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| Hashi und Halsweh https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=4145 |
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| Autor: | marie25 [ 06. Sep 2009 9:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hashi und Halsweh |
Hallo! Ich habe diese Woche meine erste Arbeitswoche hinter mir (erster "richtiger" Job) nach Studium. Nun meldet sich mein Hals wieder zu Wort. Ich befürchte nun, dass mein Körper die SD in Stresssituationen angreift. Also, dass das Halsweh eigentlich von der SD kommt. (Bin ja auch noch dazu von meinem gewohnten Umfeld herausgerissen und absolviere meinen ersten Job in Vorarlberg)... Gibts hier einen guten ARZT???? Könnte das sein, dass sich die SD in Halsweh äußert? Grund meiner Annahme ist, dass ich nicht Huste, keinen Schnupfen habe und das interessante daran ist, dass ich während meiner Diplomprüfung, also knapp davor und noch danach Halsweh hatte. Kennt das wer von euch? Und als 2007 Hashi ausbrach, hatte ich ein halbes Jahr durch Halsweh. Natürlich dachte ich, dass ich von einer Angina in die nächste wechsle. Aber diverse Hausärzte (damals hatte ich an meinem Studienplatz) keinen fixen, behaupteten auch, dass ich einfach Halsweh habe. Ich wurde damals innerhalb eines halben Jahres mit vier verschiedenen Antibiotika behandelt. Dass dann ein Verdacht auf pfeiferisches Drüsenfieber bestand, hab ich glaub ich in diesem Forum bereits geschrieben. Natürlich kam dabei nichts heraus und ca. nach einem halben Jahr stellte sich mein Halsweh wieder ein. So, dann war ich bei meiner Hausärztin aus Kindheitstagen und diese stellte fest, dass irgendwelche Werte bei der SD nicht in Ordnung wären. Da aber dann mein Umzug nach Wien vor der Tür stand und ich mein halbjähriges Praktikum in Wien absolvieren musste, verwies sie mich zu ihrem Schwager (Hausarzt in Wien). Der die falschen Antikörper gemessen hatte (also TPO, die bei mir normal sind und nicht TAK (die bei mir erhöht sind). Also wurde ich mit der Begründung heimgeschickt, dass die SD-WErte zw. Pille nicht passen. Die Symptome klingen zwar nach Hashimoto (bei Gott ich habe diesen Namen damals noch nie gehört), diese Krankheit ist aber zw. nicht vorhanden Antikörpern ausgeschlossen, außerdem ist die Patientin zu jung. Schlussendlich ist es mir bei meinem Praktikum beschissen gegangen und danach hatte ich ein Jahr später massive Unterfunktion, die wiederum eine andere Ärztin in Wien feststellte. (Ahja es wurden die richtigen Antikörper gemessen) Thyreoglobulin. TPO hab ich nicht. Also war ich ein einhalb Jahre unbehandelt und ich möchte wissen, ob wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat... Vor allem das Halsweh und wie man mit Stress besser umgehen kann? Am liebsten würde ich hier alles hinschmeißen, weil ich meine SD anscheinend nicht unter Kontrolle habe. GlG und DAnke |
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| Autor: | mapa [ 07. Sep 2009 22:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, also von Halsweh in Zusammenhang mit SD kann ich ein Lied singen, d. h. eher krächzen, weil sich meine Stimme dann meistens auch verabschiedet.... Ich habe gerade wieder so eine Phase hinter mir, seit Mai leide ich an immer wieder kehrender Kehlkopfentzündung, mal besser, mal schlechter und Medikamente helfen nicht wirklich... Gleichzeitig sind meine SD-Werte auch nicht berühmt gewesen und nähern sich jetzt gerade wieder meinen Wohlfühlwerten und meine Kehlkopfentzündung ist auch fast OK. Zufall?? Für mich besteht da eindeutig ein Zusammenhang, obwohl die Ärzte (HNO und NUK) meinen, da besteht kein Zusammenhang. Ich kanns natürlich nicht beweisen, doch es ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Ich hatte schon mindestens 3 solche Phasen seit meiner 10jährigen Hashi-Karriere; davor nie Probleme mit Kehlkopf und Stimme und ich hab auch keinen Beruf, wo ich meine Stimme besonders beanspruche.... Ich hab's nun akzeptiert und weiss, dass wenn ich Kehlkopfentzündung habe, auch meine SD-Werte Richtung Grenzwert gehen bzw. umgekehrt: sind die SD-Werte im Eimer, kommt sicher eine Kehlkopfentzündung. Muss allerdings erwähnen, dass ich nie Angina habe (bzw.als ich die hatte, dann bestand definitiv kein Zusammenhang mit der SD!). Ich weiß, man soll nicht für alle Unbefindlichkeiten SD verantwortlich machen, doch Kehlkopfentzündung und schlechte SD-Werte gehören bei mir irgendwie zusammen. Stress ist natürlich auch ein erheblicher Faktor, vor allem wenn man empfindlich darauf reagiert. Den solltest Du wenn möglich vermeiden (ich weiß leichter gesagt als getan). Allerdings kenne ich auch Halsschmerzen, die direkt von der SD kommen. Die hatte ich ganz zu Beginn als meine SD gerade ihren Zerstörungstrip begann. Da konnte ich oft nicht liegen, weil mein Hals so weh getan hat. Und das hat auch Monate gedauert, bis sich die Werte endlich stabilisiert hatten. Wünsch Dir alles Gute! Grüße mapa |
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| Autor: | marie25 [ 12. Sep 2009 19:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo! kann man mit hashi eigentlich "karriere" machen? ich bin glaub ich nicht so sehr belastbar wie meine kollegen. stress = halsweh (also schilddrüse meldet sich zu wort in form von halsweh) hab jetzt probiert, dass ich mich nicht so sehr herstresse, aber der job (tagesaktuell produzieren) im bereich journalismus, ist schon so stressig genug, ohne dass man sich reinsteigert. puh.... das mag meine schilddrüse gar nicht. kann es sein, dass ich eine höhere dosis an sd-hormonen brauche? weil ich ja voll den stress habe. bin nämlich wieder voll müde.... --> mapa, danke für deine antwort! ich glaube da besteht sehr wohl ein zusammenhang. hab zwar keine kehlkopfenzündung, aber permanentes halsweh in stresssituationen. das ist dann glaub ich die schilddrüse. ich hab jetzt schon von mehreren seiten gehört, dass alternativ medizin bei hashi hilft. weil ja bei hashi der körper sich selber angreift. hat wer erfahrungen damit??? glg |
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