Hallo,
ich finde es etwas schwierig, ein passendes Forum zu finden, daher bin ich jetzt einmal hier gelandet.
Ich habe von Geburt an keine Schilddrüse und hatte auch eigentlich nie Probleme. Das Ganze wurde früh genug festgestellt, ich war immer richtig eingestellt.
Vor ca. 2 Jahren ging es langsam los, dass ich mich immer schlechter fühlte - war vor allen Dingen immer sehr müde. Mir hat das kein Arzt geglaubt, meine ewig trockene Haut, Gewichtszunahme, habe z.T. 9 Stunden geschlafen und trotzdem noch Mittagsschlaf gehalten.
Im Januar kam dann ein TSH-Wert von 4,65. Ich musste eine Uniarbeit absagen, weil ich nicht denken konnte, mir ging es echt sehr schlecht. Saß wie unter einer Glasglocke, ewig müde.
Habe dann von 150 Euthyrox auf 200er erhöht. Da ging es dann andersrum sehr lustig zu - wurde sehr hungrig, aggressiv, energiegeladen. Habe von morgens bis abends geredet und bin kilometerweit durch die Gegend gewandert, weil mir die frische Luft so gut gefiel.

Das war dann also etwas zu hoch. Bald darauf wurde ich dann auch wieder müde. Der TSH Wert lag dann auch bei 0,15.
Danach ging ich auf 175. Ich habe schon das Gefühl, mir geht es nun endlich wieder gut. Problem ist wohl, dass ich weiterhin ewig Hunger habe und leider nicht abnehme, sondern zu.
Die neuen Blutergebnisse geben ein TSH von 0,19, ein Freies T4 von 1,49 (Referenzbereich 0,76 - 1,46) und ein T3 von 174 (Referenzbereich 84-172).
Ich würde also meinen, ich bin immer noch in einer Überfunktion. Zudem findet der Arzt meinen Puls zu hoch und meine Hände zu warm. Er drohte mir auch damit, wieder auf 150er zu gehen. Davor habe ich aber Angst. Über kurz oder lang würde ich damit doch wieder in der Unterfunktion landen?
Wenn jemand Tipps hat, würde ich mich sehr freuen. Zudem ich auch nicht weiß, ob die erhöhten Werte noch von den 200ern sein können, oder ob die nach 6 Wochen eigentlich aus dem Körper gewesen wären?
Viele Grüße