viel gelesen habe, dass andere ihre Werte mitbekommen. Da waren sie wohl in den neuen Bundesländern etwas blind für. Keine Ahnung *seufz*

Liebe Grüße
Kathrin


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2010 7:54 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
crusher9000 hat geschrieben :
> Hallo Kathrin,

> Antikörper wurden vor nem Jahr im Blut festgestellt, inhomogene echoarme
> SD, immer diese Schübe
>
> Liebe Grüße

guten morgen !

was brauchst du bzw der arzt noch mehr um die diagnose hashi zu bekommen ??
antikörper wurden bereits nachgewiesen, ebenso eine echoarme inhomogene gewebestruktur. alles eindeutige nachweise für hashi - mehr gibts eigentlich nicht.

also bitte mit jod sehr sparsam umgehen - buch "leben mit hashimoto" zu leben und sich mit dieser erkrankung vertraut machen.

die hormone müssen bei hashi lebenslang genommen werden, wobei empfohlen wird. dass der tsh um 1 liegen sollte und die freien werte im oberen drittel zu liegen kommen sollten um - was bei dir ja noch lange nicht der fall ist.

kopf hoch, es wird schon werden - dauert leider seine zeit bis du gut eingestellt bist und es dir besser geht.

lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2010 17:16 
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Registriert: 05. Sep 2010 14:13
Beiträge: 5
Hallo Leidensgenossen,

Ein erneuter unangenehmer Studententag geht für mich zuende.
Diese Abgeschlagenheit und Mühe zur Konzentration geht mir echt auf den Senkel. Und dann denkt man auch noch ständig, dass das Herz gleich versagt-.- immer mal so ein stolpern und komisches Gefühl in der Gegend.
Hab ja schon gelesen, dass das auch symptome sind und EKG wurde auch schon gemacht, da is alles OK, aber das nervt echt.
Vorallem gibt es Tage, da geht es verhältnismäßig gut und dann tage wie heute, wo es echt ne qual ist...auf einen schlag :(

@Kathrin:
Mann, das is ja echt hart, was du da alles mitmachen musstest/musst. Wenn dann noch andere dummes Zeug labern hat man ja gleich gar kein Selbstwertgefühl mehr.
Bei uns liegt das mit der SD auch irgendwie in der Familie...alle hatten schonmal Medikamente genommen und mein Vater nimmt auch noch.
Aber keiner hatte solche Probleme wie ich damit. Meine Family meint auch manchmal, dass ich mir vllt zu viel einrede und manchmal glaub ich das ja selbst schon, aber wenn ich dann die Werte dazu sehe und die typischen symptome ist alles klar, woher es kommt.

@Maus
Das hab ich mir, als ich mich dann belesen habe über hashi auch gedacht...was will der arzt denn noch für Anzeichen???-.-
Wie ist denn das dann eigentlich, wenn ich sagen wir mal 75er L-Thyroxin nehme und dann mal einen Schub bekomme, der in die ÜF geht? Nimmt man dann trotzdem die 75er ganz normal weiter, oder steuert man da dagegen, indem man weniger nimmt?
Und wenn dann am Ende der angestrebte TSH von ca. 1 erreicht ist und alles im Lot ist, kommen dann trotzdem immer mal Schübe, oder kann man dann endlich mal in Ruhe leben?


Also dann einen schönen Tag noch!
lg


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2010 18:09 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo !

mach dir wegen der schüne keine sorgen, die kommen und gehen und viele wirst du vielleicht garnicht merken.

bei den schüben wird nur vermehrt sd-gewebe zerstört aber man rutscht deswegen nicht in üf, sondern eher in eine uf und muss danach oft die dosis anpassen bzw erhöhen. zwar kommt es gerade am anfang einer hashikarriere immer wieder mal vor, dass man kurzfristig in eine üf kommt, weil die sd versucht genügend hormone zu produzieren - was ihr manchmal gelingt, dann wieder nicht. aber dann pendelt sich das alles ein und man muss immer wieder die dosis anpassen und die werte kontrollieren - bis die sd "ausgebrannt" ist.

das ist nichts schlimmes, sondern sogar eher positiv, da man dann bei einer gleich dosis bleiben kann und sich auch wohl fühlt. das soll aber nicht heißen, dass man nicht weiter 1-2x jährlich seine kontrollen machen sollte vorallem, wenn man den verdacht hat, dass man wieder in eine uf gerutscht ist.

trotzdem sollte man versuchen stress sogut es geht zu vermeiden, ebenso nicht zuviel jod zu sich zu nehmen. alles was einem selbst gutut (und das merkt man ganz schnell selbst) ist erlaubt. man muss sich selbst grenzen setzen und auch mal nein sagen, wenn man überfordert wird. man ist manchmal nichtmehr so belastbar wie früher, empfindet vieles viel intensiver (zumindest ich) und wird auch manchmal echt grantig, dann wieder weinerlich. das sind stimmungsschwankungen die generell hormonell bedingt sein können und unser immunsystem ist nunmal nicht das beste.

wirst sehen, mit der zeit lernt man seinen körper gut genug kennen und wenn mal die einstellungszeit vorbei ist, ist das leben eigentlich nicht viel anders als vorher - nur muss man wie gesagt selbst seine grenzen finden.

alles gute
MAUS


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2010 18:49 
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Registriert: 05. Sep 2010 14:13
Beiträge: 5
Hallo

Das hört sich ja erstmal nicht ganz negativ an, was das Leben mit Hishi betrifft.
Und das Buch werde ich mir auf jeden Fall besorgen.
Natürlich warte ich jetzt erstmal die nächste Woche ab, was der spezi darauf sagt, dass ich Hashi vermute und dann werd ich weiter sehen. Werd ich wohl ein bissel was ändern müssen, was essen/trinken und die allg. lebensgewohnheiten angeht.
Wovon ich jetzt denk ich schonmal ausgehen kann, weil es ja sicherlich hashi sein wird.
Irgendwelche Empfehlungen für jodfreies Wasser?

Kurz noch eine Frage zu dem "Selen Zink ACE"...Sowas soll ja gut sein bei hashi und das nehm ich im moment auch.
Im Netz hab ich nur gelesen, dass Selen und Zink zusammen eingenommen nicht so gut sein sollen...aber hier ist es ja zusammen in einer Pille :?:
Zudem steht bei verzehrempfehlungen: Morgens eine Tablette mit Wasser nehmen.
Ich nehme mal an, da geht es um den leeren Magen, damit die Spurenelemente besser aufgenommen werden können, oder was weiß ich.
Aber frühs wird mir von dem zeug so schlecht, dass ich die da nicht nehmen kann...
Vllt hast du ja auch Erfahrungen mit so nem Zeugs und wann man das am besten nimmt, oder ob es egal ist.
Im moment nehm ich es wenn ich heim komme, also nachmittags 16 - 18 Uhr!

Also dann danke ich Euch schonmal für eure netten und hilfreichen Antworten!
Hoch leben die Foren! :lol:

Beste Grüße
Crusher9000


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2010 8:07 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
guten morgen !

sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn es nicht mit dem arzt bzw seiner meinung so klappt wie du dir es erwartest. leider können meist nur wir betroffene uns gegenseitig gut verstehen, wenn es uns mal schlecht geht. :-(

bitte mach dir keinen stress bzgl hashi, auch wenn du es hast. viele menschen haben diese erkrankung eine lebenlang und wissen garnichts davon bzw fühlen sich gut. meine mutter z.b. hat ebenfalls hashi und meine oma (bereits verstorben) auch. meine mama braucht bis heute keine hormone und fühlt sich bestens - von jodfreiem essen oder trinken ist bei ihr keine spur, sie lebt ganz gut damit und geniest das leben. oma bekam hormone, hat trotzdem alles gegessen und ist bis zuletzt bei einer dosisi von 75µg geblieben, obwohl ihr tsh und die restlichen werte oft sehr, sehr hoch waren - aber kein arzt sah handlungsbedarf daran etwas zu ändern. und trotzdem ging es ihr gut, sie wurde 86 jahre alt und ging bis 1 monat vor ihrem tod tanzen und freute sich des lebens - leider kam der krebs dazwischen.

hashimoto ist eine autoimmunerkrankung - "eine" von ca 60 und viele wissen garnicht, dass sie eine autoimmunerkrankung haben bzw die krankheit dazuzählt. der arzt sagt oft nur, sie haben...... und das wars.

http://www.autoimmun.org/erkrankungen_von_a_bis_z.php

hier gibts noch jede menge antworten auf eventuelle fragen:
http://www.schilddruesenspezialisten.de ... aq/faq.php

http://www.kit-online.org/acc/KIT-Info_ ... aengel.pdf
http://www.schilddruesenguide.de/sd_NEMs.html
http://hl-reuters.de/jod/FHT.htm

ich selbst dachte auch am anfang meiner diagnose, mein leben ist zuende :-(
ich steigerte mich in alles hinein was ich denn jetzt alles nicht darf....
durch die hormoneinstellung bzw die einstellungszeit ging es mir oft schlechter, als bevor ich die tabletten bekam - ich dachte oft, ich hör wieder auf damit - so kann ich nicht leben.

es ist verständlich, aber falsch und wenn man genug über diese erkrankung weiß, sich mit betroffenen austauschen kann, schaut die sache schon ganz anders aus.

man braucht anfangs viel geduld und dann geht es auch langsam bergauf. ich geniese mein leben, esse und trinke alles - koche jedoch "nur" daheim mit unjodiertem salz. ich lasse mir keine jodhaltigen kontarstmittel spritzen, gehe aber in die sauna und mache salzaufgüsse, ebenso geniese ich die meeresaufenthalte.
jod ist für mich nicht jod - ich reagiere nicht intensiv darauf - da ist meine histaminintolleranz viel, viel ärger und wenn ich mich körperlich und psychisch überfordere - aber das zeigt mir dann schon mein körper bzw befinden.

ich habe gelernt hashi zu aktzeptieren und gut damit zu leben. selen und zink nehme ich nach bedarf !

ich wünsch dir alles gute
MAUS


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2010 15:00 
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Registriert: 26. Sep 2010 22:38
Beiträge: 8
Wohnort: Braunschweig
Hallo

Ich hab jetzt endlich meine Werte bekommen und war geschockt. Zum einen hat mein TSH gewaltig geschwankt und mein Arzt hat außer Dosis hoch- oder runterzusetzen nichts weiter unternommen. T3 oder T4 Werte sind nie ermittelt wurden seit 2006, wo ich zu ihm gewechselt bin. Ich bin froh, dass ich jetzt gewechselt habe. Hoffentlich bekommt mein neuer Hausarzt das hin. Da die Ärztin selber Hashi hat, kennt sie sich auch besser mit der Schilddrüse aus und kümmert sich auch mehr darum. Schon allein durch ihre Aussage, dass sie meine Werte nach 6-8 Wochen nochmal kontrollieren will nach dem jetzigen Dosis und Präperatewechsel, hat sie schon ein bisschen Vertrauen von mir gewonnen. Und sie hat mir die Werte auch rausgegeben, die ihr mein ehemaliger Hausarzt zugeschickt hat. Find es nur komisch, dass meine eigene Mutter mich nie richtig über die Unterfunktion aufgeklärt hat. Sie hat ja auch eine SD-Unterfunktion. Und das mit dem Werte rausgeben kannte ich auch nicht.

Liebe Grüße
Kathrin


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