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BeitragVerfasst: 05. Apr 2009 15:04 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
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Wohnort: wien
hallo,

muss mir mal meinen frust von der seele schreiben... bis vor wenigen wochen dachte ich, ich sei endlich gut eingestellt.

nun bin ich seit 1 monat wieder ständig krank. zuerst die ohrspeicheldrüsenentzündung. gegen die bekam ich u.a. ein breitbandantibiotikum - davon ging zwar die ohrspeicheldrüsenentzündung weg, dafür bekam ich bald darauf krampfartige rücken- u. bauchschmerzen sowie durchfall. dachte natürlich an magen-darm-virus. kaum war dieser verschwunden, bekam ich halsschmerzen, starken reizhusten (den habe ich immer noch), der sich mit bronchitis abwechselt. ach ja, fast hätte ich es vergessen: symptome eines harnwegsinfekts stellten sich auch vor einigen tagen ein - der harnwegsinfekt konnte glücklicherweise ausgeschlossen werden, stellte sich dafür als pilz heraus. fein.

meine werte sind 5 wochen alt und waren damals eigentlich recht toll. in einer kurzen phase, wo ich nicht krank war, hat sie mein internist begutachtet und mich für ende mai wiederbestellt. knapp vorher soll ich neue werte machen lassen...

aber so lange kann ich nicht warten. mir geht es JETZT schlecht und nicht in 2 monaten! von meiner hausärztin erhalte ich auch keine unterstützung, im gegenteil, sie dichtete mir vor wenigen tagen auf basis der 5 wochen alten werte eine üf an (die ich keinesfalls haben kann, ich fühle mich eher schon wie in uf) und wollte, dass ich thyrex sofort absetze! (was ich natürlich nicht gemacht habe...)

mittlerweile ist meine seelische stimmung auch schon etwas tief, ich fange wieder mal jeden moment zu weinen an, habe depressionen und eigentlich weiß ich sowieso grad überhaupt nimmer weiter...

tut mir leid, dass es so lang geworden ist, und danke fürs lesen...

maerchen


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BeitragVerfasst: 05. Apr 2009 17:09 
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Registriert: 18. Mär 2009 14:20
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Hallo maerchen!

Wie man sieht, verlässt Du Dich auch nicht auf Deine Ärzte sondern , wie kulli, eher auf Dein eigenes Bauchgefühl.

Du siehst und Du spürst, dass sich Deine Werte nicht alle paar Monate sondern ständig ändern. So oft will ein Arzt uns aber leider gar nicht sehen.

Also bist Du ohnenin darauf angewiesen, selbst etwas zu machen.

Wieso probierst Du nicht auch einfach das Heilfasten für die Schilddrüse aus? Damit kannst Du gezielt etwas für Diene Schilddrüse tun.

Liebe Grüße und gute Besserung

Rose


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BeitragVerfasst: 05. Apr 2009 17:29 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
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hallo rose,

ich esse ohnehin seit wochen kaum was, da ich kaum hunger verspüre und auch wenig appetit habe (dies ist bei mir immer ein starkes signal für nicht ausreichende substitution). und das ist für mich ganz schlimm, weil ich eigentlich sonst immer viel esse und essen sowieso eine enorm wichtige rolle für mich spielt. daher ist die vorstellung zu fasten für mich eine schreckliche, und ich verspreche mir davon auch nix, außer dass meinem körper dann wichtige nährstoffe fehlen!! ich habe sowieso schon einen eisenmangel und vermutlich auch magnesiummangel...

von meinem internisten fühle ich mich grundsätzlich recht gut betreut. allerdings ist das intervall bis zum nächsten termin recht lang. :-(

mit selbst herumdoktern habe ich es schon mal in eine massive üf geschafft, mach ich sicher nie wieder...

werde mir halt einen neuen hausarzt suchen müssen, der meine werte abnimmt...

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 05. Apr 2009 19:10 
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Registriert: 09. Jan 2009 18:32
Beiträge: 16
Wohnort: Wien
hallo märchen

ich gehöre seit kurzem hier dazu :) und bin mit den feinheiten dieser
erkrankung noch nicht 100% vertraut.
bin seit genau einem jahr in behandlung, habe aber auch noch keine positiven werte erhalten.
ein ewiges rauf und runter.
vor 2 tagen noch dachte ich .." hey, heut fühl ich mich toll".. und seit
gestern ist alles wieder beschissen (sorry)..
auch ich habe ständig irgendwelche wehwehchen,..ist gibt kaum einen
tag wo ich mal nichts habe..und glaub mir...ich bin nicht der typ hypochonder!
hatte auch vor einigen wochen meinen letzten check und soll erst ende
mai wieder zur kontrolle erscheinen.
aber auch mir gehts JETZT schlecht.
mein freund meint..ich soll sofort hin und mal kräfig auf den tisch hauen!
alle 3 monate ist mir irgendwie zu wenig, der wert kann sich doch pausenlos verändern.
irgendwie hab ich sowieso das gefühl, dass man nicht ernst genommen
wird..alleine damals als ich zu meiner ärztin meinte "ich denke ich habe
depressionen" hat sie mich nur belächelnd getätschlt und meinte "sie haben wohl noch nie eine richtige depression gehabt???"
tzzzzz...
darf ich fragen weshalb du bei deinem hausarzt kontrolliert wirst?

lg betti


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BeitragVerfasst: 05. Apr 2009 20:30 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
Wohnort: wien
hallo betti!

B-Tina27 hat geschrieben:
ich gehöre seit kurzem hier dazu :) und bin mit den feinheiten dieser
erkrankung noch nicht 100% vertraut.


die feinjustierung hab ich leider auch bis heute nicht geschafft... :-(


B-Tina27 hat geschrieben:
bin seit genau einem jahr in behandlung, habe aber auch noch keine positiven werte erhalten.
ein ewiges rauf und runter.


"positive werte" - was meinst du damit? meinst du ideale ft3 + ft4 (im oberen drittel)?


B-Tina27 hat geschrieben:
vor 2 tagen noch dachte ich .." hey, heut fühl ich mich toll".. und seit
gestern ist alles wieder beschissen (sorry)..
auch ich habe ständig irgendwelche wehwehchen,..ist gibt kaum einen
tag wo ich mal nichts habe..


ich hab seit wochen infektionen... das ist es, was mich am meisten belastet... mal ist es die speicheldrüse, dann wieder der verdauungstrakt, dann wieder die bronchien, und eben jetzt der pilz... man sagt doch, pilze breiten sich dann aus, wenn das immunsystem darniederliegt - und diesen eindruck macht mir meines im moment...

B-Tina27 hat geschrieben:
hatte auch vor einigen wochen meinen letzten check und soll erst ende
mai wieder zur kontrolle erscheinen.
aber auch mir gehts JETZT schlecht.


betti, das könnte 1:1 von mir sein... :-)


B-Tina27 hat geschrieben:
mein freund meint..ich soll sofort hin und mal kräfig auf den tisch hauen!
alle 3 monate ist mir irgendwie zu wenig, der wert kann sich doch pausenlos verändern.


ja, das kenne ich. meine werte verändern sich auch recht schnell. ich hab zu beginn ca. alle 6 wochen werte nehmen lassen, und man konnte gut erkennen, ob sich was verändert hatte oder nicht.

ich nehme zwar noch nicht so lange wie du hormone (erst seit september), aber ich hatte in diesem zeitraum alle höhen und tiefen (von schlimmer unterfunktion in massive überfunktion - dann hormonelle zwangspause und wiedereinstieg auf niedrigerer dosis...)

kurzum: hatte noch nie eine stabile, ideale hormonlage... :-(

auf den tisch hauen, ja - dazu hätt ich eh nicht übel lust...


B-Tina27 hat geschrieben:
irgendwie hab ich sowieso das gefühl, dass man nicht ernst genommen
wird..alleine damals als ich zu meiner ärztin meinte "ich denke ich habe
depressionen" hat sie mich nur belächelnd getätschlt und meinte "sie haben wohl noch nie eine richtige depression gehabt???"


das ist eine riesen frechheit.... !!!!! was man sich von ärzten alles sagen lassen muss.... anhand welcher kriterien will deine ärztin das eigentlich beurteilen, ob du schon mal richtige depressionen hattest oder nicht?

aber ich kann mich gut erinnern, dass ich vor jahren mal eine ähnliche situation hatte (mit einer krankenkassenärztin). hatte damals mein erstes burnout (vielleicht schon ein frühes warnsignal bezüglich hashi?), im zuge dessen schlimme depressionen und war wochenlang im krankenstand. dann musste ich bei der bezirksstelle der wgkk aufkreuzen und rede und antwort stehen über meine depressionen...


B-Tina27 hat geschrieben:
darf ich fragen weshalb du bei deinem hausarzt kontrolliert wirst?

lg betti


eigentlich bin ich seit ca. 3 monaten beim internisten in behandlung + kontrolle. meine hausärztin konsultiere ich seither nicht mehr in dieser angelegenheit, sondern wegen anderer beschwerden (meine entzündungen und infektionskrankheiten), und im zuge dessen hat sie sich in die schilddrüsenangelegenheit eingeklinkt, was ich ihr sehr verüble, da sie sich überdies mit autoimmunkrankheiten und deren beurteilung/behandlung ohnehin nicht auskennt. es gäbe ja noch genug kritikpunkte, die ich in letzter zeit feststellen musste... alles in allem grund genug, endlich zu wechseln...

darf ich fragen, wer dich betreut? hast du einen NUK?

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 06. Apr 2009 6:43 
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Registriert: 18. Mär 2009 14:20
Beiträge: 52
Hallo!

Mir geht es seit 4 Jahren durchgehend immer gut. Ich bin nicht müde, nicht zittrig und fühle mich einfach rundum wohl.

Warum macht Ihr es nicht so wie ich?

Liebe Grüße

Rose


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BeitragVerfasst: 06. Apr 2009 7:00 
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Registriert: 09. Jan 2009 18:32
Beiträge: 16
Wohnort: Wien
bin seit letztem jahr in behandlung bei einer endokrinologin im 13.bzk.
lainzerstrasse.
sie ruft mich immer an wenn werte da sind und gibt bescheid ob dosiserhöhung oder nicht.
wenn sie mich nicht persönlich am tel erwischt dann spricht sie mir auf
die mobilbox, das stammelt sie dann so leise drauf dass ich die nachricht
3mal abhören muss um zu verstehen was sie sagt. tzzzzzz...
und wenn ich mal meine.."ich habe dieses und jenes problem" meint sie nur.."das ist normal" - aufwiedersehen, baba und foi ned...
auch bzgl. schwangerschaft ist sie so "cool" und zuversichtig..sie meinte
"jaja..sie können sicher bald schwanger werden, das machen wir schon"
hhhhhh?

lg betti


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BeitragVerfasst: 06. Apr 2009 8:22 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
liebe betti !

bei diesem "exemplar" von ärztin war ich auch - aber nur 1x!!! ich war überhaupt nicht mit ihr zufrieden, sie verschieb mir zwar hormone 6,25µg und ich sollte nach 3 monaten wieder kommen. mir ging es damals durch die erstverschlechterun immer schlechter und schlecht, panikattacken ohne ende. ich hatte sie angeufen und sie angefleht, mich doch schon früher dranzunehmen, aber sie hat mich abgewiesen und gemeint erst in 3 monaten.

sie war früher ärztin im hanusch, ich wollte dort einen termin, aber hätte ebenso 3 monate waren müssen - ich habe damals den namen dieser ärztin erwähnt und die waren dort nicht sehr begeistern und hatten kein nettes wort für sie übrig und eben erwähnt, dass sie seinerzeit im spital gearbeite hat..


********************************************************
so jetzt du dir rose !!!

ich habe gestern einen artikel bzgl heifasten in der hand gehabt und folgendes dazu zu sagen:

andrea dungl-zauner (ärztin und tochter von willi dungl-der name sollte dir ein begriff sein) hat folgendes urteil dazu abgegeben:

prinzipiell positiv, ABER nur unter ärztilicher betreuung. kontrolle ist nötig um etwa kreislaufproblemen rechtzeitig einzugreifen.

kurt mossburger (internist-spezialist auf dem gebiet der ernährungsmedizin):

aus ernährungsphysiologischer sicht unsinnig!! ausserdem ist das sogenannte "entschlacken und entgiften" vollkommen sinnlos, weil im organismus keine schlacken anfallen. der menschliche körper ist kein hochofen. sein entgiftungssystem entsorgt täglich, was der körper nicht benötigt. "schlackenstoffe" sind ein fantasieprodukt von leuten, die den stoffwechsel nicht verstanden haben. ausserdem werden die menschen dadurch unnötig verunsichert und verängstigt.

ingrid neugebauer (ernährungswissenschaftlerin)

die beseitigung von stoffwechsel-ablagerungen übernimmt ein ausgekügeltes puffersystem im körper. das funktioniert in der regel beim gesunden ohne fasten - diese kur ist unter ärztlicher aufsicht vertretbar. trotzdem stellt sich die sinnfrage.
leute mit chronischen erkrankungen, sollten keinesfalls OHNE ärztliche rückfrage diese form des fastens vornehmen.

(hashi ist eine chronische und noch dazu autoimmunerkrankung)

ein arzt ist in jedem fall zu rate zu ziehen.

MAUS


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BeitragVerfasst: 06. Apr 2009 10:30 
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Registriert: 18. Mär 2009 14:20
Beiträge: 52
Hallo Maus!

Bei meiner Form des Heilfastens geht es nicht darum, etwas zu ertschlacken oder zu ertgiften, sondern lediglich darum, den Stoffwechsel zu entlasten und der Schilddrüse die Arbeit wieder etwas zu erleichtern.

Es soll also eine Erholungsphase für die Schilddrüse sein.

Gegen ärztliche Kontrolle ist dabei überhaupt nichts einzuwenden.
Sie ist jedoch auch nicht unbedingt notwendig, da man dabei ja nicht hungern soll.

Liebe Grüße

Rose


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BeitragVerfasst: 06. Apr 2009 13:40 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
Wohnort: wien
guten morgen allseits! :-)

na bummm... betti, da hast du ja offensichtlich eine ganz tolle ärztin erwischt </ironie off> wenn du magst, kann ich dir meinen internisten empfehlen. ich weiß zwar nicht, ob er das ist, wonach du suchst, aber mit sd kennt er sich aus. meine mail-addi steht im profil.

danke, maus, dass du dr. kurt moosburger erwähnst! der ist wirklich eine koryphäe auf dem gebiet der sportmedizin und noch eine 2. fachrichtung (glaube, er ist internist?) schade, dass er in innsbruck praktiziert :-(

er erklärt in seinen publikationen auch sehr gut nachvollziehbar, wie der menschliche stoffwechsel funktioniert, wie die fettverbrennung funktioniert, was der unterschied zwischen verschiedenen trainingsarten ist, und und und... (entschuldigt bitte, dass ich ins schwärmen komme, aber in der zeit "vor hashi" habe ich recht viel sport getrieben und seine publikationen nur so verschlungen...)

liebe grüße
maerchen


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