Schilddrüsenforum Österreich
https://www.schilddruesenforum.at/

Neuling mit vielen Fragen an Hashimoto-Erfahrene
https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=4204
Seite 1 von 1

Autor:  schwesterlein [ 16. Okt 2009 9:24 ]
Betreff des Beitrags:  Neuling mit vielen Fragen an Hashimoto-Erfahrene

Zuerst einmal: Hallo an alle hier im Forum!

Ich hoffe, Ihr könnt mir mit Eurem Wissen weiterhelfen.

Bei mir ist bei einer Blutuntersuchung (zu der mich die Frauenärztin wegen starker Regelschmerzen hingeschickt hat – sie meinte es könne ein hormonelles Problem dahinter stecken) ein TSH Wert von 9,53 festgestellt worden. FT3 ist 2,9 und FT4 ist 0,29. Daraufhin bin ich – nach Wartezeit - zum Internisten gegangen, der ein Ultraschall gemacht hat und meinte die Schilddrüse ist sehr schmächtig und unruhig und er nimmt an, dass das Hashimoto ist. Ich soll jetzt täglich ein Viertel Euthyrox 50 (d.h. 12,5 yg) nehmen, und in zwei Monaten zur Untersuchung wiederkommen.

Ich habe nun im Internet nachgelesen und festgestellt, dass offenbar sehr viele gesundheitliche Probleme die ich schon länger habe, wegen derer ich aber nicht extra zum Arzt gegangen bin, (weiche Nägel, Haarausfall, extreme Müdigkeit, darüber hinaus habe ich im letzten halben Jahr zwölf Kilo zugenommen), damit zusammenhängen. Ein anderes Problem (wegen dem ich bei verschiedenen Ärzten war), ist dass ich sehr sehr infektanfällig bin und – auch wenn ich gerade nicht krank bin – immer Halsschmerzen habe. Der HNO und der Lungenfacharzt finden aber beide nichts, was das erklären könnte. Kann das am Hashimoto liegen? Hilft das Euthyrox da?
Wie schnell kann ich überhaupt, bei allen Symptomen (sofern sie damit zusammenhängen), eine Änderung erwarten?
Ist diese Dosis überhaupt irgendwie relevant? Mir kommt sie sehr niedrig vor – in der Packungsbeilage steht das ist die empfohlene Dosis für Kinder bis 12 (ich bin 32).
Andererseits will der Arzt die Dosis anscheinend möglichst langsam steigern, weil „wenn die Sättigung erreicht ist, kommen wieder andere Probleme“ (das klingt für mich irgendwie beunruhigend).

Habt Ihr zu diesen Fragen irgendwelche Gedanken, Erfahrungswerte, etc.? Oder auch Tipps, wo ich mich informieren könnte? Gibt es Fachbücher dazu, die ich als allgemein ganz gut gebildeter Mensch aber nicht Mediziner auch verstehe?

Danke im Voraus für jede Reaktion!
Euer (von der Diagnose noch leicht schockiertes) Schwesterlein.

Autor:  hutzl [ 16. Okt 2009 12:05 ]
Betreff des Beitrags: 

hi schwesterlein,

zuerst mal, es gibt ein super buch: leben mit hashimoto-thyreoiditis - autoren leveke brakebusch + armin heufelder! da stehn wirklich gute tipps drin und alle möglichen informationen, damit man hashi leichter versteht und damit leben lernt!

Dein tsh ist sehr hoch, man sollte einen wert um *1* erreichen, um sich wohl zu fühlen.
klar fängt man mit einer kleinen dosis an hormonen an und je nach wert, wird dann gesteigert - langsam mit mindestens 6-8 wochen gewöhnungsphase.
Deine gesundheitlichen probleme kommen ganz sicher von der SD, das kannst du hier auch nachlesen.
ich persönlich habe jetzt fast 2 jahre gebraucht, um eine gute einstellung zu haben - nehme allerdings thyrex.

ich kann dir nur empfehlen, lesen lesen lesen und sich mit anderen austauschen - man kommt wirklich oft durchs reden/schreiben, auf kleinigkeiten drauf. es gibt hier wirklich gute leute, die sich super auskennen und einem gute tipps geben können.

wünsch dir alles liebe und das wird schon :o)
lg claudia

Autor:  Doris R. [ 16. Okt 2009 17:18 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo, das mit dem Einschleichen der Hormone ist unter Umständen sehr wichtig. Ich hab mit einer zu hohen Dosis begonnen, und ich hatte deswegen auf einmal Herzrasen, Durchfall usw. Ist durchaus clever mit einer geringen Dosis an zu fangen. Alles gute

Seite 1 von 1 Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
https://www.phpbb.com/